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Outdoorausrüstung

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 Ratgeber

Die richtige Outdoor-Ausrüstung für jedes Abenteuer finden

Mit der Natur in Einklang kommen und zu Ruhe und Entspannung finden – Wandern ist genau das Richtige für Sie. Wir helfen Ihnen, die passende Outdoor-Ausrüstung zu Ihrer Tour zu finden!

1. Optimal ausgerüstet zum Wandern und Trekking

Outdoor-Abenteuer sind im Trend – viele Menschen entdecken das Wandern für sich. Ob Tagestour im flachen Umland oder Fernwanderungen, mit der richtigen Ausrüstung werden einfache Wanderungen komfortabler, wohingegen anspruchsvolle Touren ohne entsprechende Funktionskleidung und Campingzubehör gar nicht möglich sind. Während Sie für eine kleine Tour nur bequeme Schuhe, einen kleinen Rucksack und Proviant benötigen, sollten Sie in eine funktionale Wanderausrüstung investieren, sobald Sie feststellen, dass aus der spontanen Wanderung ein Hobby geworden ist, das Sie ausbauen möchten. Im folgenden Ratgeber stellen wir Ihnen die zum Wandern wichtige Funktionskleidung vor sowie was Sie zum Übernachten und Kochen unter freiem Himmel benötigen.

Mann mit einem Rucksack und einer grünen Jacke steht auf einem Felsen und schaut in die Ferne

„So wenig wie möglich, so viel wie nötig“ lautet die wichtigste Regel, wenn Sie den Rucksack für Ihr Outdoor-Abenteuer packen, denn alles Gewicht müssen Sie auf Ihrem Rücken tragen. Was genau Sie benötigen, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Wie lang werden Sie unterwegs sein?
  • Wo werden Sie wandern (ebenes Gelände oder Höhenmeter, feuchtes oder trockenes Klima, von Hütte zu Hütte oder durch die Wildnis)?
  • Wie wird das Wetter sein?
  • Sind Sie Einsteiger oder Trekking-Profi?

Packlisten: Um die passende Ausrüstung auszumachen und nichts zu vergessen, was Sie später dringend brauchen, finden Sie im Internet spezielle Listen für jede Art von Wanderung. Auf diesen Packlisten ist alles aufgeführt, was Sie für Ihr jeweiliges Abenteuer benötigen.

1.1 Funktionskleidung

Die Herausforderung bei der Auswahl der richtigen Kleidung zum Wandern ist, dass Sie für alle Eventualitäten planen müssen – während Sie zunächst vielleicht schwitzen, fangen Sie in der Höhe an zu frieren, oder das Wetter schlägt um und es wird statt sonnig und heiß plötzlich windig und nass. Deshalb sollten Sie sich nach dem Zwiebelprinzip anziehen: in mehreren Schichten, die aufeinander abgestimmt sind, sodass Sie weitere Kleidungsstücke nach Bedarf aus- oder anziehen können. Outdoor-Kleidung sollte generell bestimmte Eigenschaften aufweisen:

  • Wärmend
  • Schnell trocknend
  • Atmungsaktiv

Beachten Sie, dass ein Outdoor-Abenteuer auch Achtung vor der Natur beinhalten sollte. Sowohl Merinowolle (Schafzucht) als auch synthetische Gewebe (Mikroplastik) können der Natur schaden. Kaufen Sie mit Bedacht und in langlebiger Qualität.

Das Zwiebelprinzip

  1. Die erste Schicht im Zwiebelprinzip wird von der Funktionsunterwäsche gebildet, sie sollte schnell trocknen und atmungsaktiv sein, falls Sie ins Schwitzen kommen.
  2. Darauf folgt die nächste Schicht in Form von Oberteilen und Hosen, die wärmeregulierend sein sollten. Bei gutem Wetter reicht das bereits als Außenschicht.
  3. Bei Regenwetter oder Kälte benötigen Sie eine dritte, wasserabweisende oder besonders wärmende Schicht in Form einer Funktionsjacke und gegebenenfalls einer speziellen Hose.

