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 Ratgeber

Ratgeber Lautsprecher

Egal ob Soundsystem zuhause oder mit mobilen Boxen unterwegs: Lausprecher sind für den optimalen Musikgenuss überall unersetzlich. Erfahren Sie mehr über die unterschiedlichen Modelle und die Funktionsweise eines Lautsprechers.

1. Lautsprecher: Technische Informationen

Ein Lautsprecher wandelt elektrische Signale in Schall um. Dabei erzeugt ein Magnet im Inneren des Lautsprechers ein Magnetfeld, welches eine Membran in Schwingung versetzt. Diese werden wiederum in Schallwellen übersetzt. Für die Klangqualität spielen dabei diverse technische Aspekte eine Rolle:

Der Wirkungsgrad gibt den Schalldruck in Dezibel an, den der Lautsprecher bei einem Watt Verstärkerleistung in einem Meter Abstand ausgibt; je höher der Wirkungsgrad, desto lauter der Lautsprecher.

Leistung in Watt [W] Schalldruck in Dezibel [dB]
1 W 93 dB
2 W 96 dB
4 W 99 dB
8 W 102 dB
16 W 105 dB
32 W 108 dB
64 W 111 dB
128 W 114 dB
256 W 117 dB
512 W 120 dB

Aktivlautsprecher haben einen integrierten Verstärker und können so selbstständig arbeiten (beispielsweise PC-Lautsprecher). Passivlautsprecher müssen an einen externen Verstärker oder eine Kompaktanlage mit Verstärker angeschlossen werden.

Kurze Kabel sind in der Regel besser geeignet als lange, da möglichst kurze Übertragungswege der Klangqualität zugutekommen. Genauso verhält es sich mit dem Durchmesser des Kabels: Tendenziell weisen Kabel mit großem Durchmesser einen geringeren Übertragungswiderstand als dünnere Kabel auf und können damit die Klangqualität verbessern. Weiterhin sind Schraubanschlüsse Klemmen vorzuziehen, da sie zum einen selten abbrechen und zum anderen einen sehr reinen Klang bieten, da das komplette Kabel mit dem Lautsprecheranschluss in Kontakt kommt.

Die Impedanz wird in Ohm angegeben. Je höher der Wert, desto mehr Energie muss die Musikquelle – in der Regel der Verstärker – aufbringen, um Töne zu erzeugen. Zumeist liegt die Impedanz zwischen vier und acht Ohm. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass Lautsprecher und Verstärker denselben Wert aufweisen, da die Geräte andernfalls beschädigt werden können. Im Zweifelsfall gilt: Die Leistung des Verstärkers sollte über der des Lautsprechers liegen.

Der Frequenzbereich sollte zwischen 20 und 20.000 Hertz liegen. Darüber- oder darunterliegende Frequenzen kann das menschliche Ohr nicht mehr wahrnehmen, wodurch das Klangbild verzerrt werden könnte.

Die Nennleistung ist nach DIN 45573 genormt und wird in Watt angegeben. Sie bestimmt, welche elektrische Leistung ein Lautsprecher im Dauerbetrieb aufnehmen und abgeben kann.

Der Klirrfaktor ist das Maß für unerwünschte Verzerrungen und sollte maximal 0,1 Prozent betragen. In der Regel ist hier jedoch besser, auf das eigene Gehör zu vertrauen.

Der Frequenzgang besagt, wie sauber die Frequenzweiche arbeitet. Dieser sollte daher eine gerade Linie ohne Ausschläge nach oben oder unten darstellen, sodass die Töne harmonisch wiedergegeben werden.

2. Lautsprechersysteme und Chassis

Lautsprechersysteme und Chassis
Lautsprechersysteme und Chassis

Idealerweise sollte ein Lautsprecher alle Frequenzen von hohen bis tiefen Tönen in der gleichen Lautstärke wiedergeben. Da dies aus physikalischen Gründen nicht möglich ist, werden die Frequenzen auf zwei oder mehr Lautsprecher verteilt, sodass sich die nachfolgenden Lautsprecher-Systeme ergeben. Zudem gibt es auch noch 4-Wege-Systeme oder Modelle, die über einen zusätzlichen Tieftöner verfügen. Damit kein Frequenzbereich doppelt wiedergegeben wird und keine Aussetzer beim Wiedergeben der Töne entstehen, wird eine Frequenzweiche in den Lautsprecher eingebaut.

