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Zero Waste im Alltag – 40 einfache Tipps zur Müllreduzierung

Ein müllfreies Leben klingt nach Aufwand und Arbeit. Dabei ist die Umstellung auf Zero Waste schrittweise und damit sehr einfach möglich. Wir geben Ihnen 40 konkrete Tipps für die wichtigsten Lebensbereiche, um unkompliziert Müll in Ihrem Alltag zu verringern und damit Ressourcen sowie Ihren Geldbeutel zu schonen.

Zero Waste Tipps für Anfänger – Einfach mal anfangen

Zero Wasteler verfolgen zwar das langfristige Ziel der kompletten Müllvermeidung – letztlich ist der erste Schritt aber eine kontinuierliche Müllreduzierung von:

  • Plastikmüll
  • Verpackungen
  • Elektroschrott
  • Lebensmitteln
  • Kleidung
  • u. v. m.

Mit nur wenigen Maßnahmen, die jeder umsetzen kann, lässt sich der Alltag nachhaltiger gestalten und der eigene ökologische Fußabdruck verkleinern. Versuchen Sie von einer sogenannten Linearwirtschaft (auch umgangssprachlich „Wegwerfwirtschaft“) zu einem System einer Kreislaufwirtschaft zu gelangen. Dabei geht es vor allem darum, ein Bewusstsein für das eigene Konsumverhalten zu entwickeln sowie Routinen anzupassen, um den Ressourceneinsatz und die Abfallproduktion zu verringern. Diese Ziele können Sie beispielsweise durch

  • Reparatur,
  • Instandhaltung,
  • Wiederverwendung (zum Beispiel Marmeladengläser als Vorratsbehälter, Gegenstände zweckentfremden)
  • und Recycling (zum Beispiel verwertbare Produkte kaufen, Upcycling)

erreichen. Wichtig ist, dass Sie einen unkomplizierten Start bei der Müllreduktion finden. Teilen Sie dazu Ihren Alltag am besten in unterschiedliche Lebensbereiche ein. Jeder Bereich birgt sein eigenes Potenzial, von der Wegwerf- zu einer Kreislaufwirtschaft zu kommen.

Lesen Sie in diesem Beitrag im Detail, was Zero Waste ist, wie sich der Lebensstil entwickelt hat und welches Konzept ihm zugrunde liegt.

Zero Waste Tipps für den Einkauf

Nachhaltigkeit beginnt bereits beim Einkauf. Das Wichtigste: Kaufen Sie nur das ein, was Sie auch wirklich benötigen. Dazu kann es beispielsweise hilfreich sein, sich einen Speiseplan für die ganze Woche anzulegen, um die benötigten Lebensmittel vorausplanen und entsprechend einkaufen zu können.

  1. Regional und saisonal einkaufen: Kaufen Sie Ihre Lebensmittel auf Wochenmärkten oder in Markthallen ein. Saisonale und regionale Lebensmittel sind besonders frisch und müssen keine weiten Transportwege zurücklegen.

    Erfahren Sie in unserem Saisonkalender, welche Obst- und Gemüsesorten Sie gerade am besten einkaufen können.
  2. Verpackungsfreies Einkaufen: In sogenannten Unverpacktläden finden sich ausschließlich unverpackte, also lose Lebensmittel, die Sie sich selbst in der entsprechend benötigten Menge in Ihre eigenen Behältnisse wie zum Beispiel Frischhaltedosen, Jutebeutel, Frischenetze oder Glasbehältnisse abfüllen können.
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    In sogenannten Unverpacktläden können Sie bequem lose Lebensmittel einkaufen und in Ihre eigenen Behältnisse füllen.
  3. Obst- und Gemüsenetze verwenden: Anstatt für jeden Einkauf und jede Obst- und Gemüsesorte einen neuen Plastikbeutel zu verwenden, können Sie in den meisten Supermärkten Ihre eigenen Frischenetze nutzen.
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    Verwenden Sie Ihre eigenen Frischenetze im Supermarkt anstatt Plastikbeutel.
  4. Frischetheken: Ebenfalls ist es bereits in vielen Supermärkten möglich, mitgebrachte Dosen zum Einfüllen von Fleisch- und Käsewaren im Gegensatz zur sonst üblichen Folienverpackung zu nutzen.
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    An Frischetheken ist es in vielen Supermärkten möglich, Fleisch- und Käsewaren in eigene Behältnisse füllen zu lassen.
  5. Mehrwegprodukte: Greifen Sie beim Einkauf nach Möglichkeit zu Mehrweg- anstatt Einwegprodukten sowie Waren in Glas- anstatt Plastik-Behältnissen.
  6. Secondhand: Der Kauf von Secondhand-Waren schont sowohl Ressourcen als auch den Geldbeutel. Oftmals können auch Produkte getauscht werden. So lassen sich die Güter wieder in den Warenkreislauf einbringen, sodass eine Kreislaufwirtschaft entsteht.

