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 Ratgeber

Ratgeber Schädlingsbekämpfung

Ungeziefer kann die gemütliche Stimmung in den eigenen vier Wänden oder im Garten schnell trüben: Ameisen, Silberfische und Schaben sind nur einige der lästigen Tiere, die Haus- und Wohnungsbesitzer schnellstmöglich loswerden möchten. In unserem Ratgeber zeigen wir Ihnen, mit welchen Mitteln Sie Schädlinge schnell und effektiv beseitigen können und welche Aspekte Sie dabei beachten müssen.

1. Schädlingsbekämpfungsmittel

Grundsätzlich kann zwischen drei verschiedenen Bekämpfungsmethoden unterschieden werden: der chemischen, physikalischen und biologischen. Während die biologische Variante unbedenklich ist, müssen Sie bei der physikalischen und chemischen Methode einige Aspekte bedenken. Im Folgenden stellen wir Ihnen die einzelnen Abwehrmöglichkeiten genauer vor.

1.1 Chemische Schädlingsbekämpfung

Beim Einsatz chemischer Mittel zur Schädlingsbekämpfung ist Vorsicht geboten: Sofern diese falsch dosiert werden, können sie eine ernsthafte Belastung für die Umwelt darstellen. Im Zweifelsfall sollten Sie deshalb stets einen Fachmann konsultieren.

Die chemischen Schädlingsbekämpfungsmittel können dabei weiter untergliedert werden:

Akarizide
Akarizide
Gegen Spinnentiere
Larvizide
Larvizide
Gegen Larven von Milben und Insekten
Rodentizide
Rodentizide
Gegen Nagetiere

Sobald das Ungeziefer das Mittel zu sich nimmt, stirbt es binnen kürzester Zeit. Auch wenn diese Methode sehr effektiv ist, sollte die Gefahr für den Menschen nicht unterschätzt werden. Die Aufnahme von chemischen Schädlingsbekämpfungsmitteln kann unter Umständen zum Tod führen.

1.2 Physikalische Bekämpfungsmethoden

Physikalische Falle
Mäuse- und Rattenfallen gehören zu den physikalischen Bekämpfungsmethoden.

Im Rahmen der physikalischen Schädlingsbekämpfung wird Ungeziefer durch Kälte, Hitze oder Fallen beseitigt. Das bekannteste Beispiel stellen hierbei Mäuse- und Rattenfallen dar. Auch in diesem Bereich gelten strenge gesetzliche Regelungen, die dem Gedanken des Tierschutzes Rechnung tragen. So sollte das Tier entweder lebend gefangen oder durch die Falle möglichst unverzüglich, ohne zu leiden, getötet werden.

1.3 Biologische Schädlingsabwehr

Die biologische Abwehrmethode ist die umweltfreundlichste Variante: Dabei werden die natürlichen Fressfeinde eingesetzt, um das Ungeziefer zu beseitigen. Hierfür muss die Population sogenannter Nützlinge durch den Menschen erhöht werden. Dabei sollten genaue Kenntnisse darüber vorliegen, wie die Population gezielt gesteigert werden kann. Andernfalls kann es schnell zur Überpopulation der natürlichen Fressfeinde kommen.

1.4 Überblick: Vor- und Nachteile der Methoden

Im Folgenden haben wir die Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden für Sie übersichtlich zusammengestellt:

Chemisch Physikalisch Biologisch
Vorteile
  • Hohe Effektivität
  • Schmerzloser Tod der Tiere bei bestimmten Chemikalien
  • Niedriger Anschaffungspreis
  • Lebendfallen, die das Aussetzen des Tieres an einem anderen Ort ermöglichen
  • Hohe Effektivität
  • Umweltfreundliche Variante
  • Betriebe müssen während der Behandlung nicht geschlossen werden
Nachteile
  • Manche Chemikalien führen den Tod der Tiere langsam herbei
  • Unter Umständen auch Gesundheitsgefährdung für den Menschen
  • Manche Fallen töten die Tiere nur langsam
  • Bei unzureichender Prüfung auch Risikofaktor für Menschen
  • Keine 100%ige Zuverlässigkeit
  • Zeitaufwändig

2. Schädlingsbekämpfung im Innenbereich

Insbesondere wenn sich das Ungeziefer im Innenbereich befindet, ist schnelles Handeln vonnöten. Andernfalls können Schädlinge Nahrungsvorräte befallen und Krankheiten verbreiten. Mäuse und Ratten sowie Ameisen, Fliegen und sonstige Insekten gehören dabei zum gängigen Ungeziefer. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, anhand welcher Merkmale Sie einen Befall frühzeitig erkennen und wie Sie die unerwünschten Gäste schnell wieder loswerden.