Ziel ist es, die vom Körper ausgehende Feuchtigkeit nach außen abzuleiten, während die Kleidung trotzdem warmhält.

Auf diese Art können Sie beispielsweise jederzeit ein weiteres Oberteil oder eine Jacke überziehen. Neben den Kleidungsstücken für unterschiedliche Witterungsverhältnisse sollten Sie auch an Wechselkleidung denken und prüfen, ob Sie weitere Accessoires benötigen, etwa:


Ein Mann mit grauer Mütze und braunem Rucksack steht auf einem Steinfelsen und schaut über einen Nadelwald in die Ferne

Funktions-Unterwäsche

Das optimale Outdoor-Outfit beginnt bereits bei der Unterwäsche – hat sie ungünstige Eigenschaften, ist die gesamte Kette der Atmungsaktivität sofort behindert. Ein Beispiel hierfür stellen Unterhemden aus nicht-atmungsaktiver Baumwolle dar, die sich schnell mit Feuchtigkeit vollsaugen. Schnelltrocknende und gleichzeitig wärmende Unterwäsche transportiert Körperfeuchtigkeit dagegen direkt nach außen, wo sie schnell verdunsten kann. Sowohl Merinowolle als auch Synthetik kommt bei der Unterwäsche zum Einsatz – beide Materialien sind je nach Witterung kühlend oder wärmend und sehr atmungsaktiv.


Besonders wichtig sind flache Nähte und eine optimale Passform, damit sich die Nähte nicht in die Haut drücken und die Wäsche sich nicht aufrollt.
Mann in blauer Funktionswäsche

Folgende Modellvarianten sind als funktionale Unterwäsche erhältlich:

  • Unterhemden mit Trägern oder Tanktops
  • Unterhemden mit kurzem Arm oder T-Shirts
  • Unterhemden mit langem Arm
  • Klassische Unterhosen
  • Boxershorts
  • Lange Unterhosen

Funktionshosen und Wanderhosen

Auch bei den Hosen gilt, dass sie atmungsaktiv sein sollten, um Schweiß schnell von der Haut nach außen zum Verdunsten transportieren zu können. Um das zu gewährleisten, werden Wanderhosen aus verschiedenen Materialien gefertigt und angeboten: aus Naturfasern und Synthetik. Außerdem gibt es unterschiedliche Arten von Wanderhosen:

Schwarz Hardshell-Hose

  • Lange Hosen
  • Kurze oder knielange Wandershorts
  • Zip-Off-Hosen mit abnehmbarem Hosenbein
  • Wasserdichte Regenüberhosen
  • Wärmende und trotzdem leichte Hardshell-Hosen

Funktionsjacken

Da die Jacke manchmal die einzige Schicht über der Unterwäsche ist und immer die oberste Kleidungsschicht im Zwiebelprinzip bildet, ist ihre Funktionalität besonders wichtig. Prinzipiell lassen sich die Outdoorjacken in wärmende und wasserfeste Jacken unterteilen, wobei eine wasserfeste Jacke auch wärmen kann und umgekehrt. Die Jacken bestehen immer aus wasserabweisenden Kunstfasern, wärmende Modelle oft aus Fleece. Um auch in anhaltendem Regen vor Nässe geschützt zu sein, ist eine wetterfeste Hardshell-Jacke oder ein Modell mit eingearbeiteter Membran (Gore-Tex) empfehlenswert. Diese Modelle halten Feuchtigkeit ab, sind aber trotzdem atmungsaktiv.


1.2 Wanderschuhe und Wandersocken

Damit Ihre Füße optimal unterstützt und geschützt werden und Sie lange Strecken zurücklegen können, ohne Blasen zu bekommen oder Schmerzen zu haben, ist die Auswahl des richtigen Schuhwerks und spezieller Wandersocken wichtig.

