Sie haben in Ihren Browsereinstellungen Cookies deaktiviert. Wir nutzen Cookies auf der real.de für eine Vielzahl von Funktionen.
Wenn Sie die Website vollumfänglich nutzen möchten, sollten Sie das Setzen von Cookies über Ihre Browsereinstellungen zulassen.

Windelfrei durch die Babyzeit?

Früher wurden Babys in waschbare Stoffwindeln gewickelt. Und wenn sie unruhig wurden oder plötzlich einen konzentrierten Gesichtsausdruck machten, aufs Töpfchen gesetzt. Denn schon Säuglinge versuchen sich mitzuteilen, wenn sie mal für kleine Babys müssen. Wie Sie die Signale Ihres Babys erkennen und entsprechend reagieren können, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren wünscht
Ihr Meine Familie-Team

Was steckt hinter der „Windelfrei-Methode“?

Für uns ist es völlig normal, dass das Kind in der ersten Zeit gewickelt wird. Es kann ja schließlich nicht Bescheid sagen, wenn es mal muss – oder kann es das doch? Babys merken sehr wohl, wenn sich ein Geschäft ankündigt. Und machen dann z. B. durch Strampeln, Meckern oder einen konzentrierten Blick auf sich aufmerksam. Bei der Windelfrei-Methode geht es nun darum, diese Signale richtig zu deuten und entsprechend zu reagieren. Wenn Ihr Kind also mal muss, bieten Sie ihm einfach eine Alternative an: as sogenannte „Abhalten“ geht ganz einfach, z. B. über einem Töpfchen, der Toilette oder dem Waschbecken.

Windeln nur als Back-up nutzen

Windelfrei heißt nicht, dass Ihr Baby komplett auf eine Windel verzichten muss Aber sie wird als sogenanntes „Back-up“ genutzt, falls doch mal etwas daneben geht. Die meisten Windelfrei-Babys werden in Stoffwindeln oder Mulltücher gewickelt. Die lassen sich super einfach waschen und wiederverwenden. Das spart Geld und Müll – und ist viel sanfter zum empfindlichen Babypo als Wegwerfwindeln.

Ob ins Spielen vertieft oder von der Natur fasziniert – manchmal sind Kinder so abgelenkt von ihrer Umwelt, dass sie glatt alles andere vergessen. Auch, ob sie mal für kleine Babys müssen. Deshalb entscheiden sich viele Eltern für „Teilzeit-Windelfrei“. Also dafür, dass ihr Kind in bestimmten Situationen, wie z. B. auf dem Spielplatz oder in der Nacht, eine Windel trägt.

Warum liegt Windelfrei momentan so im Trend?

Was heute Windelfrei genannt wird, war früher völlig normal. Mit dem Einzug der Wegwerfwindeln in die Gesellschaft ist diese Art der Sauberkeitserziehung in den Hintergrund gerückt. Doch heutzutage beschäftigen sich immer mehr Eltern mit der Frage: Warum soll ich meinem Kind erst beibringen, sein Gefühl zu ignorieren, um es ihm dann zwei Jahre später wieder mühsam anzutrainieren?

Vorteile
  • weniger Gequengel
  • weniger Müll
  • kein wunder Po mehr
  • keine Chemie auf der Babyhaut
  • mehr Bewegungsfreiheit
  • engere Eltern-Kind-Bindung, da Sie intensiv miteinander kommunizieren
  • Ihr Baby ist unter Umständen sogar schneller trocken, weil es sich seiner Ausscheidungen bewusst bleibt.
 
Nachteile
  • Die Eingewöhnungsphase ist zeitintensiv: Sie müssen stets aufmerksam sein.
  • Signale Ihres Babys kennenlernen statt es „einfach wickeln“
  • Sie brauchen Geduld: Töpfchenpausen können auch mal länger dauern.
 

Wann fange ich am besten mit der Windelfrei-Methode an?

Es gibt keinen „perfekten Zeitpunkt“, um mit der Windelfrei-Methode anzufangen. Die meisten Familien warten ein paar Wochen oder Monate ab und beginnen dann ganz entspannt mit dem Abhalten. Wichtig ist, dass es in Ihren Alltag passt und in Ihrem ganz persönlichen Tempo stattfindet.

