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 Ratgeber

Kinderautositze Ratgeber

Eltern können sich nicht früh genug Gedanken über die Anschaffung eines Kindersitzes für ihr Auto machen. Die Sicherheit der Kinder im Auto sollte stets an erster Stelle stehen. Bis zu einer Körpergröße von 150 Zentimeter oder zum Ende des 12. Lebensjahres sind Eltern gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Kinder in einem dem Alter und Gewicht angemessenen Kindersitz zu transportieren. Die Auswahl des richtigen Kindersitzes ist sehr wichtig, aber auch keine einfache Entscheidung. Welche Aspekte beim Kauf zu beachten sind, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

1. Arten von Kinderautositzen

Kinderautositze

Autokindersitze sollten nicht nur Schutz bieten, sondern auch leicht in der Handhabung sein. Folgende Punkte spielen eine wichtige Rolle:

  • Sicherheit
  • Komfort
  • Polsterung
  • Atmungsaktiver und schadstofffreier Bezug
  • EU-Normen „ECE-R-44-04“ oder „ECE-R-44-03“

Ältere EU-Normen sind mittlerweile verboten, daher ist dieser Aspekt besonders wichtig. Die entsprechende Kennzeichnung finden Sie als Aufkleber auf dem Sitz oder als Aufnäher am Bezug. Bei der Auswahl des richtigen Kindersitzes für Ihr Auto können Sie sich am Alter und Gewicht Ihres Kindes orientieren. Für jede Altersstufe gibt es unterschiedliche Arten von Kindersitzen. Dabei lassen sich zwei Arten unterscheiden: Babyschalen und Reboarder.

1.1. Babyschale

Die Babyschale wird schon bei der ersten Fahrt nach der Geburt benötigt und gehört zur Erstausstattung dazu. Sie eignet sich für Säuglinge mit einen Maximalgewicht von bis zu 13 Kilogramm. Die Babyschale wird entgegen der Fahrtrichtung positioniert, sodass die Blickrichtung des Babys zur Rückbank geht. Äußerst praktisch ist, dass die Babyschale außerhalb des Autos eingesetzt werden kann, indem sie auf ein Kinderwagengestell angebracht wird.

  • Wichtig: Bei den Babyschalen ist zu beachten, dass die Wirbelsäule bei Neugeborenen und Babys noch nicht stabil ausgebildet ist. Sie sollten Ihr Baby nicht länger als 30 Minuten in der Babyschale transportieren, um Fehlbildungen der Wirbelsäule zu vermeiden.

Achten Sie auch darauf, dass die Tragebügel in der Tragestellung (nach oben) eingerastet sind, sonst könnte Ihr Kind aus der Schale fallen. Zudem sollten Babyschalen so lange wie möglich verwendet werden, da der rückwärtsgerichtete Transport bei einem Unfall mehr Sicherheit bietet.

1.2. Reboarder

Der Reboarder verfügt über eine Basisstation, auf die der Sitz noch aufgeschoben und aufgesteckt werden muss. Er lässt sich damit sehr leicht ein- und ausbauen. Dieser Kindersitz wird entgegen der Fahrtrichtung montiert, kann aber auch vorwärtsgerichtet sein, was eine hohe Flexibilität in der Handhabung gewährleistet. Der Reboarder sollte mit Rücken- und Schlafstützen ausgestattet sein, um optimalen Komfort zu bieten.

In einem Reboardsitz wird die Aufprall-Energie bei einem Unfall über den gesamten Rücken des Kindes gleichmäßig in den Sitz abgeleitet. Dadurch wirbelt der Kopf nicht umher und die einwirkenden Kräfte verteilen sich auf Rücken. Die Sitzschale wirkt wie ein Schutzschild und stützt den gesamten Rumpf des Kindes. Der Vorteil des Reboarders besteht daher im verringerten Verletzungsrisiko.

