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Schlitten & Bobs

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 Ratgeber

Alles über Schlitten und Bobs

Schlitten und Bobs versprechen rasanten Spaß für die ganze Familie beim Rodeln im Schnee. Welche Modelle es gibt und worauf Sie beim Kauf achten sollten, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

1. Allgemeines zu Schlitten und Bobs

Der wichtigste Punkt beim Kauf eines Schlittens sollte immer die Sicherheit sein. Da Sie auf glattem Untergrund und mit relativ hoher Geschwindigkeit unterwegs sind, kann ein Schlitten, der nicht den Sicherheitsstandards entspricht, eine potenzielle Gefahr für Sie und andere Wintersportler darstellen. Daher sollten Sie die TÜV-geprüften Modelle klar bevorzugen. Das Siegel ist immer an der äußeren Verpackung angebracht und so auf den ersten Blick zu erkennen. Alternativ zum TÜV-Zeichen garantiert auch das GS-Zertifikat die Sicherheit des Schlittens. Wenn ein Schlitten oder Lenkrodel schwerer als sechs Kilogramm ist, sollte er unbedingt eine fest integrierte Bremsvorrichtung haben, wobei es gerade dabei enorme Qualitätsunterschiede gibt. Schlitten für mehrere Personen sollten über gesonderte Halterungen am hinteren Ende verfügen.

Tiefergehende Informationen liefern Ihnen stets die Herstellerangaben. So sollten Sie immer die maximale Belastbarkeit beachten. Vermeiden Sie es, die Gewichtsgrenzen zu überschreiten. Generell hält ein robuster, schwerer Holzschlitten einer höheren Belastung stand, als es bei einem Modell aus Plastik der Fall ist. Weiteres Zubehör sorgt dafür, dass der Rodelausflug ein voller Erfolg wird. Hierzu zählen auch festes Schuhwerk und Schneekleidung.

2. Zubehör

Rodeln ist ebenso wie Skifahren eine Wintersportart, weswegen auch für das Rodeln spezielle Kleidung empfehlenswert ist. Mit einer hochwertigen Skibrille haben Sie den perfekten Blendschutz gegen starke Sonneneinstrahlung, die gerade auf dem weißen Schnee stark reflektieren kann. Viele Skibrillen haben eine direkte Rahmenbelüftung, die die Brille nicht nur bequemer macht, sondern darüber hinaus auch ein Beschlagen derselben verhindert. Eine Komplettmontur mit wärmender, aber luftdurchlässiger Kleidung (Skijacke, Skihose, Skihandschuhe) sorgt für angenehmes Wohlbefinden. So können Sie sich den ganzen Tag und unabhängig vom Wetter draußen aufhalten. Mit einem Skihelm können Sie sich außerdem gegen eventuelle Stürze wappnen.

3. Schlittenarten

In diesem Abschnitt stellen wir Ihnen verschiedene Schlitten- und Bobarten genauer vor.

3.1 Holzschlitten

Der Holzschlitten ist die klassische Variante für alle Rodelliebhaber. Fast jeder ist zumindest in seiner Kindheit mit solch einem robusten Rodelschlitten einmal die Abhänge der Umgebung heruntergeschossen. Dass diese Schlitten keine besonderen, eleganten Designs haben, wird durch die hochwertige Verarbeitung und Langlebigkeit kompensiert. Die meist aus Buchenholz hergestellten Streben werden zur besseren Haltbarkeit in Lack getunkt. Dann werden die Hölzer verleimt und mit Schrauben aneinander befestigt. Auf den Stahlkufen gleitet der Schlitten dann über den Schnee.

Holzschlitten
Holzschlitten gehören auch heute noch zu den beliebtesten Schlitten-Modellen.

Dabei ist der Hörnerschlitten das wohl bekannteste unter den Holzmodellen. Die Holzhörner am vorderen Ende eignen sich ideal zum Lenken und Bremsen und erhöhen die Balance des Schlittens.

Schlitten mit Lehne
Schlitten mit Lehne

Tipp: Holzschlitten werden auch mit Rückenlehne angeboten. Alternativ können Sie an vielen Modellen eine separat erhältliche Lehne nachrüsten. Erkundigen Sie sich bei Bedarf, ob Ihr Schlitten diese Möglichkeit bietet.

