Nachhaltiger Kakao und nachhaltiges Palmöl

Ziel von real ist es, die sozialen und ökologischen Bedingungen im Kakao- und Palmölanbau zu verbessern.

Nachhaltiges Palmöl

Viele Produkte unseres täglichen Konsums, unter anderem Lebensmittel, enthalten Palmöl, da Palmfett spezielle natürliche Eigenschaft aufweist und Ölpalmen zudem einen sehr hohen Ertrag haben. Der intensive Anbau von Palmöl bringt jedoch auch einige Herausforderungen mit sich. Aus diesem Grund setzt sich real für die Förderung eines nachhaltigen Anbaus von Ölpalmen ein und ist bereits seit 2011 Mitglied im Round Table of Sustainable Palmoil (RSPO). Der im Jahr 2003 gemeinsam mit dem WWF gegründete RSPO ist ein Zusammenschluss sämtlicher Akteure, die entlang der Lieferkette Palmöl aktiv sind. Ziel ist die Förderung des nachhaltigen Palmölanbaus und -gebrauchs. Unter anderem setzt sich der RSPO gegen die Rodung von Regenwäldern und für den Schutz von Wasser und Böden sowie von gefährdeten Tieren und Pflanzen ein. Der RSPO ist die wichtigste Internationale Initiative für nachhaltiges, zertifiziertes Palmöl.

real nutzt zertifiziertes Palmöl

Wir bei real finden es besonders wichtig, zu mehr Nachhaltigkeit in der Rohstoffproduktion beizutragen und setzen daher bereits seit 2015 in allen unseren Lebensmitteln unter unseren Eigenmarken nachhaltiges Palmöl ein. Um noch mehr für Nachhaltigkeit und Rückverfolgbarkeit von Palmöl zu tun, haben wir uns zum Ziel gesetzt bis 2025 für alle Lebensmittel unter unseren Eigenmarken nur noch die RSPO Lieferkettenmodellen Segregation (SG) oder Identity Preserved (IP) zu nutzen. Diese Lieferkettenmodelle garantieren eine bessere physische Rückverfolgbarkeit des Palmöls.

Ebenfalls setzen wir uns dafür ein, dass unsere Eigenmarken-Lieferanten für Putz- und Reinigungsmittel sowie Kosmetik RSPO zertifiziertes Palmöl einsetzen und konnten bereits eine Vielzahl an Produkten umstellen.

Nachhaltiger Kakao

Weltweit werden rund 4 Mio. Tonnen Kakao im Jahr produziert. Davon stammt über die Hälfte aus Afrika. Hauptanbauländer sind dort die Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste) und Ghana in Westafrika. Auch Nigeria, Kamerun und Togo bauen viel Kakao an. Große Anbauländer außerhalb Afrikas sind Indonesien, Brasilien und Ecuador. Geerntet wird der Kakao noch ebenso traditionell wie bereits vor 500 Jahren.

Die wenigsten Schokoladen-Fans wissen, dass mehr als 90 % der gesamten Kakao-Produktion von Kleinbauern stammt. Da die Erträge gering sind und die Situation am Kakaomarkt schwierig, können die kleinen Bauern ihren Lebensunterhalt oft nur schwer bestreiten. Vielen Familien fehlt es an Bildung und an finanziellen Mitteln, um ihre Kakaobäume zu pflegen und nachhaltig zu bewirtschaften. In vielen Regionen verursacht der Kakao-Anbau zudem Umweltprobleme. Falsche Anbausysteme und die Ausdehnung der Flächen durch Waldrodungen, führen dazu, dass die Fruchtbarkeit des Bodens abnimmt und die Vielfalt der Pflanzen- und Tierarten sinkt. Häufig wird Regenwald abgeholzt, um die die Flächen auszudehnen und den Ertrag zu steigern.

real hat auf nachhaltigen Kakao umgestellt

Damit unser hiesiger Schokoladengenuss keine negativen Auswirkungen in Anbauländern hat, setzen wir uns bei real für nachhaltigen Kakaoanbau ein und nutzen schon seit 2015 100% UTZ zertifizierten Kakao in unseren Eigenmarkenprodukten, wie z.B. Müsli, Kekse oder Schokoladentafeln.

Die UTZ Zertifizierung garantiert, dass der Kakao auf eine Weise produziert wird, die sowohl den Bauern als auch der Umwelt zugutekommt. UTZ kommt übrigens aus der Maya-Sprache und heißt „gut“