10 Zero Waste Tipps für die Küche

Wenn Sie bereits beim Einkaufen die oben genannten Tipps beachtet haben, konnten Sie schon eine Menge Verpackungsmüll vermeiden. Dennoch fallen naturgemäß in der Küche besonders viele Abfälle an. Mit ein paar einfachen Routinen lässt sich aber auch in diesem Lebensbereich die Müllentwicklung eindämmen.

  1. Dauerbackfolie: Verwenden Sie eine Dauerbackfolie anstelle von Backpapier.
  2. Trinkwasser: Anstatt Wasser in Plastik- oder Glasflaschen einzukaufen und tragen zu müssen, können Sie einfach Leitungswasser verwenden. Das Wasser wird in Deutschland streng kontrolliert und bietet eine gute Trinkwasserqualität. Sie können es mithilfe eines Wasserfilters aufbereiten und dank Sprudelgeräten aufsprudeln. Wenn Sie Getränke mit Geschmack bevorzugen, können Sie das aufgesprudelte Wasser mit Kräutern wie frischer Minze oder Obststücken aufwerten und Sirups zusetzen.
  3. Tee: Bereiten Sie Ihr Heißgetränk mit losem Tee anstatt mit Wegwerfbeuteln zu. Mithilfe eines sogenannten Tee-Eis oder -Siebs können Sie den Tee im heißen Wasser ziehen lassen. Das ist nicht nur umweltfreundlich, sondern intensiviert den Geschmack.
  4. Kaffee: Greifen Sie zur Filterkaffeemaschine oder French Press anstelle von Kapselkaffee. Den entstandenen Kaffeesatz können Sie als Peeling oder Dünger weiterverwenden. Nutzen Sie für Ihre Filterkaffeemaschine einen Dauer-Kaffeefilter aus Plastik, Edelstahl oder Baumwolle. Ganz auf Kapselkaffee müssen Sie aber nicht verzichten: Es sind auch Produkte aus recycle- oder kompostierbaren Materialien erhältlich.

    Hier erfahren Sie, wie Sie Kaffee mit der French Press richtig zubereiten.
  5. Trinkhalme: Plastikstrohhalme können Sie durch wiederverwendbare Glas-, Edelstahl- oder Silikon-Strohhalme ersetzen. Diese Varianten sind zudem ein optisches Highlight auf jeder Party.
  6. Einfrieren: Nutzen Sie geeignete Glasbehälter anstatt Gefriertüten zum Einfrieren von Lebensmitteln. Häufig lassen sich die Lebensmittel auch in den Behältern praktisch wieder auftauen.
  7. Frischhalten: Mit Frischhalte- oder Alufolie produzieren Sie nicht nur unnötigen Müll, Alufolie steht zudem in Verdacht gesundheitsschädlich zu sein. Wiederverwendbare Wachs- oder Baumwolltücher sind eine Alternative, mit der sich beispielsweise Essensreste abdecken oder verpacken lassen.
  8. Lebensmittelreste: Selbst wenn Sie nur das einkaufen, was Sie auch verwenden, werden entweder Schnittreste von Lebensmitteln oder Essensreste nach den Mahlzeiten übrigbleiben. Da Sie diese häufig nicht mehr verzehren können, sollten sie Sie auf andere Arten wiederverwerten: Mit einem Bokashi-Eimer oder einer Wurmbox können Sie ganz einfach ein kleines, geruchloses Kompostsystem für die Küche implementieren. Während die Wurmbox sich für den Biomüll eignet, lassen sich im Bokashi-Eimer auch Gekochtes und tierische Essensreste zu Dünger zersetzen. Bei einigen Resten können Sie kreativ werden und beispielsweise aus Gemüseresten eine Brühe herstellen.
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    Dauerbackmatten, Trinkhalme aus Edelstahl und Wassersprudler können den Küchenalltag nachhaltiger gestalten.
  9. Küchentücher: Anstatt bei jedem kleinen Malheur ein neues Wegwerftuch von der Küchenrolle zu verwenden, nutzen Sie einfach ein Geschirr- oder Schwammtuch und waschen Sie es regelmäßig aus.
  10. Küchenutensilien: Kochlöffel und Co. aus Holz, Metall oder Glas sind nicht nur langlebiger als Varianten aus Kunststoff, ihre Materialien können auch wiederverwertet werden.