Klassische Lautsprecher-Systeme sind die folgenden:

2-Wege-Systeme

  • Hochtöner
  • Tieftöner

3-Wege-Systeme

  • Hochtöner
  • Mitteltöner
  • Tieftöner

Zudem sind auch Breitbandlautsprecher erhältlich, die ohne weitere Hilfslautsprecher und damit ohne Frequenzweiche arbeiten. Bei den verschiedenen Wege-Systemen gilt, dass das Klangbild umso feiner wiedergeben wird, je mehr Systeme der Lautsprecher aufweist. Allerdings reicht für gelegentliches Musikhören ein Breitbandlautsprecher aus. Musikliebhaber sollten dagegen auf ein 3-Wege-System zurückgreifen.

Als Chassis wird der unbewegliche Teil eines Lautsprechers – also sämtliche Element außer der Membran – bezeichnet. Dabei wird zwischen Hoch-, Mittel- und Tieftönern unterschieden. Die Chassis bieten unterschiedliche Voraussetzungen, um verschiedene Tonfrequenzen zu erzeugen. So erfordern beispielsweise höhere Töne ein kleineres Chassis.

Die verschiedenen Chassis unterscheiden sich in ihren Frequenzbereichen:

Chassis Frequenzbereich in Hertz [Hz]
Hochtöner 2.500-20.000
Mitteltöner 400-2.500
Tieftöner 40-400

Bei Hochtönern können zudem verschiedene Lautsprecher-Typen klassifiziert werden:

Hochtonsystem Vorteile Nachteile
Kalottenhochtöner
  • Großer Abstrahlwinkel
  • Hoher Wirkungsgrad
  • Gute Linearität bis über 20.000 Hertz
  • Randaufhängung kann zu negativen Auswirkungen des Frequenzgangs führen und Töne werden nicht harmonisch wiedergegeben
Piezo-Hochtöner
  • Kann ohne Frequenzweiche parallel zu Mittel- und Hochtöner geschaltet werden
  • Hohe Belastbarkeit
  • Hoher Wirkungsgrad
  • Übertonung des Obertonbereichs durch den hohen Wirkungsgrad
Bändchenhochtöner
  • Schnellste Schallwandler, da Spule und Membran identisch
  • Schallwiedergabe von bis zu 30.000 Hertz möglich
  • Geringe Impedanz
  • Geringer Wirkungsgrad
  • Kalottenhochtöner

    Üblicherweise weist die Membran eines Lautsprechers die Form eines Kegels auf. Bei Kalottenhochtönern ist dies nicht der Fall, da hier die Membran wie eine Kuppel geformt ist. Dabei ist die Kalotte mit einer Randaufhängung befestigt, die zumeist aus Kunststoff besteht.

  • Piezo-Hochtöner

    Piezo-Hochtöner sind weder mit einem Magneten noch mit einer Spule ausgestattet, sondern mit einem Piezokristall. Dieser besteht in der Regel aus Keramik und wird durch elektrische Spannungen zum Schwingen gebracht. Die entstehenden Bewegungen werden dann an eine kleine Konusmembran weitergeleitet. Da ein Piezo-Hochtöner nur mit sehr wenig Energie arbeitet, wird er nur für den Hochtonbereich eingesetzt. Dies wiederum bedeutet jedoch, dass der Lautsprecher bei tiefen Frequenzen nicht belastet wird, sodass er ohne Frequenzweiche parallel zu Tief- und Mitteltönern geschaltet werden kann. Des Weiteren ist es sinnvoll, den Hochtöner nicht alleine ohne andere parallel geschaltete Lautsprecher arbeiten zu lassen, da es ansonsten zu einer Überbetonung des Obertonbereichs kommen kann.