Outdoor-Schuhe, Wanderstiefel oder Bergstiefel

Während Sie kleine Tageswanderungen in ebenem Gelände problemlos mit normalen Turnschuhen bewerkstelligen können, brauchen Sie stabilere Schuhe, je unebener und schwieriger der Untergrund wird, auf dem Sie wandern wollen. Je nach Wanderweg oder Tour sind deshalb unterschiedliche Schuhe und Stiefel empfehlenswert. Wichtig sind dabei vor allem die Innen- und Außensohlen: Innen sollten die Schuhe gepolstert und dämpfend sein, außen robust und mit Profil.


Tipp: Innensohlen sind als Einlegesohlen im Handel erhältlich und werden in der Orthopädie-Schuhtechnik individuell angefertigt, Außensohlen können bei vielen Modellen vom Schuster nachgerüstet werden. Achten Sie bei der Auswahl besonders auf Langlebigkeit und strapazierfähige Materialien.

Braune Wanderschuhe auf Felsen

Je anspruchsvoller das Gelände ist, umso höher wird der Schuh – vom Halbschuh zum Stiefel. Auch die Sohle wird graduell robuster, dicker und härter. So ist ein sicherer Tritt und optimaler Grip auf jedem Gelände gewährleistet – egal ob auf Waldboden, aufgeweichten Matschpfaden oder auf losen, steinigen Pfaden durchs Geröll. Allerdings wird der Schuh deshalb auch schwerer, je anspruchsvoller die Wanderung ist. Für das Wandern in Schneegebieten sind spezielle Schneeschuhe erhältlich.


Schwarzer Outdoor-Halbschuh

Outdoor-Halbschuh oder Leichtwanderschuh

  • Für Touren durch flache Gegenden und Mittelgebirge
  • Für erschlossene, ebene Wege

Blauer Trekkingstiefel

Trekkingstiefel oder Wanderstiefel

  • Für Touren durchs Gebirge
  • Für harten und unebenen Untergrund

Brauner Bergstiefel

Bergstiefel

  • Für Touren durchs Hochgebirge und fürs Bergsteigen
  • Für extremes Gelände


Wandersocken

Ohne passende Socken wird auch der beste Wanderschuh schnell unbequem. Perfekt auf diesen abgestimmt, schaffen sie ein angenehmes Mikroklima für Ihre Füße und erhöhen den Tragekomfort der Stiefel, damit Sie lange Zeit komfortabel gehen können. Ohne spezielle Wandersocken können sich nämlich schnell Blasen und Druckstellen bilden. Wandersocken sind aus Merinowolle, Frottee, Kunstfasern oder Mischgewebe. Die Vorteile von Wandersocken sind:

Schwarze Wandersocken

  • Verstärktes Fußbett an Ferse und Zehen
  • Dämpfen den Tritt
  • Halten die Füße trocken
  • Verhindern Herumrutschen im Schuh
  • Mit flachen Nähten
  • Rutschen nicht und werfen keine Falten

1.3 Wanderstöcke

Wanderstöcke sind kein notwendiger Teil der Wanderausrüstung, allerdings erleichtern sie das Wandern und Zurechtfinden auf unwegsamem Terrain. Diese Vorteile bieten Ihnen Wanderstöcke auf Ihrer Tour:

  • Geben zusätzlichen Halt in schwierigem Gelände oder wenn Bäche gequert werden
  • Stärken den Rücken und die Arme
  • Verbessern die Körperhaltung beim Gehen
  • Verhindern, dass Finger und Hände nach langer Zeit anschwellen
  • Erleichtern das Wandern mit schwerem Gepäck
  • Helfen älteren Menschen, sicheren Tritt zu finden

Schwarze Wanderstöcke
Besonderheiten des Wanderstocks
  • Ergonomische Griffe
  • Austauschbare Spitzen, für jedes Terrain
  • Teleskopmechanik für individuelle Längen