Wie zeigt mein Kind mir, dass es „mal muss“?

Ihr Baby fühlt sich am wohlsten, wenn es trocken und sauber ist. Deshalb versucht es auch, durch bestimmte Signale auszudrücken, dass sich ein Geschäft ankündigt. Achten Sie einfach darauf, wenn Ihr Baby ganz plötzlich und ohne erkennbaren Grund sein Verhalten ändert

Gerade haben Sie noch zusammen gespielt und gelacht. Plötzlich schaut Ihr Baby ganz konzentriert und spannt seinen Körper an. Oder andersherum: Es sitzt erst ganz ruhig auf Ihrem Schoß und fängt dann plötzlich an zu zappeln und möchte heruntergelassen werden. Ältere Kinder laufen oft unruhig durch die Wohnung, kneifen die Beine zusammen oder hüpfen von einem Fuß auf den anderen.

Viele Kinder machen auch einen bestimmten Gesichtsausdruck, wenn sie merken, dass sich der Stuhlgang ankündigt – ein sogenanntes „poo face“. Auch verstärktes Meckern, Pusten, Augenverdrehen und Gesichtverziehen sind deutliche Signale, dass da etwas im Anmarsch ist.

Unser Tipp: Begleiten Sie die Töpfchenpause von Beginn an mit einem Signallaut, wie zum Beispiel „psss“ oder „lulu“. Viele Kinder greifen diesen später auf, um sich mitzuteilen.

Wie fange ich am besten mit der Windelfrei-Methode an?

Zu Beginn ist es am einfachsten, wenn Sie Ihr Baby in den Situationen abhalten, in denen fast jedes Kind sein Geschäft verrichten muss: 

  • direkt nach dem Aufwachen
  • bei jedem Windelwechseln
  • sobald Sie Ihr Kind z. B. aus dem Tragetuch, Kindersitz oder Hochstuhl nehmen
  • Jedes Mal, wenn Ihr Kind pupst. Denn danach kommt oft noch mehr.

In den ersten gemeinsamen Wochen bekommen Sie dann schnell ein Gefühl dafür, wenn Ihr Baby etwas signalisieren möchte. Geben Sie sich und Ihrem Kind einfach etwas Zeit, um sich einzupendeln. Schließlich muss Ihr Baby Sie auch erst einmal kennenlernen. Nehmen Sie am besten erst mal eine Windel oder ein Mulltuch als Back-up.

Wie halte ich mein Kind ab?

Der gängigste Griff zum Abhalten sieht so aus: Sie stehen hinter Ihrem Kind und greifen seine Oberschenkel knapp über dem Knie. In dieser Hockstellung kann Ihr Kind seinen Oberkörper bei Ihnen anlehnen und sich entspannt erleichtern. Diese Position schafft auch bei Blähungen und Krämpfen schnelle Abhilfe. Wenn es mal etwas länger dauern sollte, können Sie sich auch einfach zusammen mit Ihrem Kind auf die Toilette setzen: Rutschen Sie nach ganz hinten und halten Sie Ihr Kind vor sich über die Schüssel. Probieren Sie einfach ein paar Abhalte-Positionen aus und finden Sie die passende für sich und Ihr Baby.

Wie geht Windelfrei unterwegs?

Wenn Sie den Rhythmus Ihres Babys kennen, dann warten Sie einfach das nächste Geschäft ab und gehen dann erst los. So haben Sie ein Zeitfenster, in dem sich Ihr Kind sehr wahrscheinlich nicht erleichtern muss. Das macht z. B. Einkaufen für Sie ein bisschen entspannter. Wichtig ist vor allem aber: Unterwegs abzuhalten, sollte geübt werden. Denn es ist ein großer Unterschied, ob Sie Ihr Baby zu Hause nur wenig bekleidet oder unterwegs mit voller Draußen-Kleidung abhalten müssen. Stellen Sie die Situation am besten zu Hause nach – voll bekleidet mit einem Töpfchen für unterwegs. Die ganz Kleinen können ihren Drang meistens nicht lange aufhalten, deshalb lohnt es sich, z. B. im Auto immer ein Töpfchen bereitzuhalten.