3.2 Lenkschlitten

Die Bezeichnungen Lenkschlitten und Lenkbob meinen häufig dasselbe Gefährt: einen Schlitten mit einem eingebauten Lenkrad und einer Bremse. Mit dem Lenkrad kann die vorderste Kufe des Schlittens gesteuert werden. Durch die einfache Lenkung können Sie lange und kurvenreiche Strecken besser meistern als mit vielen anderen Schlitten-Modellen. Auch der Sicherheit kommt diese Steuerung zugute. Es ist dabei wichtig, stabile Modelle zu bevorzugen, da zu leichte Schlitten schneller instabil werden und ins Schleudern geraten. Im Regelfall handelt es sich bei Lenkbobs oder Lenkschlitten um Kunststoffschlitten.

Lenkschlitten
Lenkschlitten eignen sich ideal für kurvige Abfahrten.

Kufen aus Kunststoff eignen sich bestens für Fahrten auf Hart- und Tiefschnee, während die Bremsen immer aus massiverem Material sein müssen, um nicht zu brechen. Die Anbringung des Lenkseils sagt sehr viel über die Qualität des Produktes aus. Wenn das Seil um Sitzholm und Kufen gewickelt ist, sorgt es für eine sehr viel direktere Kraftübertragung, als wenn es nur am Sitzholm befestigt wurde. Es gibt unterschiedliche Ausfertigungen von Lenkschlitten für Kinder und Erwachsene. Während die preisgünstigeren Varianten für Kinder etwa 20 Zentimeter hoch sind und bis zu 80 Kilogramm Gewichtsbelastung aushalten, ist der Erwachsenen-Lenkschlitten fünf Zentimeter höher und kann bis zu 110 Kilogramm tragen. Verfügt der Lenkschlitten zusätzlich über eine GS- oder TÜV-Plakette, kann das sorgenfreie Rodeln gestartet werden.

3.2 Klappschlitten

Schlittenfahren ist ein Freizeitspaß für die ganze Familie. Wenn das Auto mit Familienmitgliedern gefüllt ist, bleibt leider kaum noch Raum, einen großen Holzschlitten zu verstauen. Wenn Sie mit öffentlichem Nahverkehr zur Piste fahren wollen, wird der Transport zuweilen noch aufwendiger. Um Platz zu sparen, bietet sich der Kauf eines Klappschlittens an, der auf kompakte Maße zusammengefaltet werden kann. Klappschlitten werden sowohl aus Holz und Aluminium als auch Plastik hergestellt, wodurch sie für die Liebhaber aller verschiedenen Schlittenarten attraktiv sind.

Klappschlitten
Klappschlitten nehmen beim Transport und der Aufbewahrung zuhause kaum Platz weg.

Wenn Sie am Hügel sind, können Sie den Schlitten mit wenigen Handgriffen in seine angestrebte Form bringen. Beim Thema Sicherheit müssen Sie bei den Klappmodellen keine Abstriche machen. Sie sind von der Pflege und Stabilität auf Augenhöhe mit ihren klassischen Gegenstücken. Die Belastbarkeit bewegt sich bei den Holzvarianten im Bereich von 150 Kilogramm, was für ein Kind und einen Erwachsenen meistens ausreicht. Wer seinen Klappschlitten mit Gurten und Ähnlichem aufrüsten möchte, sollte zunächst auf die Beschreibung achten, da nicht jeder Schlitten dafür geeignet ist. Auch einen guten Klappschlitten können Sie am TÜV-Siegel erkennen, das draußen an der Verpackung angebracht ist.

4. Schneebobs

Schneebobs sind hauptsächlich für jüngere Nutzer gedacht. Während die massiven Holzschlitten für ein kleines Kind schwer zu kontrollieren sind, eignen sich Schneebobs bestens, um auch den Jüngeren den perfekten Rodelspaß zu ermöglichen. Schneebobs sind klein und flach, der Kunststoff ist leicht, Lenker und Bremse sind integriert: Es kann somit tendenziell weniger passieren, was die Sicherheit des Nutzers gefährdet, als bei einem Schlitten.

Schneebobs
Schneebobs sind besonders gut für Kinder geeignet: Sie sind einfach zu fahren und die unterschiedlichen Ausführung sind in vielen fröhlichen Farben erhältlich.

Hochwertige Modelle erreichen schnell hohe Geschwindigkeiten, weswegen ein integrierter Gurt viel mehr als nur Dekoration darstellt. Häufig bieten die Schneebobs darüber hinaus einen Beinschutz an. Solche Sicherheitsteile können nicht nachgerüstet werden, falls sie nicht von Anfang an enthalten sind. Deswegen sollten beim Kauf schon alle gewünschten Teile eingebaut sein.