2. Normgruppen

Kinderautositze werden in vier verschiedene Gruppen eingeteilt: die Normgruppen 0, 0+, I und II/ III. Diese Gruppen dienen als Orientierung für die Auswahl des richtigen Sitzes. Achten Sie darauf, rechtzeitig, aber nicht zu früh, in den nächstgrößeren Sitz umzusteigen. Die folgende Übersicht zeigt Ihnen, welcher Kindersitz der richtige für Ihr Kind ist.

Gruppe Gewicht Alter Sitzart Montage
0 Bis 10 kg Bis 9 Monate Babyschale Rückwärts oder seitwärts gerichtet
0+ Bis 13 kg Bis 18 Monate Babyschale Rückwärts gerichtet
I 9-18 kg 9 Monate-4 Jahre Reboarder Rückwärts gerichtet oder in Fahrtrichtung
II/III 15-36 kg 4-12 Jahre Reboarder oder Sitzerhöhungen In Fahrtrichtung

Kinder ab einer Größe von 150 Zentimeter oder einem Alter von 12 Jahren können mit dem Erwachsenengurt gesichert werden und benötigen keinen Kindersitz mehr.

3. Befestigung

Egal welchen Autokindersitz Sie für Ihr Kind verwenden: Er muss immer sicher im Auto befestigt werden. Seit Jahren wird die Befestigung mittels Dreipunktgurt angewendet, doch in letzter Zeit gilt das sogenannte Isofix-System als sicherer. Wichtig ist bei beiden Befestigungsmethoden, dass die Gurte fest schließen und verstellbar sind. Die Unterschiede sowie die Vor- und Nachteile haben wir für Sie im Folgenden zusammengestellt.

Dreipunktgurt:

Er ist die Standardlösung zur Befestigung des Autokindersitzes. Der Sitz wird mit dem Gurt des Autos angegurtet und so festgehalten. Diese Befestigung lässt sich in jedem Auto anwenden, da jeder PKW automatisch mit einem solchen Sicherheitsgurt ausgestattet ist. Der Dreipunktgurt muss immer möglichst straff gezogen werden, damit eine optimale Sicherheit gewährleistet werden kann.

Isofix:

Kinderautositze

Das Isofix-System ist hersteller- und modellgebunden. Erkundigen Sie daher vor dem Kauf, ob der Kindersitz mit Ihrem Automodell kompatibel ist. Ein Isofix-Autokindersitze zeichnet sich durch folgende Aspekte aus:

  • Mit der Bezeichnung „ISO 13216“ genormt
  • Basis des Sitzes wird mit Haken an Fahrzeugkarosserie befestigt
  • Klicksystem verbindet Kindersitz mit der Basis
  • Feste Verankerung; Hohe Sicherheit
  • Aufstellfüße für besseren Halt und Abstützung gegen Wagenboden

Die Kindersitze müssen immer fest sitzen. Am besten drücken Sie vor dem Anschnallen den Kindersitz in die Rückbank. Er darf weder verrutschen noch kippen. Erst nach diesem Test sollte Ihr Kind im Sitz Platz nehmen.

4. Sicherheitstipps

  • Lesen Sie vor dem Kauf eines Autokindersitzes stets die Testberichte und beachten Sie die Prüfzeichen.
  • Nicht jeder Sitz passt in jedes Auto. Probieren Sie daher vor der Fahrt aus, ob der Sitz in Ihr Auto passt und lassen Sie Ihr Kind probesitzen.
  • Der sicherste Platz für Kinder im Auto ist der Rücksitz. Montieren Sie den Kindersitz am besten hinten rechts oder in der Mitte. So kann Ihr Kind immer auf der Seite zum Fußweg ein- und aussteigen.
  • Ziehen Sie Ihrem Kind im Winter die dicke Jacke aus und wärmen es stattdessen mit einer Decke. Die Sicherheitsgurte können beim Tragen einer Winterjacke nicht stramm genug angezogen werden, was bei Unfällen zu hohen Belastungen führen kann.
  • Installieren Sie in Fahrzeugen mit aktivem Beifahrer-Airbag keine rückwärts gerichteten Kindersitze auf dem Beifahrersitz. Der Airbag könnte die Kindersitzschale treffen und Ihr Kind verletzen. Nutzen Sie in solchen Fällen besser nach vorne gerichtete Kindersitze.
  • Prüfen Sie vor der Fahrt immer, ob die Sicherheitsgurte fest verschlossen sind.
  • Je nach Größe des Sitzes sollten Sie die Kopfstütze vom Autositz entfernen, damit der Kindersitz richtig auf der Rückbank aufliegen kann.

