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 Ratgeber

Geschützt und warm: Pferdedecken

Eine Pferdedecke zählt zur Grundausstattung des Pferdebedarfs. Sie kann das Tier vor Kälte, Regen, Fliegen sowie Krankheiten schützen. Alle Infos rund um den Kauf erhalten Sie hier.

1. Zweck und Einsatzgebiete einer Pferdedecke

Pferdedecken sind große Decken, die meist nur Kopf und Beine aussparen und den Rücken komplett umhüllen. Sie sind nicht zu verwechseln mit Satteldecken oder Schabracken, welche lediglich Reibungen und Schweiß unter dem Sattel entgegenwirken. Es gibt vier Hauptgründe für den Einsatz einer Pferdedecke: Als Schutz vor Nässe, Kälte und Insekten sowie zum Ausschwitzen.

  • Kälte: Zwar kann das Winterfell des Pferdes ausreichend wärmen, viele Tiere (vor allem Sportpferde) werden jedoch geschoren und brauchen so einen zusätzlichen Schutz. Eine gefütterte Decke verhindert das Unterkühlen des Pferdes.
  • Nässe: Pferde können sich leicht erkälten. Daher sollten sie im Regen (ganz besonders bei kalten Temperaturen) nicht lange ohne eine geeignete, wasserdichte Decke stehen.
  • Schweiß: Wenn ein Pferd schwitzt, sollte es insbesondere vor Zugluft geschützt sein, andernfalls kann es sich leicht erkälten. Bei kaltem Wetter kann das nasse Fell nicht mehr vor Unterkühlung schützen, daher ist hier eine Decke unerlässlich.
  • Insekten: Fliegen, Moskitos oder Bremsen sind sowohl im Stall als auch auf der Weide eine lästige Angelegenheit. Viele Tiere reagieren sehr empfindlich auf die Insekten: Die Stiche können sensiblen Pferden zusetzen. Einige erschrecken sich auch vor den Fliegen, weshalb es Decken gibt, die auch Hals, Gesicht und sogar die Ohren bedecken.
Das natürliche Winterfell kann vor allem bei Warmblutpferden beim Reiten störend sein, da diese sehr schnell schwitzen. Daher werden die Tiere oft geschoren. Pferde, die kein Winterfell mehr haben, benötigen demzufolge eine schützende Pferdedecke gegen Unterkühlung und Nässe.

2. Pferdedecken-Arten

Je nachdem, aus welchem Grund Sie eine Pferdedecke benötigen, gibt es das passende Modell in verschiedenen Ausführungen. Es wird in erster Linie zwischen Weide-, Winter- und Abschwitzdecken unterschieden, diese variieren aber noch einmal in ihrer Machart und dem Einsatzgebiet. Wir stellen Ihnen die Decken im Folgenden genauer vor.

2.1 Weidedecken

Eine Weidedecke umfasst alle Modelle, die auf der Koppel oder im offenen Stall getragen werden. Hier kann das Pferd Kälte sowie Regen ausgesetzt sein und benötigt je nach Rasse und Fell-Art mehr oder weniger Schutz.

Regendecke Pferd Pferdedecke Regen

Regendecken

Eine Regendecke für Pferde ist aus wasserdichtem und zugleich atmungsaktivem Material gefertigt. Sie sorgt nicht nur dafür, dass das Tier nicht nass wird, sondern hilft auch die Körperfeuchtigkeit von innen nach außen zu tragen.

Regendecken sind sowohl als ungefütterte Variante für den Sommer als auch mit Thermo-Fütterung für den Winter erhältlich.


Übergangsdecken

Eine Übergangsdecke schützt das Pferd bei mittleren bis kühlen Temperaturen. Insbesondere Südpferde sind auf den Schutz angewiesen, da sie andere klimatische Bedingungen gewohnt sind. Warmblütern mit Winterfell reicht im Winter auch oft eine leichte Übergangsdecke aus. Die Decken werden zudem eingesetzt, um die Produktion von Winterfell im Herbst zu hemmen.

Eine Übergangsdecke kann sowohl auf der Weide, im Stall als auch auf dem Paddock getragen werden. Sie besteht in der Regel aus Nylon oder Polyester und wiegt maximal 150 Gramm.