Praktische Windelfrei-Kleidung

Manchmal muss es einfach schnell gehen. Deshalb ist praktische Kleidung das A und O. Hier gibt es einige Tipps, die das Abhalten erleichtern. Probieren Sie einfach aus, was für Sie und Ihr Kind am besten funktioniert. 

Zweiteiler

Wenn Sie keine Back-up-Windel verwenden möchten, eignen sich Zweiteiler am besten: Hose und T-Shirt, ohne einen umständlichen Body drunter – einfach mit einem Mulltuch zwischen den Beinen. Es gibt auch Hosen, die zwischen den Beinen nur zwei überlappende Stofflagen haben. Damit können Sie Ihr Baby abhalten, ohne es auszuziehen.

Keine Kleidung

Die einfachste Kleidung ist keine Kleidung. Für Ihr Baby ist es am bequemsten und für Sie als Eltern am einfachsten. Legen Sie Ihrem Baby einfach ein Mulltuch zwischen die Beine. Das lässt sich bei einem verpassten Geschäft dann ganz einfach auswechseln. Damit die Beinchen aber immer schön warm bleiben, sind Stulpen oder Babylegs sehr praktisch. Kein umständliches Aus- und Anziehen der Hose mehr. Zum Ausprobieren können Sie auch erst mal Socken von sich selbst nehmen und über die Beinchen ziehen.

So kommt Ihre Wohnung sicher durch die Windelfrei-Zeit

Der wichtigste Tipp: Bleiben Sie entspannt. Räumen Sie alles weg, was gerade nicht gebraucht wird, und schützen Sie z. B. Matratzen und Sofas. Hierfür eignen sich wasserabweisende Laken oder auch einfach ein saugfähiges Tuch als Unterlage.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie eine tolle Windelfrei-Zeit!

Häufig gestellte Fragen zum "Meine Familie" Vorteilsprogramm

Wann erhält man das „Meine Familie“-Begrüßungspaket?

Das „Meine Familie“-Begrüßungspaket erhalten einmalig alle beim „Meine Familie“-Vorteilsprogramm angemeldeten Kinder im Alter von 0 bis 24 Monaten.

Woran liegt es, wenn die Vorteilspost während eines Quartals ausbleibt?

Für Kinder, die ihr viertes Lebensjahr erreicht haben, werden nur noch zweimal jährlich Vorteilscoupons per Post versendet. Dies kann der Grund dafür sein, dass Teilnehmer am „Meine Familie“-Programm plötzlich weniger Post erhalten als vorher.

Was ist zu tun, wenn ein bei „Meine Familie“ angemeldetes Kind zum Geburtstag keine Geburtstagspost bekommen hat?

In seltenen Fällen kann die Geburtstagspost eines Kindes verspätet eintreffen. Sollte die Post auch nach einer gewissen Wartezeit noch nicht eingetroffen sein, wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular an den „Meine Familie“-Kundenservice.

Was könnte der Grund dafür sein, wenn trotz Anmeldung eines Kindes zwischen 0 und 24 Monaten beim „Meine Familie“-Vorteilsprogramm kein Begrüßungspaket beim Teilnehmer ankommt?

Sobald ein Kind im entsprechenden Alter bei „Meine Familie“ angemeldet wurde, wird der Versand des Begrüßungspakets automatisch veranlasst. Bitte beachten Sie, dass der Versandprozess einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Wir bitten Sie im Zweifelsfall um ein wenig Geduld. Wird ein Kind bereits während der Schwangerschaft angemeldet, wird Versand des Begrüßungspakets erst nach dem eingetragenen Geburtstermin veranlasst.

Wie können Daten, die bei der Anmeldung beim „Meine Familie“ Programm angegeben wurden, geändert werden?

Die im real Konto hinterlegten Daten können jederzeit eingesehen und bearbeitet werden. Nach dem Login unter www.real.de kann der Datensatz geändert, ergänzt oder gelöscht sowie Kinder neu angemeldet werden. Um die Änderungen zu übernehmen, muss abschließend der Button „Änderungen speichern“ angeklickt werden.

Sind die „Meine Familie“-Vorteilscoupons auch im real Onlineshop einlösbar?

Die „Meine Familie“-Coupons sind leider nicht im Onlineshop einlösbar. Der real Onlineshop bietet jedoch sehr häufig eigene Rabattaktionen und Preisnachlässe auf ganze Artikelsortimente.