Verbote in der Schwangerschaft: Was darf ich alles nicht?

Pränataldiagnostik nicht invasiv

Für viele macht ein eigenes Kind eine Beziehung erst perfekt. Manchmal kann es lange dauern, bis Frauen schwanger werden und wenn es dann so weit ist, kennt die Freude kaum noch Grenzen. Bei allem Glück stellen sich werdende Mütter aber auch viele Fragen und bekommen von allen Seiten viele gut gemeinte Ratschläge: „Jetzt musst du dich aber schonen, Kaffee trinken darfst du in der Schwangerschaft aber nicht und mit dem Sport solltest du besser auch aufhören.“ Wahrscheinlich jede Schwangere hat die mehr oder weniger hilfreichen Tipps von Freunden, Verwandten und Kollegen schon gehört und oft sind sie mehr verwirrend als hilfreich. Aus diesem Grund ist es kein Wunder, dass sich allen voran Frauen, die zum ersten Mal Mutter werden, fragen: Was darf ich in der Schwangerschaft nicht mehr? Dass man nur das Beste für sein Kind möchte, steht dabei außer Frage. Doch was das Beste ist und wie Sie es erreichen, ist schon wesentlich schwieriger. Wenn Sie sich unsicher sind und nicht wissen, was in der Schwangerschaft erlaubt ist und was eben nicht, sollte der Gynäkologe der erste Ansprechpartner sein. Hier bekommen Sie alle wichtigen Informationen rund um die Themen Ernährung, Geburtsvorbereitung und Gesundheit des Kindes. Doch von Verbotenem und Erlaubtem in der Schwangerschaft ist nicht nur das ungeborene Kind betroffen. Insbesondere für werdende Mütter ändert sich durch die Schwangerschaft eine ganze Menge und sie müssen ihr Leben und ihren Alltag nun dem Kind anpassen. Was Sie in der Schwangerschaft gefahrlos tun dürfen und wovon Sie in den nächsten neun Monaten lieber Abstand nehmen sollten, finden Sie im Folgenden übersichtlich zusammengefasst.

Was darf ich in der Schwangerschaft nicht - Thema Ernährung

Eines gleich vorweg: Für die Schwangerschaft gibt es per Definition keine wirklichen Verbote - denn nur Sie allein können entscheiden, was Sie tun möchten oder zum Wohle Ihres Kindes lieber unterlassen. Dass Alkohol und Nikotin für Schwangere ungeeignet sind, dürfte den meisten bekannt sein. Beide Substanzen sind Gift für den Körper und über Blut und Nabelschnur gehen die Stoffe auch auf das Baby über. Hier finden Sie einige weitere Dinge auf die Sie achten sollten:  

  • Eine Tasse Kaffee am Morgen ist für Mutter und Kind nicht schädlich. Frauen, die täglich Kaffee getrunken haben, dürfen sich auch in der Schwangerschaft bis zu drei Tässchen am Tag gönnen. 
  • Der Verzehr von rohem Fisch (z. B. Sushi) oder rohem Fleisch (z. B. Mett) birgt hohe Risiken. Die Aufnahme von rohen Nahrungsmitteln erhöht das Risiko an Salmonellen zu erkranken und diese Krankheit kann im schlimmsten Fall zu einer Fehlgeburt führen. 
  • Um das Risiko zu minimieren, sollten während der Schwangerschaft auch Eier und Rohwurstwaren weitestgehend vermieden werden. Des Weiteren sind Produkte aus Rohmilch für Schwangere tabu. 
  • Auch in der Kategorie Süßigkeiten gibt es Produkte, die in der Schwangerschaft nur in Maßen gegessen werden dürfen. Dies ist zum Beispiel bei Lakritz der Fall. Die enthaltene Süßholzwurzel führt zu einer Erhöhung des Blutdrucks und kann vor allem in den ersten Monaten schädlich für Ihr Baby sein. 
  • Zudem gilt es, Gemüse und Obst immer gut zu waschen und Huhn und Putenfleisch stets ganz durch zu braten.

Sport und Bewegung - was man in der Schwangerschaft nicht darf

Neben der Ernährung gilt es in der Schwangerschaft, insbesondere auf das eigene Wohlbefinden zu achten. Eine glückliche und zufriedene Mutter ist nämlich immer noch das Beste für jedes ungeborene Baby. Weitere Do’s und Don’t finden Sie daher hier:

  • Sport hilft dem Körper dabei sich auf die Geburt vorzubereiten, denn so werden Muskeln gestärkt und der Körper bleibt beweglich. Wer vor der Schwangerschaft schon viel Sport gemacht hat, darf auch während der neun Monate gerne aktiv bleiben. 
  • Was man in der Schwangerschaft aber nicht ausüben darf, ist Extremsport. Darüber hinaus sollten Sie von Sportarten Abstand nehmen, bei denen Ihnen Bälle auf den Bauch fliegen können oder bei denen eine erhöhte Sturzgefahr besteht - Handball, Fußball, Skaten oder Aerobic ist für Schwangere daher wenig geeignet. 
  • Versuchen Sie es mit Schwimmen, Radfahren auf dem Heimtrainer, Walken oder leichtem Tanz. 
  • Bei der Hausarbeit müssen Sie darauf achten, nicht zu schwer zu heben. Auch Arbeiten auf einer Leiter sollten Sie vermeiden, denn hier besteht die Gefahr eines Sturzes. 

Machen Sie ausschließlich die Dinge, bei denen Sie sich wohlfühlen, und scheuen Sie sich nicht davor, es auch zwischendurch ruhiger angehen zu lassen. Trotzt einiger Verbote ist die Schwangerschaft nämlich immer noch eine Zeit, die Sie genießen und sich auf den Nachwuchs freuen sollten.

Top Kategorien im real Onlineshop