5 Zero Waste Tipps für Bad, Hygiene und Reinigung

Bei der täglichen Hygiene werden oft Wegwerfprodukte genutzt, doch es gibt viele nachhaltige Alternativen. Mit diesen fünf einfachen Tipps können Sie jede Menge Abfälle im Badezimmer vermeiden.

  1. Zahnpflege: Zähneputzen ist auch ohne Plastik möglich. Greifen Sie zu alternativen Produkten wie Bambus- und Holzzahnbürsten oder solchen aus Biokunststoff mit Borsten aus biologischem Nylon. Auch Zahnseide aus Kunststoff können Sie beispielsweise durch Produkte aus Seide, Maisseide oder Bienenwachs ersetzen.
  2. Damenhygiene: Auch bei der Damenhygiene findet sich eine Vielzahl von Wegwerfartikeln wie Binden, Tampons und Slipeinlagen. Hier können beispielsweise waschbare Produkte aus Baumwolle oder wiederverwendbare Menstruationstassen aus Silikon eine Alternative sein.

    Menstruationstasse einführen und reinigen – wie das funktioniert, erfahren Sie in unseren Ratgebern.
  3. Körperpflege: Anstatt Flüssigseife, Haarshampoo oder Duschgel aus Plastikbehältern zu benutzen, können Sie auf unverpackte Dusch- und Haarseife umsteigen. Diese sind ergiebig und in der Regel aus Bio-Inhaltsstoffen hergestellt. Auch Deodorants sind als Creme oder in fester Form erhältlich. Sogar Wattestäbchen lassen sich durch Ohrreiniger aus Bambus, Papier oder Edelstahl ersetzen.

    Seife selbst herstellen? Wie das geht, erfahren Sie in unseren DIY-Ratgeber.
  4. Kosmetik: Um Make-up zu entfernen, können Sie waschbare Abschminkpads im Gegensatz zu Wegwerf-Wattepads benutzen. Zur Rasur empfiehlt sich hingegen ein Rasierhobel aus Holz oder Edelstahl anstatt Einwegrasierer.
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    Zero Waste im Badezimmer: Bambuszahnbürste, Menstruationstasse, Haarseife, waschbare Abschminkpads, Zahnseide aus Maisseide
  5. Reinigungsmittel: Anstatt Reinigungsprodukte für jeden Einsatzzweck zu nutzen, und damit eine Menge an unterschiedlichen chemischen Mitteln in Plastikbehältnissen im Haushalt anzuhäufen, können Sie auf bewährte Hausmittel zurückgreifen. Waschen Sie Ihre Wäsche beispielsweise mit Kastanien oder Efeu und ersetzen Sie aggressive Reinigungsmittel durch Essig, Natron oder andere umweltverträgliche Produkte.

10 Zero Waste Tipps für unterwegs

Damit Sie auch unterwegs Müll vermeiden, sollten Sie zunächst Ihre Gewohnheiten analysieren, um herauszufinden, welche Gegenstände Sie unterwegs immer wieder nutzen. So können Sie sich ein paar nützliche Basics zurechtlegen, die Ihnen beispielsweise beim Stadtbummel oder auf dem Weg zur Arbeit helfen können, Müll zu vermeiden.

