Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit im Textilbereich

Bei unserem gesamten Sortiment stellen wir sehr hohe Ansprüche an die Produktsicherheit und die Produktqualität. Wir haben umfangreiche Kontrollmechanismen und Sicherheitsmaßnahmen etabliert, die kontinuierlich das strikte Einhalten geltender Vorschriften und die gesundheitliche Unbedenklichkeit unserer Produkte sicherstellen.

Unsere Lieferanten müssen strenge Qualitätsmindestanforderungen einhalten. Durch diese Qualitätsmindestanforderungen werden z.B. Grenzwerte für die Verwendung bestimmter Chemikalien festgelegt bzw. wird die Verwendung diverser Chemikalien grundsätzlich ausgeschlossen. 

Die Einhaltung dieser Anforderungen wird selbstverständlich regelmäßig durch unabhängige Labore überprüft und an aktuelle Gegebenheiten angepasst. Zusätzlich führt real in seinem eigenem Labor Qualitätsprüfungen durch. Hierbei werden Textilien nicht nur auf sensorische Merkmale wie: Farbechtheit, Reibeechtheit, Schweißechtheit, PH-Wert und Geruch überprüft.

Diese hohen Ansprüche an unsere Textilen gewährleisten die gesundheitliche Unbedenklichkeit und die Hautfreundlichkeit unserer Textilien. 

Sozialverträglich & umweltfreundlich

Mit einem umfassenden Angebot an umweltfreundlich- und sozial verträglich hergestellten Produkten bietet real Kunden die Möglichkeit, im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens einzukaufen.

Verschiedene Zertifizierungen oder Siegel beweisen, dass die Produkte von unabhängigen Organisationen mit hohen ökologischen und/oder sozialen Anforderungen geprüft wurden.

Von allen Geschäftspartnern erwarten wir, dass sie soziale Mindeststandards einhalten. Das strikte Verbot von Zwangsarbeit, Kinderarbeit oder jeglicher Form von Ausbeutung ist ein grundlegender Bestandteil von Vereinbarungen mit unseren Lieferanten.

Bangladesh Accord

Zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie der Arbeitssicherheit in Textilfabriken in Bangladesch hat real sich der Initiative der Clean Cloth Campaign angeschlossen. Im Rahmen dieser Kampagne hat real sämtliche Produktionsstätten, in denen für real produziert wird offengelegt und trägt so zu einer deutlichen Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeiter in Bangladesh bei.

Kein Verkauf von sandgestrahlter Jeanskleidung

real hat seit Februar 2011 ein konzernweites Verbot für den Einkauf sandgestrahlter Jeans ausgesprochen. Dieses Verbot gilt seitdem für sämtliche Bestellungen bei bestehenden und künftigen Lieferanten.

Durch die Technik des Sandstrahlens wird in erster Linie ein abgenutztes Erscheinungsbild bei Jeans und anderer Kleidung erzeugt. Das Verfahren gilt als gesundheitsschädlich, weshalb real wie auch andere Hersteller sich entschlossen hat künftig gänzlich auf sandgestrahlte Ware zu verzichten.

Keine Baumwolle aus Usbekistan

Der kleine Staat ist wohl vielen als Heimat des Aralsees bekannt. Ursprünglich war der Aralsee der viertgrößte Binnensee der Erde. Für die Baumwollproduktion wurde jedoch massiv Wasser aus den Zuflüssen des Aralsees abgeleitet, was zum Rückgang des Aralsees geführt hat. So sind bereits jetzt 90 Prozent des Aralsees ausgetrocknet.

Neben dem hohen Wasserverbrauch ist die Baumwollproduktion zudem mit Kinderarbeit verbunden. Aus diesem Grund schließt real den Bezug von Baumwolle, Garn oder anderen natürlichen Materialien aus Usbekistan aus und hat diesen Punkt fest in den Lieferantenrichtlinien verankert.

Ökotex 100

Textilien mit dem Ökotex Siegel werden umfassenden Schadstoffprüfungen unterzogen. Es gelten strenge Grenzwerte für sämtliche gesundheitsgefährdenden Substanzen, sodass Produkte mit diesem Siegel als hautfreundlich und gesundheitlich unbedenklich einzustufen sind.

Durch die strengen Grenzwerte von Chemikalien wird auch ein Beitrag zu einer umweltfreundlicheren Produktion geleistet. Zertifiziert werden können sowohl Rohstoffe, Faser, Garne oder auch Endprodukte.