Ein delikates Vergnügen: Forelle grillen

Forelle grillen

Angler wissen: Forellen beißen am besten am späten Abend oder in den sehr frühen Morgenstunden, wenn die Fische auf Nahrungssuche gehen. Einfacher ist natürlich der Gang zum Fischhändler des Vertrauens. Dort erhalten Sie ganze und bereits ausgenommene Tiere und Filets. Wenn Sie Forellen grillen möchten und die knusprige Haut mögen, lassen Sie die Fische nur entschuppen. Filets bekommen Sie mit und ohne Haut. Wenn Ihre Gäste die Haut nicht mögen: Sie lässt sich nach dem Garen ganz leicht entfernen, ähnlich wie bei Pellkartoffeln.

Forellen werden vor dem Würzen kalt abgewaschen und trockengetupft. Bei ganzen Fischen entfernen Sie die Flossen. Am besten bitten Sie gleich den Fischhändler darum. Für eine schöne Optik kann die Schwanzflosse auch am Körper verbleiben.

Forellen vor dem Grillen würzen

Vor dem Grillen der Forelle steht das Würzen an. Die Fische haben einen sehr zarten Eigengeschmack. Mit Gewürzen sollte man daher eher sparsam umgehen. Salz, Pfeffer und Saft von unbehandelten Zitronen oder Limonen und dünne Scheiben dieser Zitrusfrüchte reichen für das Grillen von Forellen bereits aus.

Unser Tipp: Stellen Sie eine Kräuterbutter aus ungesalzener Butter, gepresstem Knoblauch, Salz, Pfeffer und Kräutern her. Stimmen Sie die Kräuter einfach auf Ihren persönlichen Geschmack ab. Frischer Dill passt hervorragend zu gegrillten Forellen. Neben Dill unterstreichen Thymian, Kerbel, Petersilie und Rosmarin das feine Aroma gegrillter Forellen. Fertige Kräutermischungen wie Kräuter der Provence oder asiatische Mischungen sorgen für Abwechslung.

Zum Grillen ganzer Forellen füllen Sie die Kräuterbutter in die Fische. Sie können dünne Scheiben von Zitrone oder Limone, aber auch Orange oder Ananas dazulegen. Für das Einpinseln der Oberseiten oder Filets schmelzen Sie die Butter und geben dann Fruchtsaft oder geriebene Schale und die Gewürze hinein. Wenn Sie das Fleisch marinieren möchten: Beim Forellengrillen genügt eine maximale Marinierzeit von zwei Stunden.

Forellen grillen mit dem Bräter

Das zarte Fleisch der Forellen zerfällt schnell. Deshalb benötigen Sie einen Fischbräter, Fischgriller oder eine Fischzange, wenn Sie Forellen grillen möchten, ohne sie in Folie oder anders zu verpacken. Die Fischbräter haben die Form von Fischen. Sie erhalten sie in verschiedenen Größen in preiswerten bis luxuriösen Ausführungen. Die Bräter sollten vor der Verwendung eingeölt werden, damit die Forelle nicht daran kleben bleibt. Dann wird der gewürzte Fisch einfach zwischen die Hälften des Fischbräters gelegt. Der Fischbräter wird geschlossen und die Forelle kann bei niedriger bis mittlerer Hitze bequem gegrillt werden. Je nach Größe werden die Fische etwa acht bis zehn Minuten pro Seite gegrillt. Wiederholtes Einpinseln mit Marinade verstärkt den Geschmack.

Alternativ zum Fischbräter gibt es beim Grillen von Forellen verschiedene Möglichkeiten der Verpackung:

  • Der Klassiker ist Alufolie, in der die Forelle von jeder Seite zehn Minuten gegart wird.
  • Backpapier ist durchlässig für Luft und damit für den Gardampf. Deshalb sollten Sie zwei Lagen Papier verwenden. Tipp: Beim Forellengrillen mit Haut kann die Haut am Backpapier kleben bleiben. Reiben Sie daher das Backpapier vorher mit Öl ein.
  • Bananenblätter sind dekorativ und eignen sich ebenfalls gut als Ummantelung. In Bananenblättern gegrillte Forellen brauchen etwa eine halbe Stunde Garzeit.

Achten Sie immer darauf, dass die Päckchen gut verschlossen sind. So bleibt die Feuchtigkeit erhalten und die gegrillte Forelle wird nicht trocken. Wenn Sie einen herzhaften Geschmack wollen, verwenden Sie zusätzlich dünne Scheiben Speck oder Schinkenspeck zum Einrollen. Stecken Sie die Scheiben mit kleinen Spießen oder Zahnstochern fest. Auberginen und Zucchini eignen sich ebenfalls zum Einrollen, geben aber kaum Geschmack an die gegrillte Forelle ab.

Wagen Sie sich an das Grillen von Forellen! Die neuen Geschmackserlebnisse werden Sie begeistern!

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