Ratten und Mäuse
Die Anzeichen für einen Ratten- oder Mäusebefall sind relativ eindeutig, sodass Sie zeitnah mit der Bekämpfung der Schädlinge beginnen können. Sobald Ihnen in der Wohnung folgende Punkte auffallen, sollten Sie sofort Maßnahmen ergreifen:

Mäuse und Rattenfalle
Mäuse- und Rattenfallen gehören zu den physikalischen Bekämpfungsmethoden.
  • Kot: Ratten und Mäuse hinterlassen spindelförmigen Kot, den Sie vor allem entlang deren Laufwegen finden.
  • Schmierspuren: Auf den Wegen, die Ratten und Mäuse regelmäßig ablaufen, befinden sich Schmierspuren. Diese setzen sich aus Körperfett, Schmutz und Staub zusammen.
  • Nagespuren: Häufig lassen sich an Kabeln, Gelben Säcken oder Einrichtungsgegenständen zwei vertiefte Rillen finden.
  • Beißender Geruch: Ratten und Mäuse fallen des Weiteren durch ihren unangenehmen Eigengeruch und den Geruch ihres Urins auf.
  • Lebendige Tiere und Kadaver: Sollten Sie die Tiere tot oder gar lebendig auffinden, ist dies ein sicherer Beweis für einen Befall.

Um die Schädlinge effektiv zu bekämpfen, bieten sich Mäuse- und Rattenfallen an. Hierbei können Sie sich grundsätzlich zwischen Lebendfallen und Schlagfallen entscheiden. Bei der ersten Variante werden die Tiere lebend gefangen, während sie bei der zweiten durch das Zusammenschnappen der Falle unmittelbar getötet werden.

Ameisen
Ameisen werden vom Geruch von Lebensmitteln angezogen. Insbesondere im Sommer, wenn oftmals alle Türen und Fenster offen stehen, bahnen sie sich ihren Weg in die Wohnung. Während die kleinen Tiere in freier Wildbahn durchaus nützlich sind, können Sie im Innenbereich großen Schaden anrichten: Sie befallen Vorräte und übertragen dadurch im Extremfall Krankheiten. Aus diesem Grund sollten Sie die entsprechende Nahrung unverzüglich entsorgen. Bei sehr starkem Befall können die Tiere sogar einen Kabelbrand verursachen.

Um Ameisen loszuwerden, sollten Sie möglichst nicht auf chemische Mittel zurückgreifen. Wichtig ist es zunächst, die Ameisenart und den Standort ihres Nests herauszufinden. Zitronenschalen, Essig, Thymian, Lavendelöl und andere ätherische Öle schrecken Ameisen ab. Falls einfache Hausmittel keine Wirkung erzielen, können Sie zu Ameisengift greifen. Insbesondere in Haushalten mit Kindern ist dabei allerdings höchste Vorsicht geboten. Im Zweifelsfall sollte der Umgang mit Bioziden einem Fachmann überlassen werden.

Fliegen
Auch einfache Fliegen zählen zu Schädlingen, übertragen sie doch Krankheiten wie Typhus, Cholera und Ruhr. Da die Tiere vor allem von gärenden Stoffen angezogen werden, sollten Sie Speisereste und faulendes Obst umgehend beseitigen. Handelt es sich nur um eine oder wenige Fliegen in Ihrer Wohnung, können Sie mit einer Fliegenklatsche schnell Abhilfe schaffen. Alternativ dazu können Sie zehn Süßstofftabletten mit etwas Zucker in etwa 55 Milliliter Wasser auflösen. Die Tiere werden von dem Geruch angezogen, sterben aber unmittelbar nach Aufnahme der Flüssigkeit.