1.4 Rucksäcke

Die Anschaffung eines Rucksacks ist für das Wandern unerlässlich. Für kleine Touren wollen Sie Proviant, Wasser und vielleicht eine Regenjacke mitnehmen, für große Trekking-Touren müssen zusätzlich Wechselkleidung, Zelt, Schlafsack, Isomatte und Kochgeschirr darin oder daran befestigt Platz finden. Das ist auch das Besondere an Trekking-Rucksäcken: Sie bieten viele Raffinessen, nämlich zusätzliche Innen- und Außenfächer sowie Haken und Schlaufen zum Befestigen Ihrer Ausrüstungsgegenstände. Je nach geplantem Abenteuer stellen sich also verschiedene Ansprüche an einen Wanderrucksack – die wichtigsten Kriterien sind dabei Volumen und Gewicht sowie das Tragesystem.

Blau-weißer Rucksack mit einem Volumen von 20 bis 30 Litern
Rucksack-Volumen: 20 bis 30 Liter

  • Für eine Tagestour geeignet
  • Kann Ausrüstung, Proviant, und Wechselkleidung für einen Tag fassen

Türkis-schwarzer Rucksack mit einem Volumen von 30 bis 40 Litern
Rucksack-Volumen: 30 bis 40 Liter

  • Für Mehrtagestouren mit Hüttenübernachtung geeignet
  • Kann Ausrüstung, Proviant und Wechselkleidung für mehrere Tage fassen

Blau-schwarzer Rucksack mit einem Volumen von bis zu 60 Litern
Rucksack-Volumen bis 60 Liter

  • Für Mehrtagestouren mit Camping geeignet
  • Kann Ausrüstung, Proviant und Wechselkleidung für mehrere Tage fassen
  • Nimmt zusätzlich Zelt, Schlafsack, Isomatte und Kochutensilien auf

Wichtig: Beachten Sie immer das Gewicht des Rucksacks. Sie sollten so wenig wie möglich einpacken und sowohl die Menge der benötigten Ausrüstung als auch das Eigengewicht der einzelnen Teile beachten, um den Rucksack nicht zu überladen. Mit schwerem Rucksack kommen Sie nämlich langsamer voran, ermüden schneller und das Verletzungsrisiko durch Stolpern oder unvorsichtiges Verhalten steigt.


Faustregel: Der gepackte Rucksack sollte inklusiv seines Eigengewichts im besten Fall nur ¼ Ihres Körpergewichts wiegen, höchstens allerdings ⅓.

Außerdem ist das Tragesystem des Rucksacks von Bedeutung: Optimal eingestellt, fällt Ihnen das Tragen leichter und Sie ermüden langsamer. Dies ist bei der Auswahl des Tragesystems zu beachten:

Grauer Wanderrucksack
Schulterriemen und Beckengurt bilden das Tragesystem.

  • Rucksack und Rückenlänge müssen zu Ihren Proportionen passen.
  • Schulterriemen, Rücken und Beckengurt sollten gepolstert sein.
  • Schulterriemen sollten die Last gleichmäßig auf beiden Schultern verteilen.
  • Der Beckengurt muss Gewicht von den Schultern nehmen und auf der Hüfte verteilen.

Tipps zum Packen des Wanderrucksacks

  • Der Schwerpunkt des Rucksacks sollte nah an Ihrem Rücken sein und sich nicht ganz oben im Rucksack befinden.
  • Die Ausrüstung können Sie durch die Verwendung zusätzlicher Taschen, Zip-Beutel oder Tüten ordnen, die Sie mit kleineren Gegenständen gefüllt in den Rucksack packen.
  • Packen Sie in der Reihenfolge, wie Sie die Gegenstände zeitlich benötigen: Was Sie bald oder häufig nutzen, sollte oben liegen.
  • Sperrige Ausrüstungsgegenstände wie Wanderstöcke oder Kochutensilien sollten Sie außen am Rucksack befestigen, sie müssen aber fest angebracht sein und dürfen Sie nicht behindern.