  • Bändchenhochtöner

    Bändchenhochtöner gehören zu den schnellsten Schallwandlern unter den Lautsprechern. Dabei ist ein Bändchen aus Aluminium zwischen zwei entgegensetzt gepolte Magnetplatten gespannt. Das Bändchen bewegt sich, sobald Strom hindurchfließt. Das bedeutet, dass sich Membran und Spule synchron bewegen, was den Bändchenhochtöner das schnelle Arbeiten ermöglicht. Allerdings kann dieses Hochtonsystem nur einen vergleichsweise geringen Wirkungsgrad erzeugen.

3. Verschiedene Modelle

Vor der Anschaffung müssen Sie entscheiden, welche Art von Lautsprecherboxen für Sie am geeignetsten ist. Hier sollten Sie sich überlegen, für welche Zwecke der Lautsprecher gedacht ist: Hören Sie regelmäßig Musik oder suchen Sie nach HiFi-Lautsprechern, die Ihre Heimkinoanlage vervollständigen? Bei der Auswahl sollten Sie zudem die Gegebenheiten Ihrer Räumlichkeiten beachten: Verfügen Sie über ausreichend Platz für große Standlautsprecher oder sollten Sie lieber auf platzsparende Wand- oder Deckenlautsprecher zurückgreifen?

Welche Art von Lautsprecher für Sie die beste Wahl ist, hängt zum einen von Ihren Bedürfnissen und zum anderen von Ihren zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten ab.

Übersicht über die verschiedenen Lautsprecher-Bauformen

Lautsprecher-Art Vorteile Nachteile
Standlautsprecher
  • Breites Klangspektrum: Geben auch sehr tiefe Bässe wieder, ein zusätzlicher Subwoofer ist in der Regel nicht nötig
  • Kein Klangverlust bei hoher Lautstärke
  • Nehmen viel Platz in Anspruch und sind daher nur für große Räume geeignet
Mobile Lautsprecher
  • Musikhören ohne Kabel
  • Können flexibel transportiert werden
  • Geringere Klangqualität als bei stationären Lautsprechern
  • Begrenzte Laufzeit aufgrund des Batterie- bzw. Akkubetriebes
Wand- und Deckenlautsprecher
  • Besonders platzsparend
  • Hoher Aufwand beim Einbau von Wandlautsprechern (Betonwand)
  • Deckenlautsprecher nur bei abgehängten Decken zu empfehlen
Breitbandlautsprecher
  • Arbeiten ohne weitere Hilfslautsprecher
  • Verzerrtes Klangbild, wenn ein hoher Ton zeitgleich mit tiefen Tönen wiedergegeben wird
  • Durch geringe Membranmasse unsaubere Wiedergabe von tiefen Tönen
Dockingstation
  • Geräteakku wird zeitgleich aufgeladen (außer bei Anschluss über Klinkenstecker)
  • Große Auswahl an außergewöhnlichen Designs
  • Geringe Soundqualität
Subwoofer
  • Verbessert deutlich das Volumen des Klangbildes
Heimkino Lautsprecher
  • Echtes Kino-Feeling auch Zuhause
  • Entsprechende Raumgröße muss vorhanden sein
Breitbandlautsprecher
Breitbandlautsprecher sind wohl die am meisten eingesetzten Lautsprecher. Sie sind in Radio- und TV-Geräten zu finden. Sie decken dabei alle hörbaren Frequenzen ab. Da die Töne nur über ein Chassis wiedergegeben werden, ist kein Einsatz einer Frequenzweiche nötig. Als eigenständige Varianten sind Breitbandlautsprecher nicht geeignet.

3.1 Soundbars

Soundbars sind schmale Lautsprecher-Systeme, die direkt unter dem Fernseher platziert werden. In der länglichen Box sind mehrere Lautsprecher integriert, sodass unterschiedliche Schallreflexionen in jede Richtung abgegeben werden. Trotz der kompakten Form sorgen sie für eine hochwertige Klangwiedergabe.

In unserem Ratgeber erfahren Sie mehr über die technischen Besonderheiten einer Soundbar.

