Salat: klassische Grillbeilage

Leckere Salate bieten nicht nur viel Geschmack, sondern auch Abwechslung. Gerade beim Grillgenuss dürfen sie als Beilagen nicht fehlen. Die Auswahl an Salatsorten ist riesengroß.

Was zeichnet die verschiedenen Salatsorten aus?

Rucola: gilt als italienische Spezialität. Er liefert viele Mineralstoffe, dazu zählen Calcium und Magnesium. Zudem enthält er Senföle und Bitterstoffe, die bakterienabtötend wirken. Rucola wird schnell welk, daher sollte man ihn schnell verzehren.

Eichblattsalat: enthält Kalium, Calcium, Phosphor, Natrium, B-Vitamine, sowie Provitamin A und Vitamin C. Provitamin A ist als natürlicher Zellschutz bekannt.

Lollo Bionda und Lollo Rosso: gehören zu den Pflücksalaten und besitzen einen nussartigen Geschmack. Beide halten sich gut frisch.

Endivie: Die Endivie enthält viel Calcium, aber auch viel Vitamin C, zudem Kalium, Vitamin B1 und ß-Carotin und jede Menge Folsäure, die wichtig für den Zellstoffwechsel ist . Sie schmeckt ein wenig bitter, die Bitterstoffe wirken jedoch verdauungsfördernd und appetitanregend. Im Kühlschrank hält sie sich ca. zwei Tage.

Radicchio: enthält Bitterstoffe, die den Stoffwechsel fördern und den Appetit anregen sollen. Mischen Sie Radicchio einfach mit anderen Blattsalaten, oder probieren Sie ihn gedünstet oder gebraten.

Eisbergsalat: Der Eisbergsalat liefert uns Vitamin C und viele Mineralstoffe. In Folie verpackt hält er im Kühlschrank recht gut.

Tomaten: Tomaten bestehen zu 90% aus Wasser, sind jedoch reich an Vitalstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Entfernen Sie beim Verzehr den Stengelansatz, denn dieser enthält das giftige Solanin. Tomaten sollten möglichst kühl und trocken gelagert werden, jedoch empfiehlt sich keine Lagerung im Kühlschrank, da sie an Aroma einbüßen.

Radieschen: Radieschen enthalten reichlich Vitamin C, Magnesium, Phosphor und Eisen. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass sie fest sind und die Blätter noch grün und frisch aussehen.

Paprika: Beim Kauf der Paprika achten Sie bitte darauf, dass die Schoten glänzen, glatt und fest sind. Am meisten Vitamin C ist in den roten, gefolgt von der orangenen, der gelben und der grünen Paprika.

Salatgurken: Salatgurken sind mineralstoffreich. Sie mögen es warm. Am besten daher nicht im Kühlschrank aufbewahren. Durch Kälte werden sie schnell weich.

Möhren: Möhren enthalten viel ß-Carotin, Kalium, Calcium bis hinzu Eisen. Möhren am besten lose kaufen, so können sie besser atmen. Trennen Sie bei der Lagerung das Grün ab, denn dieses entzieht den Möhren Flüssigkeit. Nähere Tipps zur Lagerung von Gemüse finden Sie im Artikel „So bleibt Gemüse länger frisch“.

Mais: Mais gilt als eines der gehaltsvollsten Gemüse. Es enthält die Vitamine A, B, als auch Calcium, Kalium, Eisen und Natrium.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag. 2 Hände zu einer Schale geformt ergibt bei Salat schon eine Portion. Salat besteht bis zu 95% aus Wasser und ist somit sehr kalorienarm.

Die grünen Salate kann man auf verschiedenste Weise variieren. Dabei können Sie sich ganz einfach an diese Regel halten: Je bunter, desto gesünder. Ob mit Tomaten, Gurken, Mais, Paprika, Radieschen, gebratenen Pilze, Zucchini, Obst (zum Beispiel kleine Äpfel mit Nüssen) – alle Kombinationen sind möglich.

Generell ist beim Kauf von Salat und Gemüse zu empfehlen, Sorten zu wählen, die in der aktuellen Jahreszeit erhältlich sind. Beim Einkaufen sollten Sie darauf achten, dass die Blätter frisch und knackig sind.