2. Optimal ausgerüstet zum Camping

Für eine Tagestour oder wenn Sie Übernachtungen in einer Hütte einplanen (Hüttentour), benötigen Sie keine weitere Ausrüstung zum Camping. Wenn Sie aber ein Abenteuer in der Natur planen, bei dem Sie im Freien übernachten und kochen, benötigen Sie weitere Ausstattung. Nicht nur auf Wanderungen wird unterwegs campiert: Auch Touren mit dem Fahrrad, zu Pferd, mit dem Kanu oder sogar Campingurlaube, zu denen Sie mit dem Zug oder Auto anreisen, werden durch die richtige Ausrüstung erst komfortabel und entspannt.


An der Campingausrüstung sollten Sie nicht sparen: Ausreichend Schlaf und Erholung in der Nacht sind essenziell, um am Tag genug Energie und Kraft für Ihre Trekkingtour zu haben.

Drei Menschen sitzen auf Campingstühlen nebeneinander auf einem Berg und schauen in die Ferne

2.1 Zelte

Ein Zelt bietet Ihnen Schutz vor Wind, Regen und Schnee. Außerdem hält es Feuchtigkeit aus dem Untergrund und Insekten ab. Die Wahl des Zelts hängt maßgeblich von der Anzahl der Personen ab, die darin schlafen wollen. Außerdem können Sie entscheiden, ob es durch ein Vorzelt ergänzt werden soll. Im Vorzelt kann Ihre Ausrüstung, ein Fahrrad oder weitere Campingutensilien wie Klappstühle sicher verstaut werden, während Sie im Hauptzelt ungestört schlafen können und Platz haben. Viele Zelte sind an den Innenwänden auch mit Taschen und Möglichkeiten zur Befestigung von Equipment ausgestattet, was weiteren Stauraum bietet. Vergessen Sie nicht, Zubehör und Ersatzteile für Ihr Zelt mitzunehmen:

  • Heringe
  • Abspannleinen
  • Ersatzteile und Reparaturset
  • Zeltunterlage

rotes Zelt für eine Person
Zelt für eine Person
rotes Zelt für zwei Personen mit Vorzelt
Zelt für zwei Personen mit Vorzelt
blaues Zelt für fünf Personen mit Vorzelt
Zelt für fünf Personen mit Vorzelt


2.2 Schlafsäcke und Isomatten

Das Zelt schützt Sie vor Wind und Wetter, für eine wirklich erholsame Nacht benötigen Sie allerdings noch eine weiche Unterlage und einen gemütlichen Schlafsack. Ihre Auswahl sollten Sie von der Art Ihrer Wanderung und den dortigen Witterungsverhältnissen abhängig machen – Schlafsack und Isomatte können isolieren, um Sie in kalten Regionen warmzuhalten, oder eher dünn und luftig sein, wenn Sie in warmen Gefilden campieren oder einen Schlafsack zur Hüttenübernachtung benötigen.


Schlafsäcke

Es werden unterschiedliche Schlafsäcke angeboten, die sich hinsichtlich des vorgesehenen Einsatzortes unterscheiden und für spezielle klimatische Bedingungen konzipiert sind.

Frau in einem roten Hüttenschlafsack
  • Hüttenschlafsack
  • Sommerschlafsack
  • Camping-Schlafsack
  • Trekking-Schlafsack
  • Hochtouren-Schlafsack
  • Expeditionsschlafsack

Je nach Modell sind die Schlafsäcke wärmender oder luftiger gefüllt und isolieren Ihre Körperwärme dadurch besser oder schlechter. Daneben müssen sie Feuchtigkeit abtransportieren können.

Schlafsäcke sind mit Daunen oder Polyester gefüllt:

Blauer Mumienschlafsack

Mumienschlafsack aus Daunen:

  • Besonders atmungsaktiv
  • Saugt sich bei zu viel Feuchtigkeit voll
  • Hochpreisig
  • Auf Herkunft der Daunen sollte geachtet werden

Oranger Mumienschlafsack aus Polyester

Mumienschlafsack aus Polyester:

  • Nimmt kein Wasser auf: besonders für feuchtes Klima oder Kanutouren geeignet
  • Preisgünstig
  • Vegan

Ob der Schlafsack mit Daunen oder Polyester gefüllt ist, sagt nichts über seine Qualität aus: ein hochwertiger Polyesterschlafsack kann preisgünstiger und trotzdem besser sein als ein teurer Daunenschlafsack.