  1. Coffee to go: Stündlich werden circa 320.000 Coffee to go-Becher allein in Deutschland verbraucht – das sind pro Jahr fast drei Milliarden Einwegbecher, die im Müll landen. Möchten Sie auch unterwegs nicht auf einen Kaffee verzichten, nehmen Sie einfach immer Ihren eigenen Thermobecher mit. Die meisten Cafés und Bäckereien füllen Ihnen die Kaffeespezialität gerne in Ihren eigenen Becher.
  2. Trinkflaschen: Eine Trinkflasche können Sie nicht nur zum Sport nutzen – auch bei einem Shoppingtrip können Sie sich erfrischende Getränke in eine Trinkflasche füllen und unterwegs genießen.
  3. Besteck: Damit Sie zum Beispiel beim Verzehr von Street Food auf Plastikbesteck verzichten können, empfiehlt es sich, Campingbesteck oder Stäbchen dabei zu haben. Es sind sogar sogenannte 3-in-1 Varianten erhältlich, bei denen Löffel, Gabel und Messer in einem Instrument zu finden und daher äußerst platzsparend sind.
  4. Stofftücher: Papiertaschentücher lassen sich einfach durch Stofftücher ersetzen. Diese können Sie zum Beispiel auch als Serviette, Unterlage oder zum Umwickeln von Essensresten sowie Besteck nutzen.
  5. Take-away: In der Mittagspause schnell was von der Salatbar um die Ecke holen? Bringen Sie einfach Ihr eigenes Behältnis mit und lassen Sie sich Ihr Mittagessen einfüllen.
  6. Essenspause: Packen Sie Ihr Mittagessen für die Schule, Arbeit oder sonstigen Pausen anstatt in Papier, in eine Lunchbox, einen Thermobehälter oder in wiederverwendbares Wachspapier.
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    Verwenden Sie zum Essen für unterwegs Müsli to go-Becher, Campingbesteck, Lunchboxen, Thermobecher oder Trinkflaschen.
  7. Shopping: Egal ob im Supermarkt, in Modeläden, im Kaufhaus oder der Drogerie – haben Sie einfach immer einen Stoffbeutel, Frischenetze oder Ähnliches dabei. Diese nehmen nicht viel Platz in der Handtasche oder dem Rucksack ein und Sie können komplett auf Plastiktüten verzichten.
  8. Online-Tickets: Die meisten Ticket-Services bieten es an, Konzert-, Kino- oder Theater-Tickets als Download per E-Mail zu versenden. Nutzen Sie diesen Service, um die Papierflut einzudämmen.
  9. Online-Kassenbon: Auch viele Einzelhändler können den Kassenbon der gekauften Ware mittlerweile per E-Mail versenden. Machen Sie von diesem Service Gebrauch, wenn er sich anbietet.
  10. Ablehnen: Gewöhnen Sie sich an, unterwegs bestimmte Dinge direkt abzulehnen beziehungsweise nicht anzunehmen. Das betrifft beispielsweise Werbeflyer, Strohhalme im Restaurant, Papierservietten und Plastikbesteck beim Street Food sowie Plastiktüten in Supermärkten und bei Einzelhändlern.

8 Zero Waste Tipps für Eltern

Zero Waste ist auch mit Kindern möglich. Lassen Sie sich von den folgenden Tipps inspirieren.

