Grillen mit Räucherholz: Worauf sollte man achten?

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Es gibt viele unterschiedliche Arten des Grillens, die jeweils ihre ganz eigenen Vorteile haben. In erster Linie unterscheidet man zwischen Holzkohle-, Elektro- oder Gasgrill. Dies sind die Klassiker, doch so langsam müssen sie Platz für eine Neuheit machen: den Räuchergrill. In einem solchen Ofen kommen nicht nur Kohlen und Briketts zum Einsatz, sondern auch Räucherholz. Dieses wird in Form von Woodchips oder Chunks in die Glutschale gelegt. Beim Verbrennen entsteht Rauch, der in das Fleisch oder anderes Grillgut eindringt. Der große Vorteil: Sie können je nach Bedarf und Geschmack auf viele unterschiedliche Räucherholzarten zurückgreifen. Zu den beliebtesten Sorten gehören Fruchthölzer, Birke, Eiche und Hickory. Holzchips aus Whiskyfässern dürfen bei Smokerfans ebenfalls nicht fehlen. Selbstverständlich können die unterschiedlichen Räucherhölzer untereinander auch gut gemischt werden. Auf diese Weise kreieren Sie Ihr ganz individuelles Raucharoma und dürfen sich auf ein echtes Geschmackserlebnis wie in Amerika freuen. Die Woodchips kommen unbehandelt zu Ihnen nach Hause. Dadurch entstehen beim Verbrennen keine schädlichen Stoffe. Zudem enthält das verwendete Holz wenig Harz, da dieses für einen bitteren Geschmack sorgen würde.

Räucherholz: Wie werden die Woodchips eingesetzt?

Räucherholz ist in der Regel in 3kg-Säcken erhältlich und sofort einsatzbereit. Für einen möglichst intensiven Rauchgeschmack und ein lang anhaltendes Grillvergnügen sollten die Woodchips vor der Nutzung gewässert werden. Die Feuchtigkeit verhindert, dass das Räucherholz im Grill zu schnell verbrennt. Sobald das Holz etwas durchgezogen ist, können Sie das Grillgut auflegen. Von der Holzart abhängig ist der Geschmack: Birke und Eiche sind für den Einstieg zu empfehlen, da das Raucharoma hier sehr fein ist und dem Grillgut eine vergleichsweise milde Würze verleiht. Darüber hinaus ist dieses Räucherholz für alle Fleischarten und auch für Fisch geeignet. Wer auf Hickory- oder Wallnussspäne zurückgreift, grillt typisch amerikanisch. Diese Chips oder Chunks erzeugen ein süßliches Aroma, so wie man es von einem traditionellen Barbecue kennt. Insbesondere für Schweine- und Geflügelfleisch ist dieses Holz ideal. Fruchthölzer wie Kirsche oder Apfel eignen sich zum Grillen ebenfalls ausgezeichnet. Die Süße ist im Grillgut deutlich zu erkennen, aber etwas weniger stark ausgeprägt als bei Hickory. Aus diesem Grund können Sie diese Späne beispielsweise für Rind oder Fisch nutzen. Ein Tipp: In Amerika werden mit Fruchthölzern auch Schinkenarten gegrillt.

Whiskychips für den besonderen Genuss – grillen mit Räucherholz

Räucherholz mit Whiskyaroma ist bei Feinschmeckern äußerst beliebt. Die Chips und Chunks stammen hier aus alten Whiskyfässern und werden beim Grillen mit Kohlen gemischt. Sie sind etwas teurer als andere Räucherholzarten, dafür aber auch intensiver im Geschmack - mit dem Wässern sollten Sie hier vorsichtig sein. Wenn Sie zusätzlich für eine besondere Note sorgen möchten, mischen Sie die Whiskyspäne mit Räucherholz aus Nussbaum. Die zarte Nussnote von Mandelhölzern harmoniert ausgezeichnet mit der Süße der Whiskychips. Schweinefleisch und Geflügel lassen sich mit der süßlichen Note am besten abrunden. Doch auch für vergleichsweise exotische Sorten wie Strauss oder Wild kommen Woodchips mit süßer Note gerne zum Einsatz. Nicht zuletzt haben Sie die Möglichkeit, mit Rauchchips auch Gemüse und Brot zu verfeinern. Dabei sollten Sie auf intensive Aromen setzen, da Gemüse das Raucharoma schlechter annimmt. Walnussspäne eignen sich zum Beispiel hervorragend. Beachten Sie hier aber, dass es dabei leicht zu einem etwas bittereren Geschmack kommen kann. Diesem beugen Sie jedoch vor, wenn Sie zusätzliche Fruchthölzer mit in den Grill geben. Grillen mit Räucherholz eröffnet Ihnen viele neue, kulinarische Möglichkeiten. Testen Sie sich nach Belieben durch die unterschiedlichen Sorten und freuen Sie sich auf abwechslungsreichen Grillspaß.

 

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