Pferdedecke Übergang

Fliegendecke Pferd Pferdedecke

Fliegendecken

Eine Fliegendecke kann Ihr Tier zu jeder Jahreszeit vor Insektenbissen schützen. Sie sind in der Regel aus einem leichten Netz-Stoff (Mesh-Gewebe) gefertigt und halten Fliegen, Bremsen und Stechmücken fern. Da einige Pferde sich auch vor den fliegenden Insekten erschrecken, erhalten Sie viele Fliegendecken mit Gesichts-, Augen- und Ohrenschutz. Dank des dünnen, atmungsaktiven Stoffs kann das Pferd darunter nicht schwitzen.

Einige Fliegendecken weisen zusätzlich ein Zebra-Muster auf. Die schwarz-weiße Musterung hält Fliegen besonders gut ab.

2.2 Winterdecken

Winter- oder Thermodecken für Pferde schützen das Tier vor Kälte und ermöglichen es Pferdehaltern, ihren Vierbeiner auch in der kalten Jahreszeit trotz Schnee auf der Weide grasen zu lassen. Besonders geschorene Pferde sind auf die wärmenden und kälteisolierenden Decken angewiesen. Winterdecken sind fast ausschließlich wasserdicht.

In der Regel werden Winterdecken mit einer mittleren oder starken Wärmehaltung angeboten.

Mittlere Wärmehaltung: Decken mit mittlerer Wattierung können rund um die Uhr vom Pferd getragen werden. Sie wärmen, jedoch nicht so sehr, dass das Tier schwitzt. Man setzt sie sowohl im Stall als auch auf der Koppel ein. Sie werden in der Regel aus einem atmungsaktiven Stoff gefertigt und ermöglichen so auch das Abschwitzen des Pferdes.

Starke Wärmehaltung: Besonders verfrorene Pferderassen, wie Südlandpferde, sollten im Winter nur mit einer stark wattierten Decke auf der Weide stehen. Die Wärme schützt nicht nur vor Erkältung, sie kann auch bei Muskelverspannungen wohltuend wirken.

Pferdedecke Winter

2.3 Abschwitzdecken

Nach dem Training oder Ausreiten tendieren Pferde zum Schwitzen. Damit das Fell nicht zu lange nass bleibt, werden Abschwitzdecken eingesetzt. Sie bestehen aus einem atmungsaktiven Material, welches den Schweiß aufnimmt und nach außen trägt. Abschwitzdecken sollten jedoch nie länger als 1,5 Stunden getragen werden, da sie sonst das Gegenteil bewirken und das Tier erneut zu schwitzen beginnt.

In vielen Fällen werden Abschwitzdecken aus Fleece-Stoff gefertigt.

Pferdedecke Abschwitzdecke
Des Weiteren gibt es auch besondere Gesundheits- und Sportdecken, die beispielsweise muskelwärmend oder kühlend wirken können. Insbesondere Pferde mit Rückenproblemen profitieren hier von Modellen, die eine Infrarottechnologie aufweisen oder das Tier leicht massieren können.

2. Kaufberatung und Tipps

Es ist wichtig, dass der Pferdehalter beim Kauf sowie beim Anbringen einer Decke die im Folgenden aufgeführten Aspekte beachtet.

3.1 Dicke und Größe bestimmen

Es ist essenziell, dass Pferdedecken richtig sitzen. Andernfalls können diese verrutschen und so beispielweise das Tier zum Stolpern bringen. Auch Scheuern kann eine Folge sein. Bei verrutschten Regendecken besteht zudem die Gefahr, dass das Pferd nass wird, weil das Wasser in die Decke läuft. Trotz Decke sollte das Tier sich wälzen können und in seiner Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt werden.

Dicke

Die Dicke der Decke wird in den sogenannten Denier (kurz: Den) angegeben. In der Regel weist das Außenmaterial eine höhere Dicke als die Fütterung auf. So besteht die Außenseite einer Regendecke beispielsweise aus dickem, wasserfestem Stoff, während die Innenseite aus einem leichteren Material gefertigt ist.