Isomatten

Isomatten dienen als weiche Schlafunterlage, sie gleichen Unebenheiten im Boden aus und isolieren vor aufsteigender Kälte.

Generell gilt: Je dicker die Isomatte ist, desto weicher ist sie und umso besser sind ihre Isolationseigenschaften.
Pinke Isomatte
Besonders beliebt sind selbstaufblasende Modelle, sie sind meist mit Polyurethan-Schaum (PU-Schaum) gefüllt. Zum Transport werden sie erst mehrfach gefaltet und dann sehr eng aufgerollt, sodass die Luft aus der Schaumstoffstruktur herausgedrückt wird. Wird sie auseinandergefaltet, strömt Luft zurück in den Schaum und dieser dehnt sich wieder aus. Ein weiterer Vorteil von Schaumstoffmatten ist, dass sie auch bei kleinen Beschädigungen weiterverwendet werden können, da die Luft nicht wie bei aufblasbaren Luftmatratzen aus einem Leck entweichen kann.

2.3 Outdoorküche – Essen und Trinken in der Natur

Für eine Tagestour reicht es, Proviant mitzunehmen und unterwegs mit belegten Broten zu rasten. Sind Sie allerdings mehrere Tage unterwegs und halten sich dabei in einem Gelände auf, in dem sich keine Hütten oder Wirtshäuser finden lassen, benötigen Sie Equipment, um unter freiem Himmel kochen zu können. Bergsteigen und auch Wandern oder Radfahren ist körperlich anstrengend, sodass Sie sich nicht nur mit kaltem, haltbarem Proviant versorgen, sondern auch in der freien Natur ein Mal am Tag etwas Warmes essen sollten.


Je nach Intensität der Wanderung benötigen Sie 350 bis 550 Kilokalorien pro Stunde, sowie zwei bis vier Liter Wasser am Tag, damit Ihr Körper verlässlich arbeiten kann und Ihre Kräfte nicht nachlassen.

Ein Mann und zwei Frauen sitzen neben einem schwarzen Rucksack und vor einem orangen Zelt auf dem Rasen

Draußen kochen

Gaskocher aus Edelstahl mit brennender Flamme

Um draußen kochen zu können, benötigen Sie einen Campingkocher. Der klassische Campingkocher wird mit Gas betrieben , sodass Sie eine kleine Gaskartusche mitnehmen müssen. Außerdem werden

  • Feststoffkocher
  • Spirituskocher und
  • Benzinkocher

angeboten. Die Kocher können je nach Modell und Größe ein bis vier Flammen erzeugen, mit passendem Zubehör können Sie draußen auch Grillen oder Braten. Campingöfen werden ebenfalls angeboten, diese sind aber ziemlich groß und eignen sich nicht zum Transport im Rucksack.


Praktisches Zubehör zum Campingkocher ist ein Windschutz, damit sich auch bei starkem Wind Flammen entwickeln können.

Neben dem Kocher benötigen Sie noch Campinggeschirr:

Campinggeschirr aus Edelstahl

Campinggeschirr kann sehr gut auch außerhalb des Rucksacks mitgeführt werden: indem Sie die Ausstattung außen an Ihrem Rucksack mittels Schlaufen oder Haken befestigen. Achten Sie auch hierbei darauf, dass die Einzelteile nicht stören oder sich lösen können.

Mit einem Campingkocher können Sie außerdem Wasser kochen, um Tee oder Kaffee zuzubereiten. Das ist besonders sinnvoll und wohltuend, wenn Sie in kalten Gefilden wandern und sich aufwärmen wollen.