Aufgrund ihrer Verarbeitung sind sie aber nicht so stark belastbar wie die Holzschlitten. Die Gewichtsgrenze liegt fast immer unter 100 Kilogramm, weswegen nur ein Fahrer auf dem Bob sitzen darf. Stellen Sie vor dem Rodeln sicher, dass der Bob über eine GS- oder TÜV-Plakette verfügt.

Zipflbobs
Zipflbobs

Eine Sonderform des Bobs stellt der sogenannte Zipflbob dar, auch Zipfelbob, Zipfybob oder Minibob genannt. Es handelt sich dabei um ein kleines Rodelgerät für eine Person, in dessen Mitte sich ein länglicher Griff befindet, mit dem Sie steuern und bremsen können.

5. Rutschteller

Die wohl einfachste Form des Rodelvergnügens können Sie auf einem Rutschteller erleben. Die bunte, runde Plastikscheibe bietet genau das, was nötig ist: Es kann auf ihr gerodelt werden. An kleinen Griffen an der Seite können Sie sich festhalten und mit den Fersen bremsen. Da die robuste Plastikscheibe meist weniger als ein Kilogramm wiegt, gestaltet sich der Transport stets einfach.

Rutschteller
Rutschteller sind besonders einfache Ausführungen eines Schlittens. Dafür sind sie jedoch überaus einfach zu transportieren.

Die meisten Rutschteller sind eher auf Kinder ausgelegt und besitzen eine recht kleine Sitzfläche. Im Grunde können sie aber genauso von Erwachsenen verwendet werden, wenn die Modelle die Standard-Belastbarkeitsgrenze von 50 Kilogramm überschreiten und für das jeweilige Körpergewicht geeignet sind. Für besonderen Spaß mit mehreren Leuten kann auch eine Rutschkette gebildet werden. Dafür muss jeder Fahrer nur beim Vordermann die Füße ablegen und schon geht es in der Gruppe den Hügel abwärts. Wenn gebremst werden soll, müssen die Füße natürlich wieder auf dem Boden abgesetzt werden.

FAQ

  • Welcher Schlitten hält am längsten?

    Grundsätzlich sind die klassischen Holzschlitten aufgrund der robusten Verarbeitung am längsten haltbar. Es kommt sehr selten vor, dass das Holz bricht oder splittert. Dafür sind die Modelle aus Plastik wesentlich günstiger und leichter zu transportieren. Hier alle Schlitten und Bobs anschauen!

  • Wie erfahre ich, ob mein ausgewählter Schlitten den Sicherheits- und Qualitätsstandards entspricht?

    Das können Sie sofort an der Außenhülle sehen. Wenn der Schlitten ein TÜV- oder GS-Zertifikat hat, wurde er eindringlich überprüft und liefert ein hohes Maß an Sicherheit. Erfahren Sie mehr darüber, welche Aspekte Sie beim Kauf eines Schlittens oder Bobs beachten müssen.

  • Sind die Gewichtsbegrenzungen bindend oder Empfehlungen?

    Sie sollten sich an die Begrenzungen halten, da diese ausführlich geprüften Erfahrungswerte sind. Natürlich muss ein Überschreiten der Grenze nicht bedeuten, dass der Schlitten kaputt geht, aber speziell bei den weniger robusten Schlitten aus Plastik kommt es schnell zu einer Beschädigung.

  • Kann ich meinen Schlitten nachrüsten?

    Diese Frage kann nicht allgemeingültig beantwortet werden. Da in den meisten Fällen Gurte etc. verschraubt werden müssen und nicht jeder Schlitten dafür die passenden Vorrichtungen hat, variiert die Nachrüst-Möglichkeit von Modell zu Modell. In den meisten Fällen können Sie in der Produktbeschreibung erfahren, inwieweit ein Nachrüsten möglich ist. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte aber der Kauf eines nach Wunsch ausgerüsteten Schlittens von Anfang an vorgezogen werden.

  • Ab welchem Alter können Kinder Schlitten fahren?

    Die meisten Hersteller empfehlen ein Mindestalter von drei Jahren für ihre Schlitten. Grundsätzlich sollten Sie die Entscheidung, ob Ihr Kind Schlitten fahren kann, aber individuell von seinem Entwicklungsstand abhängig machen.

Redakteurin Brigitte Jakowski
Redaktionshinweise
Redaktion: Brigitte Jakowski

Brigitte Jakowski arbeitet seit 2015 in der Online-Redaktion. Nach dem Abschluss ihres Journalistikstudiums in Dortmund arbeitete sie mehrere Jahre bei einer bekannten Fachzeitschrift und schreibt nun in ihren Schwerpunkten „Haus & Garten" und „Elektronik".