Motten
Der Kühlschrank, Vorratsschränke oder der Kleiderschrank zählen zu den Lieblingsplätzen von Motten. Sofern Ihre Lebensmittel von den Tieren bereits befallen sind, sollten Sie diese umgehend entsorgen. Kleidung sollte entweder in kochendes Wasser gegeben werden oder für mindestens eine Woche im Tiefkühlfach verstaut werden. Falls der Mottenbefall bereits stark ausgeprägt ist, ist die Verwendung von Pheromonfallen ratsam: Durch die enthaltenen Sexuallockstoffe werden die Männchen angezogen. Im Endeffekt bleiben sie an den Fallen kleben, wodurch sich die Tiere nicht weiter vermehren können. Um möglichst viele Motten zu fangen, sollten die Fallen mindestens drei Monate aufgestellt werden.

3. Schädlingsbekämpfung im Außenbereich

Auch im Garten sorgt Ungeziefer für Ärger: Angebautes Gemüse wird durch Schnecken, Läuse oder Fliegen schnell in Mitleidenschaft gezogen. Damit Ihre Ernte möglichst üppig ausfällt, sollten Sie sich mit der Bekämpfung der störenden Tiere auseinandersetzen. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, mit welchen Methoden Sie das Ungeziefer effektiv beseitigen:

Art des Ungeziefers Bekämpfungsmethoden
Schnecken
  • Möglichst von chemischen Substanzen wie Metaldehyd und Thiodicarb absehen
  • Schneckenkorn mit Eisen-III-Phosphat (birgt allerdings auch Gefahren für nützliche und geschützte Schnecken)
  • Schneckenzaun
  • Aufsammeln
Fliegen (z.B. Kirschessigfliege)
  • Früchte engmaschig einnetzen
  • Fangfallen mit Flüssigkeit
Raupen
  • Aufsammeln
  • Tabak
  • Knoblauch
  • Nur bei sehr starkem Befall und Wirkungslosigkeit anderer Mittel: Einsatz von chemischen Mitteln
Käfer (z.B. Dickmaulrüssler)
  • Fadenwürmer (töten Larven ab)
  • Aufsammeln
  • Samen des Neembaums im Boden
  • Gute Bedingungen für natürliche Feinde schaffen (Eidechsen, Igel, manche Gartenvögel)
Maulwürfe
  • Bestimmte Duftstoffe (z.B. Celaflor Maulwurf-frei)
  • Maulwurfgitter
  • Maulwurffallen

    Achtung: Maulwürfe stehen unter Naturschutz. Das Töten der Tiere wird strafrechtlich verfolgt.

Tauben
  • Taubenspikes
  • Gitter
  • Netze
  • Elektrische Systeme
  • Lasersysteme
  • Anti-Tauben-Gel

Beim gemütlichen Zusammensitzen auf der Terrasse oder dem Balkon werden Mücken und andere Insekten schnell als störend empfunden. Um die Tiere schnell und effektiv zu beseitigen, bieten sich Insektenlampen an. Die Mücken werden vom Licht angezogen und durch die elektrische Spannung schnell und effektiv getötet. Die Insekten können Sie im Regelfall spielend leicht über eine herausnehmbare Schublade entnehmen.

4. Ökologische Probleme

Größtes Problem im Rahmen der Schädlingsbekämpfung sind die damit verbundenen Konsequenzen für die Umwelt. Der Einsatz chemischer Substanzen stellt allerdings nicht nur für die Natur, sondern auch für den Menschen eine Gefahr dar: Insbesondere bei Haushalten mit Kindern sollte deshalb weitestgehend von der chemischen Bekämpfungsmethode abgesehen werden, da diese zu Giftunfällen führen kann.

5. Vorbeugende Maßnahmen

Der Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln kann vermieden werden, sofern Sie Ungeziefer von Anfang an keinerlei Wachstumsbedingungen bieten. Im Folgenden haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt:

  • Achten Sie beim Einkauf von Lebensmitteln darauf, dass diese nicht bereits von Ungeziefer befallen sind.
  • Lagern Sie Nahrung nicht allzu lange über das Haltbarkeitsdatum hinaus.
  • Ihre Vorräte sollten sich stets in fest verschlossenen Gefäßen aus Glas, Kunststoff oder Metall befinden. Von Folien oder Papier sollten Sie hingegen möglichst absehen.
  • Sofern Ihre Vorräte bereits von Ungeziefer befallen sind, sollten Sie die Tiere vollständig entfernen und alle betroffenen Nahrungsmittel umgehend entsorgen.
  • Organisieren Sie Ihren Vorratsschrank sinnvoll: Die ältesten Artikel sollten sich vorne, die zuletzt gekauften Produkte hinten befinden.
  • Achten Sie darauf, Ihre Wohnung regelmäßig zu lüften. Andernfalls kann sich Schimmel bilden, von dem sich einige Ungezieferarten ernähren.
  • Bestimmte Duftstoffe wie beispielsweise Lavendel und Wacholder halten Schädlinge fern.