Kompakte Lausprecher: Soundbars
Soundbars

3.2 Mobile Lautsprecher und Smart Speaker

Tragbare Lautsprecher sind vor allem für unterwegs geeignet. Da sie mit einem Akku oder Batterien betrieben werden, haben Sie die Möglichkeit, Ihre Lieblingsmusik überall zu hören, beispielsweise beim Camping oder auf längeren Reisen.

Tragbare Lautsprecher für unterwegs
Tragbare Lautsprecher für unterwegs

Folgendes gilt es dabei zu beachten:

  • Bluetooth: Möglichkeit, die Lautsprecher mit Ihrem Smartphone zu verbinden
  • USB-Anschluss: Zum Anschließen von MP3-Playern und USB-Sticks geeignet
  • Für sehr lange Betriebsdauer: Ersatzakku/Ersatzbatterien empfehlenswert

Manche Modelle sind auch mit einem Radio ausgestattet, sodass Sie für das Abspielen von Musik kein weiteres Gerät benötigen.

Zunehmender Relevanz erfreuen sich auch sogenannte Smart Speaker, also Lautsprecher, die über WLAN mit einem gewünschten Netzwerk verbunden werden und so Musik drahtlos übertragen.

3.3 Standlautsprecher

Standlautsprecher sind vor allem für ihren hervorragenden Klang bekannt. Sie können frei im Raum platziert werden und benötigen keine Stellfläche auf dem TV-Board. Sie bestehen zumeist aus drei Systemen, sodass Töne aus allen Frequenzbereichen wiedergegeben werden. Dabei gibt es jeweils ein Chassis für:

  • Hochtonbereich
  • Mitteltonbereich
  • Tieftonbereich

Die Frequenzweiche leitet die elektrischen Signale in die verschiedenen Chassis, in denen der entsprechende Ton dann wiedergegeben wird. Durch vorhanden Tieftöner ist kein separater Subwoofer vonnöten. In der Regel werden Standlautsprecher an Musikanlagen angeschlossen – bei Heimkinoanlagen sind sie dagegen weniger üblich, da hier für jedes Chassis ein eigener Lautsprecher genutzt wird.

3.4 Wand- und Deckenlautsprecher

Diese Art von Lautsprecher wird ohne Gehäuse direkt in die Wand bzw. in die Decke eingebaut. Da ein nachträglicher Einbau sich als sehr schwierig erweist, sollten die Lautsprecher schon beim Hausbau berücksichtigt werden. Wer dennoch nachträglich Decken- oder Wandlautsprecher haben möchte, sollte auf folgende Voraussetzungen achten:

Eingebaute Lautsprecher
  • Wand: Betonwände ungeeignet, vorgesetzter Trockenbau besser geeignet
  • Decke: Sollte abgehängt sein, sprich, eine Leichtbaudecke wird unter die eigentliche Rohdecke gehängt; der Zwischenraum kann dann für Installationen genutzt werden

Da sie direkt in die Wand beziehungsweise Decke eingelassen werden, wird vergleichsweise nur wenig Schallenergie nach hinten abgegeben, sodass vor allem im Mitteltonbereich sowie im Bass ein höherer Wirkungsgrad, also mehr Lautstärke, entsteht.

3.5 Subwoofer

Bei Subwoofern handelt es sich um spezielle Basslautsprecher. Diese geben besonders tiefe Töne in einem Frequenzbereich von 30 bis 150 Hertz wieder. Zumeist werden Subwoofer als Ergänzung zu einer Heimkinoanlage gekauft. Für Musikanlagen sind sie weniger relevant, da die Basstöne über einen integrierten Tieftöner wiedergegeben werden. Es wird zwischen zwei Typen unterschieden:

  • Frontfire / Direktstrahler: Strahlt die Basstöne direkt in den Raum
  • Downfire: Gibt den Bass in den Boden ab

Für welche Art von Lautsprecher Sie sich entscheiden, sollte von folgenden Faktoren abhängen:

  • Downfire-Modelle sind nur dann zu empfehlen, wenn Sie entweder über Betonböden verfügen oder in Ihrem eigenen Haus leben. In einer Mietwohnung könnten starke Bässe die Nachbarn, die unter Ihnen wohnen, stören.
  • Frontfire-Modelle können dagegen auch auf Holzböden platziert werden. Wichtig ist hier, dass sich zwischen dem Hörer und dem Subwoofer keine Gegenstände befinden sollten, da andernfalls die Schallwellen abgefangen werden.