  1. Windeln: Nutzen Sie anstelle von Wegwerfwindeln waschbare Stoffwindeln. Diese gibt es entweder fertig zu kaufen oder Sie wickeln Ihr Baby in ein Molton- oder Mulltuch.
  2. Wetbag: Sie können die benutzen Stoffwindeln in geruchs- und wasserdichten Windel-Taschen lagern, bevor Sie gewaschen werden. So sparen Sie Plastiktüten ein.
  3. Feuchttücher: Feuchttücher lassen sich ganz einfach selbst herstellen, indem Sie beispielsweise Waschlappen oder andere geeignete Stofftücher mit einem Wasser-Öl-Gemisch anfeuchten und in einer verschließbaren Box verstauen. So können Sie komplett auf Wegwerf-Feuchttücher samt ihrer Plastikverpackung verzichten.
  4. Wickelunterlage: Ersetzen Sie die Wegwerf-Wickelunterlagen beispielsweise durch wiederverwendbare Wickelunterlagen, Mulltücher oder aussortierte T-Shirts.
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    Beim Wickeln Ihres Kindes können Sie komplett auf wiederverwendbare Materialien in Form von Stoffwindeln, Mull- oder Moltontücher setzen. Diese können Sie nach dem Wickeln in einem sogenannten Wetbag bis zur nächsten Wäsche geruchs- und wasserdicht aufbewahren.
  5. Quetschies: Die Quetschbeutel mit Fruchtbrei oder ähnlichen Füllungen sind ein beliebter Kindersnack für unterwegs. Aber anstatt der fertigen Plastikvarianten, die häufig auch Lebensmittelzusätze enthalten, können Sie die Snacks auch als gesunde Variante in wiederverwendbaren Quetschbeuteln einfach selbst herstellen. Dazu eignet sich zum Beispiel selbstgemachtes Fruchtmus, Joghurts oder gequetschtes Obst und Gemüse.
  6. Geschenkverpackungen: Anstelle von Geschenkpapier können Sie Kindergeschenke auch in nicht mehr verwendete Materialien einpacken. Dazu eignen sich beispielsweise alte Seiten von Landkarten, Zeitungen, Büchern, Notenblättern oder Magazinen. Wählen Sie dazu einfach eine geeignete Seite aus.
  7. Secondhand: Der Bedarf an Kinderkleidung ist besonders in den ersten Lebensjahren, bedingt durch das stetige Wachstum der Kinder, enorm. Hier bietet es sich an, im Sinne der Kreislaufwirtschaft, auf gebrauchte Kleidung auf Flohmärkten oder Tauschbörsen zurückzugreifen. Das gilt auch für Produkte aus der Babyausstattung wie Kindersitz und Co. sowie Kinderspielzeug. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel.
  8. Spielzeug: Möchten Sie neues Spielzeug kaufen oder verschenken, bietet sich Holzspielzeug anstelle von Plastikspielzeug an. Durch das PEFC-Siegel beispielsweise (Programs fort he Endorsement of Forest Certification Schemes) können Sie beim Kauf sicherstellen, dass auf eine nachhaltige Produktion des Spielzeugs geachtet wurde. Zudem zeichnet sich Spielzeug aus Holz durch seine lange Lebensdauer aus.
  9. FAQ

    • Was bedeutet Zero Waste?

      Zero Waste bedeutet wörtlich übersetzt „Null Müll“ und beschreibt einen Lebensstil, bei dem jeder einzelne sein Konsumverhalten sowie die Routinen so anpasst, dass in seinem Leben möglichst wenig – im Idealfall gar kein – Müll anfällt und dadurch sowohl Ressourcen als auch die Umwelt geschont werden. Schon mit wenigen Maßnahmen kann jeder zur Müllvermeidung beitragen und seinen ökologischen Fußabdruck verringern. Im Ratgeber finden Sie entsprechende Tipps für die wichtigsten

    • Warum Zero Waste?

      Laut einer Studie vom Statistischem Bundesamt produzierte jeder Deutsche allein im Jahr 2017 circa 462 Kilogramm Haushaltsmüll – also insgesamt über 38 Millionen Tonnen. Damit sich die Müllflut eindämmen lässt, Ressourcen gespart und die Umwelt geschont werden kann, ist es empfehlenswert sich nach einem Zero Waste-Lebensstil zu richten.

    • Ist Zero Waste kompliziert?

      Der Zero Waste-Lebensstil muss nicht kompliziert sein, denn jeder gesparte Müll bringt etwas. Beginnen Sie damit, sich über Ihr eigenes Konsumverhalten bewusst zu werden, werden Sie achtsam und analysieren Sie, wo und wann bei Ihnen im Alltag und Haushalt Müll anfällt. Nehmen Sie beispielsweise immer einen Stoffbeutel mit. Dieser nimmt nicht viel Platz in Tasche oder Rucksack ein, bewirkt aber, dass Sie keine Plastiktüten mehr nutzen müssen. Mit solchen einfachen Maßnahmen können Sie mit kleinen Schritten dem Zero Waste-Ziel näherkommen.

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Redakteur Hannah Heber
Redaktionshinweise
Redaktion: Hannah Linda Heber

Hannah Linda Heber unterstützte während ihres Praxissemesters im Studiengang Online-Redakteur an der TH Köln die Online-Redaktion und ist seit Februar 2018 fester Bestandteil des Teams.

Quellenhinweise
https://www.duh.de/becherheld-problem/
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2018/12/PD18_498_321.html
https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/ressourcen_und_technik/ressourcen_abfaelle_vermeiden.pdf