FAQ

  • Meine Zimmerpflanzen sind von Schädlingen betroffen. Welche Maßnahmen kann ich ergreifen?

    Blattläuse, Raupen, Schildläuse und Spinnmilben gehören zu den gängigsten Vertretern von Pflanzenschädlingen. Während Blattläuse im Regelfall schnell mit biologischen Maßnahmen bekämpft werden können, gestaltet sich die Beseitigung von Schildläusen bereits um einiges komplizierter: Sofern es sich nur um wenige Exemplare handelt, können Sie diese für gewöhnlich abkratzen. Bei starkem Befall ist der Einsatz chemischer Substanzen vonnöten. Die Bekämpfung von Spinnmilben gestaltet sich jedoch mit Abstand am schwierigsten. Um die nur etwa einen halben Millimeter großen Tiere zu beseitigen, sollten Sie die betroffenen Pflanzen zunächst abduschen und daraufhin mit einem Spritzmittel behandeln. Dies sollte für sechs Wochen regelmäßig wiederholt werden, um sicherzugehen, dass alle Spinnentiere vollständig entfernt wurden.

  • Wer zahlt eine Schädlingsbekämpfung in der Mietwohnung?

    Ein Schädlingsbefall in einer Mietwohnung wird als Mietmangel verstanden. Er berechtigt den Mieter also dazu, eine Mietminderung durchzusetzen, sofern dem Vermieter die Möglichkeit zur Schädlingsbekämpfung innerhalb eines angemessenen Zeitraums gegeben wurde, er diese aber nicht durchgeführt hat. Wenn der Vermieter nicht innerhalb der gesetzten Frist reagiert, befindet er sich in Verzug. Erst dann kann der Mieter selbstständig eine Schädlingsbekämpfung durchführen oder ein entsprechendes Unternehmen beauftragen. Die ihm daraus entstehenden Kosten kann er problemlos vom Vermieter zurückfordern. Nur im Falle eines Schädlingsbefalls, der ausschließlich auf den Mieter zurückgeht, kann auch der Vermieter die Kosten für die Schädlingsbekämpfung zurückverlangen.

  • Schädlingsbekämpfung mit Nützlingen: Was ist darunter zu verstehen?

    Die Beseitigung von Schädlingen mithilfe von Nützlingen gehört zu den biologischen Bekämpfungsmethoden. Während Schädlinge zu den sogenannten „Phytophagen“ (pflanzenfressende Tiere) zählen, gehören Nützlinge in den meisten Fällen zu den „Entomophagen“ (Tiere, die sich von Gliedertieren ernähren). Welche Nützlinge Sie einsetzen können, hängt stark von der entsprechenden Schädlingsart ab. Im Folgenden erhalten Sie einen groben Überblick darüber, welche Entomophagen in den unterschiedlichen Fällen geeignet sind:

    Schädling Nützlinge
    Blattläuse Marienkäfer
    Schwebfliege
    Ameisen Steinernema feltiae
    Minierfliegen Schlupfwespe
    Schnecken Nematode
    Thrips Raubmilbe
    Dickmaulrüssler Nematode
    Raupen Schlupfwespe
    Spinnmilben Raubmilbe
    Gallmücke
Redakteurin Sybille Schäftner
Redaktionshinweise
Redaktion: Sybille Schäftner

Sybille Schäftner lebt und arbeitet in Köln. Bereits während ihres Studiums der Medienkulturwissenschaft und Musikvermittlung unterstützte sie das Redaktions-Team bei der inhaltlichen Gestaltung der Website sowie der Pflege der Social-Media-Auftritte und des firmeneigenen Blogs. Seit ihrem Abschluss als Bachelor of Arts ist sie in Vollzeit in der Online-Redaktion tätig.