4. Positionierung der Lautsprecher

Positionierung von Stereolautsprechern

Damit sich die Schallwellen komplett entfalten können, ist es wichtig, dass die Lautsprecher frei stehen. Aus diesem Grund sollten sie nicht in Ecken, Erkern oder unter Dachschrägen aufgestellt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Lautsprecher zur hinteren Wand mindestens einen halben Meter, besser einen ganz Meter Abstand, und zu den Seitenwänden mindestens einen Meter Abstand haben sollten. Weiterhin sollten Hörer und Lautsprecher ein gleichseitiges Dreieck darstellen, wobei die Hochtöner auf Höhe der Ohren sein sollten. Kommt es zu einem unangenehmen Dröhnen, Rauschen oder Kratzen, ist zu empfehlen, Schwingungsdämpfer unter die Lautsprecher zu legen.

Positionierung von Heimkinolautsprechern

Bei einer Heimkinoanlage gilt es in der Regel mehr als zwei Lautsprecher in die richtige Position zu bringen. Hier ist es noch wichtiger, die Lautsprecher optimal zu platzieren, damit sich der Raumklang frei entfalten kann. Dabei werden die Lautsprecher wie folgt aufgestellt:

  • 2 Front-Lautsprecher rechts und links vor dem Fernseher
  • 1 Center-Lautsprecher mittig auf oder unter den Fernseher
  • 2 Surround-Lautsprecher rechts und links hinter oder neben dem Sitzplatz
  • Alle weiteren Lautsprecher werden halbmondförmig hinter dem Sitzplatz positioniert
Lautsprechersystem
Lautsprechersystem

Sind die Lautsprecher aufgestellt, müssen diese nun über den AV-Receiver, welcher die Basis aller Komponenten der Anlage darstellt, eingestellt werden. Dazu müssen Sie

  1. die Größe der Lautsprecher einstellen,
  2. die Abstände zum Sitzplatz angeben und
  3. die Übergangsfrequenz* von Satellit zu Subwoofer bestimmen.

Sind diese Einstellungen vorgenommen, werden die Lautsprecher über einen integrierten Rauschgenerator eingepegelt. Das bedeutet, dass die Lautsprecher nacheinander angespielt werden und Sie von Ihrem Sitzplatz aus den Ton jedes einzelnen Lautsprechers so einstellen müssen, dass dieser immer in gleicher Lautstärke bei Ihnen ankommt.

* Die Übergangsfrequenz bestimmt, ab wann die Basstöne nicht mehr von den Satelliten, sondern vom Subwoofer abgespielt werden. Dabei gilt: Je größer die Frontlautsprecher, desto kleiner die Übergangsfrequenz.

Einige AV-Receiver haben auch eine Einmess-Automatik integriert, die dafür sorgt, dass sich die Lautsprecher von selbst einpegeln. Allerdings sollten Sie darauf nicht blind vertrauen. Weiterhin ist zu beachten, dass die Lautsprecher, egal ob es sich um eine Musik- oder Heimkinoanlage handelt, eingespielt werden sollten, denn sowohl die Sicke als auch die Membran müssen erst einmal „warmlaufen“. Das bedeutet allerdings nicht, dass Sie Musik in voller Lautstärke abspielen sollten. Im Gegenteil – stellen Sie hierzu beispielsweise ein Zwischenstationsrauschen eines UKW-Empfängers ein und lassen Sie dieses auf mittlerer Lautstärke 24 Stunden laufen. Alternativ können Sie auch normal Musik laufen lassen, allerdings dauert das Einspielen dann länger.

