Grillen am See: laue Sommerabende in der Natur

Grillen am See: laue Sommerabende in der Natur

Sommer, Sonnenschein und Grillen sind für viele untrennbar miteinander verbunden. An warmen Abenden sitzt man viele Stunden zusammen, trinkt ein kühles Bier und lässt sich dabei aromatische Grillgerichte schmecken. Ebenso wie in Amerika oder in Spanien wird das Grillen auch in Deutschland immer mehr zu einem echten Event. Hier werden Freunde eingeladen und die ganze Familie kommt an einem Tisch zusammen. Bei großen Grillfesten kann es aber manchmal etwas eng auf der Terrasse oder im Garten werden. Oft ist es auch so, dass einfach nicht genügend Sitzgelegenheiten für alle da sind und Bierzeltgarnituren sind auch nicht immer verfügbar. In diesen Situationen entscheiden sich viele für ein Grillfest in der Natur. Grillen am See oder im Park ist dabei besonders beliebt und bei Groß und Klein kommt dieser Freizeitspaß meistens gut an. Beim Grillen am See oder überhaupt außerhalb des eigenen Gartens gibt es jedoch ein paar Dinge zu beachten. In erster Linie muss das Grillen an dem gewünschten Ort natürlich erlaubt sein. An vielen Badeseen oder in Waldstücken ist das Grillen nämlich insbesondere im Sommer und bei trockener Witterung verboten. Die Gefahr eines Waldbrandes ist durch das offene Feuer und den Funkenflug einfach zu groß und für alle Beteiligten gefährlich. Erkundigen Sie sich daher vor der Planung bei der örtlichen Feuerwehr oder bei der Stadtverwaltung nach öffentlichen Plätzen, an denen gegrillt werden darf.

Grillen am See: Vorbereitung und Planung

Wer an einem See grillen möchte, muss vorher alles gut organisieren. Anders als beim Grillen zu Hause können Sie nämlich nicht kurz in die Küche gehen und das fehlende Besteck oder die Dips nach draußen holen. Aus diesem Grund ist es ratsam, eine Liste anzulegen und die Arbeit aufzuteilen. Jeder Gast ist dann zum Beispiel für ein bestimmtes Gericht zuständig: Einer bringt die Würstchen mit, zwei andere die Grills und wieder ein anderer ist für die Salate oder das Brot verantwortlich. Mit dieser Planung ist die Arbeit gut verteilt und die Sachen lassen sich einfacher zum See transportieren. Insbesondere beim Grillfleisch und bei den Soßen gilt es außerdem, auf eine gute Kühlung zu achten. Kühlakkus oder kleine Kühlboxen sind hierfür besonders zu empfehlen. Ein Extra-Tipp fürs Grillen am See: Damit die Getränke stets gut gekühlt und herrlich erfrischend sind, legen Sie die Flaschen doch einfach in den See. In einer Kiste verstaut, stehen sie im Wasser sehr sicher und Sie können stets kalte Getränke genießen. Achten Sie bei den Grillgerichten nicht zuletzt darauf, dass diese vergleichsweise schnell gar werden und nicht zu aufwendig sind, denn am See steht einem oft nur ein kleiner Grill zur Verfügung. Würstchen werden beispielsweise schneller gar als dicke Steaks.

Grillen am See: auf den richtigen Grill achten

Der geliebte Steingrill oder der moderne Gasgrill kann beim Grillen am See natürlich nicht zum Einsatz kommen; auch für den Elektrogrill gibt es keine Stromquelle. Der klassische Holzkohlegrill ist hier die richtige Wahl und vor allem kompakte Modelle sind sehr gefragt. Wer sich nicht die Mühe machen möchte, den schweren Grill an den See zu transportieren, kann sich mit sogenannten Einmal-Grills leicht behelfen. Diese bestehen aus einer kleinen Aluschale, haben einen integrierten Grillrost und sind einfach praktisch. In die Schale müssen Sie nur etwas Grillkohle einfüllen und dank der kleinen Menge zieht diese auch schnell durch. Die Grills können nach der Benutzung im Hausmüll entsorgt werden und sind schon für kleines Geld zu haben. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass Sie die noch heißen Grills nicht unbeaufsichtigt am See zurücklassen. Auch heiße Kohlen ohne sichtbare Glut entfachen leicht ein Feuer und sind sehr gefährlich. Mit einer guten Planung und ein paar praktischen Hilfsmitteln macht das Grillen am See genauso viel Spaß wie im Garten und ist sogar noch eine willkommene Abwechslung.

Obst vom Grill

Obst vom Grill

Variieren Sie beim Grillen und kombinieren Sie würzige Fleischgerichte mit exotischen Fruchtideen. Zudem ist gegrilltes Obst ein leckerer Nachtisch.

Grillparty

Etwa zehn bis vierzehn Tage vor dem Termin der Grillparty werden die Einladungen versendet. Diese enthalten neben Datum und Uhrzeit auch den Ort der Veranstaltung. Findet das Grillfest nicht im eigenen Garten, sondern...

Barbecue

In Deutschland versteht man unter dem Begriff „Barbecue“ meist das Grillen selbst oder eine Grillparty ‒ man lädt zum Barbecue ein. Es gibt jedoch große Unterschiede zwischen „Grillen“ und einem Barbecue.