Größe

Die Größe einer Pferdedecke wird ganz einfach wie folgt ermittelt:

  1. Messen Sie die Länge des Pferderückens aus. Setzen Sie dafür das Maßband am Widerrist (Übergang von Hals in Rücken) an und messen Sie entlang der Wirbelsäule bis zum Beginn des Schweifs.
  2. Die ermittelte Zahl entspricht bei den meisten Herstellern auch der Deckengröße. Beträgt die Rückenlänge beispielsweise 110 Zentimeter, so sollte auch die Decke mit der Größe 110 gekauft werden.
Alternativ wird die Deckenlänge durch das Brustmaß bestimmt. Messen Sie hier die Länge von der Mitte der Brust bis zum Schweifansatz.
Besonders Ekzem- und Fliegendecken sollten eng am Pferd anliegen, damit sie effektiv wirken können.

3.2 Richtig eindecken

Eine Pferdedecke weist in der Regel eine Gehfalte, eine Brustverschnallung, eine Kreuzbegurtung für den Bauch sowie eine weitere Begurtung für die Hinterhand auf. Manche Modelle haben zudem Beinschnüre.

Beachten Sie beim Anlegen der Decke die folgenden Punkte:

  • Die Decke darf nicht zu lose sitzen, da sie sonst nach hinten rutschen kann und das Pferd in seiner Bewegung einschränkt.
  • Stellen Sie jedoch auch sicher, dass die Gurte nicht zu fest angeschnallt sind. Insbesondere die Brustverschnallung darf nicht zu eng sitzen.
  • Die Gehfalte öffnet und schließt sich, wenn das Pferd läuft. Sie sollte locker zufallen, wenn das Pferd steht und nicht spannen.
  • Die Begurtung am Bauch darf in keinem Fall zu locker sitzen, da sich sonst das Tier in ihr verheddern kann. Damit das Pferd jedoch genug Bewegungsfreiheit hat, sollte der Gurt noch zwei bis drei Zentimeter Abstand zum Bauch halten.
Pferdedecke Verschlussarten
Von links nach rechts: Hinterhandbegurtung, Brustverschnallung, Gehfalte

Beim Abnehmen der Pferdedecke ist es wichtig, dass Sie die folgende Reihenfolge einhalten. Andernfalls kann sich das Tier erschrecken und ausschlagen.

  1. Beginnen Sie mit dem Lösen der Beinschnüre beziehungsweise der Kreuzbegurtung am Bauch.
  2. Anschließend öffnen Sie die Gurte an der Brust.
  3. Ziehen Sie die Decke von vorne nach hinten über den Schweif.

Wie Sie eine Pferdedecke richtig anbringen, zeigt Ihnen dieses Video:

(c) Pferdesporthaus Loesdau

FAQ

  • Wie reinige ich eine Pferdedecke?

    In einer Pferdedecke sammeln sich aufgrund von Schweiß und Schmutz zahlreiche Bakterien. Daher ist es wichtig, diese regelmäßig zu reinigen. Handelt es sich um eine wasserdichte Decke, sollten Sie auf Spezialwaschmittel zurückgreifen, welches die Membran der Decke nicht angreift. In der Regel können Pferdedecken bei 30 Grad Celsius in der Waschmaschine gereinigt werden. Entfernen Sie jedoch vorher sämtliche Tierhaare mit einer Bürste. Pferdedecken sollten immer an der frischen Luft getrocknet werden, da sie nur selten für den Trockner geeignet sind.

  • Welche Pferdedecke brauche ich?

    Auf welches Modell Sie im besten Fall zurückgreifen sollten, entscheidet die Rasse Ihres Pferdes. Nordpferde oder sogenannte Robustrassen haben in der Regel ein von Natur aus dickes Winterfell und frieren kaum. Geschorene Tiere oder Südpferde brauchen jedoch eine wärmende Decke, insbesondere bei kälteren Temperaturen, um einer Erkältung vorzubeugen. Eine Abschwitzdecke sollte jeder Pferdebesitzer haben, damit das Tier nicht zu lange mit nassem Fell herumlaufen muss.

Redakteur Henk Syring
Redaktionshinweise
Redaktion: Elena Arpogaus

Elena Arpogaus wohnt und arbeitet in Köln. Ihr Studium der Amerikanistik und Geschichte absolvierte sie in München, wo sie auch für verschiedene Redaktionen und PR-Agenturen tätig war. Nach ihrem Masterabschluss zog es sie nach Köln. Seit Juni 2017 ist sie Teil der Online-Redaktion.

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