FAQ

  • Welche Lautsprecher sind für meinen PC geeignet?

    PC-Lautsprecher bestehen in der Regel aus einem 2.0-Set, was bedeutet, dass zwei Lautsprecher ohne Subwoofer an dem Ausgang der Soundkarte angeschlossen werden.

  • Wie stelle ich meine Stereolautsprecher richtig auf?

    Die Lautsprecher und der Hörer sollten im Idealfall ein gleichseitiges Dreieck darstellen, sodass der Abstand zwischen dem Hörer und den Lautsprechern identisch ist. Weiterhin sollten die Boxen mindestens einen halben Meter von der Rückwand und mindestens einen Meter von der Seitenwand entfernt stehen.

  • Ich habe nur wenig Platz in meinem Wohnzimmer, welche Alternative gibt es zu großen Standlautsprechern?

    In diesem Fall sind Wand- oder Deckenlautsprecher optimal. Diese werden an der Wand bzw. in der Decke angebracht und nehmen so nicht unnötig Platz in Anspruch.

  • Welcher Wert gibt an, wie laut die Lautsprecher sind?

    Welche Lautstärke der Lautsprecher abspielen kann, zeigt der Wirkungsgrad. Dieser gibt den Schalldruck in Watt an. Dabei spiegelt ein Watt 93 Dezibel wieder. Wird die Wattleistung verdoppelt, so erhöht sich der Schalldruck um lediglich drei Dezibel.

  • Welches Kabel soll ich für meine Lautsprecher verwenden?

    In der Regel gilt: Das Kabel sollte so kurz wie möglich sein, denn je länger es ist, desto größer ist der Leistungsverlust, welcher auch als ohmsche Serien-Impedanz bekannt ist. Aus diesem Grund eignet sich ein Kabel mit einem Durchmesser von 0,75 mm² bei einer Länge von zwei Metern. Bei vier Metern sollte das Kabel einen Durchmesser von 1,5 mm² aufweisen. Wichtig ist, dass die Kabel für die verschiedenen Lautsprecher zum einen möglichst gleich lang sind und zum anderen vom gleichen Hersteller sind, sodass die Kompatibilität gewährleistet ist.

  • Muss ich meine Lautsprecher reinigen?

    In der Regel reicht es vollkommen aus, wenn Sie mit einem Staubtuch über das Gehäuse des Lautsprechers wischen. Auf keinen Fall sollten Sie an die Membran Hand anlegen, denn diese kann dadurch eingedrückt werden.

  • Welcher Wert gibt an, wie laut die Lautsprecher sind?

    Welche Lautstärke der Lautsprecher abspielen kann, zeigt der Wirkungsgrad. Dieser gibt den Schalldruck in Watt an. Dabei spiegelt ein Watt 93 Dezibel wieder. Wird die Wattleistung verdoppelt, so erhöht sich der Schalldruck um lediglich drei Dezibel.

  • Ist es egal, wo ich den Subwoofer hinstelle?

    Nein, denn je nachdem wie der Subwoofer steht, kann dieser beispielsweise die Stimmen unnatürlich klingen lassen. Daher sollte er nicht einfach irgendwo hingestellt werden, sondern bestenfalls mittig zwischen die beiden Frontlautsprecher.

  • Kann ich meine Kompaktboxen ins Regal stellen?

    Den besten Sound geben Kompaktboxen nicht im Regal ab, da sie dort zu nah an der Wand stehen und der Schall von den nebenliegenden Gegenständen gedämpft wird. Daher sollten diese immer auf einem Standfuß positioniert werden und zwar so, dass die Hochtöner auf Ohrenhöhe sind.

Redakteurin Miriam Gebbing
Redaktionshinweise
Redaktion: Miriam Gebbing

Nach ihrem Bachelor-Abschluss absolvierte Miriam Gebbing ein halbjähriges Praktikum in der Online-Redaktion und war anschließend während ihres Master-Studiums in den Bereichen Literatur sowie Sprach- und Kommunikationswissenschaft als Werkstudentin tätig. Seit September 2017 ist sie fester Teil des Teams.

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