FAQ

  • Wann sollte der Wechsel in den größeren Kindersitz erfolgen?

    Grundsätzlich gelten die Gewichtsangaben auf dem Prüfsiegel der Kindersitze oder auch Größenangaben als Hinweise. Es ist aber auch entscheidend, dass der Kopf des Kindes durch die Sitzschale noch abgestützt wird. Gerade bei Babyschalen sollte dieses Kriterium beachtet werden, denn wegen höherer Belastungen bei einem Frontalzusammenstoß sollten Kleinkinder nicht zu früh in einen nach vorne gerichteten Autokindersitz gesetzt werden. Stützen sich die Beinchen schon an der Sitzlehne ab, so hat dies keinen negativen Einfluss auf die Sicherheit. Auch bei den anderen Kindersitzen für größere Kinder sollte immer der Einsatzbereich ausgenutzt und möglichst spät in den nächstgrößeren Kindersitz gewechselt werden. Bei größeren Kindern kann die Kopfoberkante leicht überstehen. Der Hinterkopf sollte aber noch von der festen Schale abgestützt werden.

  • Was muss vor dem Kauf beachtet werden?

    Es ist immer unumgänglich, mit dem Kindersitz und Ihrem Kind im Fahrzeug eine Einbauprobe durchzuführen, denn nicht jeder Autokindersitz passt gleich gut in jedes Fahrzeug. Vor allem bei älteren Fahrzeugen können durch lange Gurtschlossbefestigungen oder eine ungünstige Gurthöhe Probleme mit der Sicherheit bei bestimmten Kindersitzen auftreten. Der Autokindersitze muss aber möglichst stramm und stabil im Fahrzeug eingebaut werden können. Insbesondere bei rückwärtsgerichteten Systemen sollte geprüft werden, ob die Gurtlänge im Fahrzeug ausreicht.

  • Was muss hinsichtlich Kindersitz und Airbag beachtet werden?

    Airbags wurden entwickelt, um das Autofahren noch sicherer zu gestalten. Sie sind jedoch erst für Kinder ab 15 Jahren geeignet. Besonders gefährlich kann es werden, wenn der Beifahrer-Airbag nicht abgeschaltet ist und Sie eine Babyschale auf dem Vordersitz verwenden. Darum sollten Sie grundsätzlich den Autokindersitz oder die Babyschale auf dem Rücksitz montieren. Eine kleine Nachlässigkeit beim Anbringen des Sitzes oder ein versehentlich aktiver Airbag reichen schon aus, um zur Gefahr für Ihr Kind zur Gefahr zu werden. Schwere Verletzungen im Kopf- und Nackenbereich können schnell die Folge von der Aufprallwucht eines Airbags sein.

  • Welcher Platz ist der sicherste für Kinder im Auto?

    Der sicherste Platz für Kinder im Auto ist hinten, am besten auf dem mittleren Rücksitz. Dort ist das Kind von den Seitenwänden am weitesten entfernt und bei einem Aufprall optimal geschützt. Wichtig ist, dass der Gurtverlauf zum Kindersitz passt. Reine Beckengurte sind nicht geeignet. Da in den meisten Fahrzeugen das An- und Abgurten am mittleren Platz erschwert ist, kann auch der Platz hinten rechts benutzt werden, da Ihr Kind so immer zur Gehwegseite aussteigen kann.

Redakteurin Brigitte Jakowski
Redaktionshinweise
Redaktion: Brigitte Jakowski

Brigitte Jakowski arbeitet seit 2015 in der Online-Redaktion. Nach dem Abschluss ihres Journalistikstudiums in Dortmund arbeitete sie mehrere Jahre bei einer bekannten Fachzeitschrift und schreibt nun in ihren Schwerpunkten "Haus & Garten" und "Elektronik".