Was bei der Lagerung und Zubereitung beachtet werden sollte

Salat sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden. Achten Sie darauf, dass dieser nicht neben Obst lagert, da bei der Obstreifung das natürliche Reifegas „Äthylen“ gebildet wird, welches beim Salat braunrote Flecken verursacht und die Lagerfähigkeit verkürzt. Ist der Salat in eine Plastikfolie verpackt, entfernen Sie diese nicht, stechen Sie nur einpaar Löcher hinein, so kann er besser atmen. Waschen Sie den Salat kurz und gründlich unter fließendem Wasser, jedoch nicht zu lange und zerpflücken Sie den Salat nach dem Waschen. Dann müssen die Blätter in einem Sieb oder besser noch in einer Salatschleuder getrocknet werden. Dies schont die Vitamine.

Damit die Salate bei heißem Wetter nicht verderben, sollten sie auf jeden Fall frisch zubereitet und kühl aufbewahrt werden. Zudem bietet es sich an, weniger hitzeempfindliche Zutaten zu wählen, also beispielsweise Mayonnaise durch saure Sahne mit frischen Kräutern zu ersetzen. Wenn das Dressing besonders leicht sein sollte, nehmen Sie am besten fettarmen Joghurt, Buttermilch oder Kefir oder Saure Sahne. Wenn Sie Essig und Öl für eine Salatsauce verwenden, sollten Sie ein besonders hochwertiges Öl wie z. B. kaltgepresstes Olivenöl oder Rapsöl. Auch eignen sich Distel- oder Nussöl (vor allem für Feldsalat).

Tipp: Das Dressing bei grünen Salaten erst kurz vor dem Verzehr darüber geben – dann bleiben die Blätter länger knackig.

Neben grünen Salaten gibt es eine Reihe weiterer Salate, die sich als leckere Grillbeilagen anbieten:

Neben grünen Salaten gibt es eine Reihe weiterer Salate, die sich als leckere Grillbeilagen anbieten:

Eine Rohkostplatte ist schnell zubereitet und bietet etwas für jedermann. Aber auch Kartoffel-, Nudel- und Reissalate sind beim Grillen ein Hit. Achten Sie jedoch auch hier auf eine gesunde Auswahl an Zutaten. Besonders entscheidend ist auch hier das Dressing. Es musst nicht immer eine fetthaltige Soße sein. Eine Alternative können hier Essig und Öl oder beispielsweise Tomatenmark bieten.

Salat-Dressings

Dressing „leicht“kcal, FettDressing „schwer“kcal, Fett
1 Portion Blattsalat mit Vinaigrette (ca. 100g)73 kcal, 5g Fett1 Portion Blattsalat mit cremigem Joghurt-Dressing (ca. 100g)213 kcal, 29 g Fett

Zusammensetzung und Unterschiede Balsamico-Essig

Balsamico-Essig gibt es in vielen unterschiedlichen Varianten, was sich auch im Preis bemerkbar macht. Generell kann man zwischen „Aceto Balsamico di Modena” und dem wesentlich teureren Klassiker „Aceto Balsamico Traditionale” unterscheiden. Letzterer besteht ausschließlich aus eingedicktem Traubenmost, ist sehr lange – mindestens zwölf Jahre – gereift und daher auch geschmacklich intensiver und teurer. Der Name „Aceto Balsamico” ist nicht geschützt, weshalb sich jeder Essig so nennen darf. Er wird meist im Schnellverfahren aus Traubenmostkonzentrat, Weinessig, Karamell, Zucker und Aromastoffen hergestellt. Reift er mehr als zwei Jahre, trägt er den Namenszusatz „Invecchiato”, was „gereift” bedeutet. Diese Essigsorte hat eine sehr dunkle Farbe und ist leicht dickflüssig.

Kauftipp: Je höher der Mostanteil, desto besser die Qualität des Essigs. Achten Sie deshalb auf das Etikett. Je weniger Zutaten aufgeführt sind, desto besser ist die Würze. An erster Stelle sollte Traubenmost oder Traubenmostkonzentrat stehen, an zweiter Stelle Weinessig. Das garantiert, dass sich mengenmäßig mehr Traubenmost(konzentrat) als Weinessig darin befindet.

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