Grill selber bauen: So gelingt es

Pizzastein und Grill - ein unschlagbares Duo

Eine Grillparty ist immer ein schöner Anlass, um Freunde und Bekannte zu treffen und gemütlich bei leckeren Köstlichkeiten vom Grill und ein paar kühlen Getränken zusammenzusitzen und zu plaudern. Überraschen Sie doch beim nächsten Grillen Ihre Gäste mit einem selbst gebauten Grill. Hier kann sich jeder Heimwerker individuell einbringen und dem eigenen Grill so eine ganz bestimmte Note geben. Beim Grill selber bauen gibt es verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten. Eines ist aber bei allen Varianten wichtig: die Stabilität. Bevor Sie zur Tat schreiten, sollte erst der geeignete Platz für Ihren Grill gefunden werden. Wählen Sie in jedem Fall einen ebenen Untergrund für Ihre neue Feuerstelle. Zudem ist es zu empfehlen einen Ort zu bestimmen, der nicht weit weg von Schatten spendenden Bäumen ist, unter denen man den Gartentisch in praktischer Nähe zum Grill aufstellen kann. Wichtig ist, dass keine leicht entzündlichen Gegenstände in Umkreis sind. So wird ausgeschlossen, dass das Feuer bei leichtem Funkenflug übergreifen kann. Dann erstellen Sie zunächst einen Plan mit den genauen Maßen des Grills.

Ein Grill aus Gabionen

Sehr beliebt im Garten sind Gabione-Bauwerke. Diese mit Steinen gefüllten Käfige werden als Mauern oder als Sichtschutz gerne genutzt – warum also nicht auch einen Grill aus Gabionen bauen? Dazu benötigen Sie zunächst Drahtgitter. Diese setzen Sie auf die geeignete Größe hin zusammen. Haben Sie nun einen Käfig in der richtigen Höhe, trennen Sie mithilfe eines Bolzenschneiders die Aussparung für den Grill heraus. Das abgetrennte Gitter wird nun als Unterlage für den Grill im rechten Winkel in dem Käfig befestigt. Richten Sie die Gabione danach optimal aus und füllen Sie diese dann mit Steinen. Achten Sie dabei darauf, dass keine großen Zwischenräume entstehen. Kleinere Steine können diese Hohlräume füllen. Spannanker sorgen dafür, dass die Wand in sich stabil ist. Setzen Sie, als Nächstes eine weitere Gabione auf die bereits errichtete, und sparen Sie auch bei dieser den Platz für den Grill aus. Mit Drähten werden beide Teile verbunden und dann auch der obere Bereich mit Steinen gefüllt. In dem Hohlraum ist jetzt Platz für den Grill. Richten Sie diesen auf Ihre Größe aus und schon ist der selbst gebaute Grill fertig.

Der klassische gemauerte Grill und die praktische Variante für unterwegs

Beim Bau dieses Grills heben Sie zunächst eine flache Grube aus. Füllen Sie diese mit Splitt. Über die begradigte Splittfläche werden nun Betonplatten platziert. Diese bilden ein solides Fundament, das ein Absacken verhindert. Gasbetonsteine werden danach übereinander gemauert und mit Fliesenkleber zusammengesetzt. So entsteht der Grillsockel. Wenn der Kleber angetrocknet ist, werden längs zwei Eisenstreben eingesetzt. Auf diesen Verstrebungen können die Schamottsteine ausgelegt werden, die als Grundfläche für den Grill dienen. Es ist sinnvoll sowohl Grillsockel als auch die Grundfläche etwas breiter zu gestalten. Auf diese Weise bietet sich neben dem eigentlichen Grill auch noch eine praktische Ablagefläche. Ebenfalls aus Schamottsteinen errichten Sie nun den eigentlichen Grill mit Einschüben für Grillrost und Feuerschale. Die Schamottsteine sind aus feuerfestem Material und nicht so hitzeempfindlich, wie Backsteine. Sägen Sie danach ein Kaminloch aus dem Grillsockel und verputzen Sie den gesamten Grill. So ist diese Feuerstelle nicht nur praktisch, sondern zudem optisch ein Highlight in Ihrem Garten. Wer sich lieber einen Grill für unterwegs bauen möchte, weil er zum Beispiel lieber im Park grillt, kann sich für eine recht simple Variante entscheiden. Ein feuerfester Eimer aus dem Baumarkt bildet die Grundlage dieses Grills. Mit zwei Gittern schafft man Ablageflächen für die Kohle und das Grillgut. Eine Zange hilft dabei, diese Gitter in die Form des Eimers zu bringen. Platzieren Sie das eine Gitter einige Zentimeter über dem Boden. Bohren Sie Luftlöcher in den unteren Bereich des Eimers, auf dass die Kohlen gut belüftet werden. Das zweite, etwas breitere Gitter, legen Sie in den oberen Bereich des Eimergrills. Hier findet das Grillgut seinen Platz.

Grillfleisch einlegen

Grillfleisch einlegen

Grillfleisch einlegen, auch marinieren genannt, verleiht dem Grillgut einen besonders würzigen Geschmack und sorgt für Abwechslung und Vielfalt beim Barbecue. Außerdem dienen Marinaden dazu, das Fleisch besonders saftig und zart zu machen.

Lamm vom Grill

Lamm zu grillen ist eine besondere Idee, mit der Sie auf Ihrer Grillparty überraschen können. Verschiedene Dips runden das Geschmackserlebnis ab.

Lachs grillen: mediterrane Gerichte vom Rost

Zum Lachs grillen benötigen Sie lediglich etwas Alufolie, Öl und ein paar leckere Rezeptideen, mit denen Sie Ihr Lachsgericht verfeinern können.