Unterwegs trinken

Es werden eine Vielzahl verschiedener Trinkflaschen angeboten, die Sie auf Ihr Trekking-Abenteuer mitnehmen können, aus Materialien wie Metall oder Kunststoff und auch mit Isolierfunktion.

Wenn Sie regelmäßig trinken möchten, ohne dabei zu rasten und den Rucksack abzusetzen, können Sie sich auch für ein Trinksystem in Form einer Trinkblase für den Rucksack entscheiden: Dabei transportieren Sie eine mit Wasser gefüllte Kunststoff-Blase in Ihrem Rucksack, aus der Sie mittels Trinkschlauch jederzeit trinken können.


3. Sonstiges Zubehör zum Wandern

Neben der richtigen Kleidung und der passenden Campingausrüstung müssen Sie an weiteres Equipment denken, um auf typische Eventualitäten einer Wanderung vorbereitet zu sein.


Bedenken Sie bei der Auswahl Ihrer Ausrüstung immer genau, was Sie wirklich brauchen, denn ein zu hohes Rucksackgewicht wird schnell zur Qual.

Die folgenden Gegenstände können Sie unabhängig von der Dauer Ihrer Wanderung und den klimatischen Verhältnissen brauchen.

  • Erste-Hilfe-Set: Sie sollten auch zu eintägigen Touren nicht ohne Erste-Hilfe-Set aufbrechen. Sie können diese bereits fertig zusammengestellt kaufen. Zum Wandern unbedingt enthalten sein sollten Pflaster, elastische Verbände und eine Rettungsdecke.
  • Sonnenschutz:Um Ihre Augen und Ihre Haut vor Sonnenstrahlen zu schützen, benötigen Sie Sonnenbrille, Sonnenhut und Sonnencreme. Gerade in Gebirgen und im Schnee kann es ungewohnt hell und sonnig sein.
  • Landkarten: Sie können einen Wanderführer kaufen, in dem bereits erprobte Wanderungen beschrieben sind, dort finden Sie auch die nötigen Karten. Außerdem gibt es spezielle Wanderkarten, auf denen Wanderwege und topografische Gegebenheiten (Höhen und Täler) eingezeichnet und angegeben sind.
  • Navigation: Um sich in der Natur zu orientieren und die mitgeführten Karten richtig zu nutzen, können Sie einen Kompass und einen Höhenmesser mitnehmen.
  • Handy und Powerbank: Auch die Verwendung von GPS-Geräten und Smartphone-Apps zur Navigation ist möglich. Praktisch ist auch, dass Sie so jeden Tag den Wetterbericht überprüfen und Ihre Route entsprechend anpassen können. Bedenken Sie aber, dass Sie in den Bergen unter Umständen keinen Empfang haben und sich Akkus in kaltem Klima schnell entleeren. Nehmen Sie deshalb zusätzlich eine Powerbank zum Aufladen Ihrer Geräte mit.
  • Fernglas und Kamera: Um die Schönheit der Natur zu betrachten und bleibende Erinnerungen zu schaffen, können Sie ein Fernglas oder zusätzlich zum Handy noch eine Kamera mitnehmen.
  • Outdoor-DIY: Damit Sie jeder Situation gewachsen sind, haben sich einige Klassiker als sehr nützlich auf jeder Wanderung erwiesen. Nehmen Sie ein scharfes Messer mit, sowie etwas Schnur und klebendes Gewebeband, damit Sie unvorhergesehene Reparaturen unkompliziert vornehmen können.

4. Planung: Von Pilgerpfad bis Bergsteigen

Vom entspannten Wanderausflug bis zur Trekkingtour durchs Hochgebirge gibt es viele Abenteuer zu erleben.

  • Eintägige Tour: Wanderung ohne Übernachtung
  • Mehrtagestour: Über mehrere Tage wird gewandert, geschlafen wird unter freiem Himmel
  • Hüttentour: Sie wandern mehrere Tage lang von Hütte zu Hütte und schlafen dort
  • Fernwanderung: Sie legen zu Fuß eine weite Strecke zurück
  • Pilgerpfad: Sie wandern einen mittelalterlichen Pilgerpfad entlang, auch Teilstücke sind möglich
  • Bergsteiger-Tour: Diese Touren sind nur für Profis geeignet, einen Berg zu ersteigen ist nur mit viel Training und professioneller Ausrüstung möglich

Wanderpfad in den Bergenen mit Bergspitzen im Hintergrund auf die die Sonne scheint

Fangen Sie generell klein an. Für Anfänger mit wenig Erfahrung eignet sich eine Tagestour von bis zu zehn Kilometern am besten. Finden Sie Gefallen am Wandern, können Sie sich steigern, was Länge und Intensität der Wanderung angeht. Bei der Intensität handelt es sich beispielsweise um Höhenmeter und um die Schwierigkeit des Geländes durch unbefestigte Wege und Bachquerungen.


Rechnen Sie am Anfang mit einer Gehgeschwindigkeit von drei bis vier Kilometern pro Stunde. Profis sind mit vier bis fünf Kilometren pro Stunde unterwegs.

Jede Wanderung muss hinsichtlich der Strecke und Ausrüstung sehr genau geplant werden, damit Sie die angepeilte Tour auch schaffen und der Spaß am Wandern nicht infolge von Überanstrengung und Blasen an den Zehen verloren geht. Lohnenswert sind Packlisten und geführte Wandertouren, bei denen die Strecke von einem erfahrenen Profi geplant wurde, der die Wanderung begleitet. Solche geführten Touren werden für jeden Schwierigkeitsgrad angeboten.


FAQ

  • Outdoor-Ausrüstung: Was brauche ich unbedingt?

    Welche Ausrüstung Sie für Ihre Wanderung benötigen, hängt ganz von den klimatischen Verhältnissen und der Strecke ab, auf der Sie wandern wollen. Unbedingt benötigen Sie die richtige Outdoorbekleidung und die passenden Campingutensilien, wenn Sie im Freien übernachten wollen. Wanderzubehör, das Sie auf jeder Trekkingtour dabeihaben sollten, finden Sie hier. Hilfreich bei der Auswahl der Ausrüstung sind Packlisten, die Sie, abgestimmt auf jedes Abenteuer, im Internet finden.

  • Welche Outdoor-Ausrüstung kann ich mit gutem Gewissen kaufen?

    Wenn Sie in Einklang mit der Natur leben und auch Ihre Outdoor-Ausrüstung nachhaltig und ökologisch abstimmen wollen, sollten Sie vor allem auf gute Qualität achten, damit Sie so wenig wie möglich kaufen beziehungsweise nachkaufen müssen. Achten Sie auch auf die Herstellungsbedingungen und den ökologischen Fußabdruck der jeweiligen Materialien.

  • Welche Outdoor-Ausrüstung passt zu welchem Abenteuer?

    Prinzipiell ist der benötigte Umfang Ihrer Ausrüstung davon abhängig, ob Sie eine Tagestour unternehmen oder im Freien übernachten und campieren wollen. Während Sie für eine Tagestour nur Funktionskleidung und einen kleinen Rucksack benötigen, brauchen Sie zum Campen ein Zelt, Schlafsack, und Kochutensilien. Welche Ausrüstungsgegenstände Sie genau benötigen, hängt allein von Ihrer Route und den gegebenen klimatischen Bedingungen ab. Im Internet finden Sie zudem Packlisten, auf denen Sie alle benötigten Utensilien nachlesen können.

Redakteur Amelie Vogel
Redaktionshinweise
Redaktion: Amelie Vogel

Amelie Vogel hat Kunstgeschichte und Germanistik in Köln studiert. Nachdem sie eine Weile als selbstständige Texterin und Konzeptionerin im Marketing gearbeitet hat, unterstützt sie seit 2020 das Team der Online-Redaktion.

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