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Die zehn wichtigsten Informationen zum Umgang mit Medien

Medien

Spielkonsole, Fernsehen, Smartphone – der Umgang mit Medien bestimmt unseren und den Alltag unserer Kinder. Doch die bunte Welt der Spiele, Social Networks und Filme ist nicht ungefährlich. Lesen Sie hier, wie Sie Ihrem Kind einen verantwortungsbewussten Umgang mit Medien vermitteln.
Sorgen Sie in Ihrer Familie für eine geregelte Nutzung der Medien und seien Sie sich Ihrer eigenen Vorbildfunktion bewusst. Feste Nutzungszeiten, gemeinsame Medienerlebnisse und das Aufzeigen von alternativen Freizeitbeschäftigungen gehören unbedingt zur Medienerziehung dazu. Im Folgenden finden Sie Informationen und Tipps, die Sie bei der verantwortungsvollen Mediennutzung unterstützen.

1. Mediennutzung

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt, dass Kinder zwischen 6 und 10 Jahren nicht länger als maximal 45 Minuten täglich fernsehen oder am Computer spielen bzw. im Internet surfen sollten. Die Nutzung von Hörspielen ist auf 60 Minuten begrenzt. Überprüfen Sie die Mediennutzungszeiten Ihrer Kinder und wägen Sie ab, ob diese eventuell reduziert werden sollten.

2. Fernsehen

Das Fernsehen steht auf der Liste der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen von Kindern und Jugendlichen nach „Freunde treffen“ und „draußen spielen“ an dritter Stelle (KIM-Studie 2012) und gehört damit zu den wichtigsten Medien im Alltag von Kindern.
Kinder im Alter zwischen 6 und 10 Jahren sind zunehmend in der Lage, längere Handlungsstränge zu verfolgen. Zeichentrickserien aber auch Sendungen, die kindgerecht Wissen vermitteln, sind bei Grundschulkindern besonders beliebt. Lassen Sie Ihr Kind aber nicht unbeaufsichtigt vor dem Fernseher sitzen, sondern suchen Sie gemeinsam geeignete Sendungen aus. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Inhalte und seine Emotionen beim Fernsehen. Eltern sollten die Vorlieben und Fernsehhelden ihrer Kinder kennen.

3. Computer

Spielen, im Internet surfen, chatten – der Computer bietet Kindern eine Vielzahl von reizvollen Beschäftigungsmöglichkeiten und steht bei den meisten Mädchen und Jungen hoch im Kurs. Wie beim Fernsehen gilt aber auch beim Umgang mit dem Computer: Lassen Sie Ihr Kind nicht allein. Der Computer sollte an einem zentralen Ort in der Wohnung stehen, sodass Sie Ihr Kind stets im Blick haben.
Lernspiele, einfache Foto- oder Malprogramme üben auf diese Altersgruppe eine besondere Faszination aus und unterstützen Kinder beim Erwerb von Medienkompetenz.
Computer, die von Kindern und Jugendlichen genutzt werden, sollten aber unbedingt mit einer Jugendschutzsoftware ausgestattet sein. Medienpädagogen empfehlen auch, Kindern einen eigenen Kinderbrowser mit festgelegter Startseite und kindgerechten Favoriten einzurichten. Ältere Kinder werden sich über ein persönliches E-Mail-Konto freuen.

4. Soziale Netzwerke

Soziale Netzwerke wie Facebook nehmen heute eine wichtige Rolle im Alltag von Kindern und Jugendlichen ein. Das Teilen von Daten wie Texten, Fotos und Videos sowie das Chatten mit sogenannten „Freunden“ ist aber nicht ungefährlich: Cybermobbing, Datenklau und digitale Belästigungen sind leider keine Seltenheit mehr.
Von einer Nutzung von Facebook durch Minderjährige wird grundsätzlich abgeraten.
Alternativen zu Facebook sind altersgerechte sichere soziale Netzwerke wie Tivi, Kindernetz oder Helles Köpfchen. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über das Thema Datenschutz und kontrollieren Sie, in welchen Netzwerken Ihr Kind unterwegs ist.

5. Hörspiele und Hörbücher

Hörspiele, Hörbücher, Musik oder Radiosendungen gehören zu den Medienklassikern und sind bei Kindern nach wie vor sehr beliebt. Die meisten Kinder besitzen einen eigenen CD-Player mit Radio und können diesen im Grundschulalter auch selbstständig bedienen.
Ältere Kinder laden Hörspiele und Musik auch gerne auf ihre mobilen Geräte. Das sollten Sie jedoch kontrollieren, da das Herunterladen von Dateien aus dem Internet meistens kostenpflichtig ist.
Hörspiele und Hörbücher fördern die Fantasie und stärken die sprachlichen Kompetenzen. Suchen Sie gemeinsam kindgerechte Hörspiele und Hörbücher aus und sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Handlung.

6. Radio

In der Küche, im Bad, im Auto – das Radio ist im Alltag ein Nebenbei-Medium, mit dem Kinder schon früh konfrontiert werden. Viele Rundfunkanstalten verfügen über eigene Kinderkanäle, die ein abwechslungsreiches Programm an Musik, kindgerechten Nachrichten und Sendungen anbieten. Dazu gehören der Kinderradiokanal des WDR Kiraka, der Kinderkanal des Deutschlandradios Kakadu sowie das Kinderradio des NDR Mikado.

7. Mobile Geräte

Medienpädagogen raten davon ab, Kinder im Grundschulalter mit einem eigenen Smartphone oder Tablet auszustatten. Ein Handy sollten Kinder frühestens ab einem Alter von 9 besitzen, ein Smartphone frühestens ab 11 Jahren.
Doch wer Kinder hat, weiß, wie attraktiv die kleinen handlichen Computer für Kinder sind: Fotos machen und angucken, spielen, im Internet surfen – das können schon die meisten Fünfjährigen mit dem Smartphone ihrer Eltern.
Der Umgang mit mobilen Geräten sollte im Rahmen der Mediennutzung klar geregelt sein und von Eltern stets kontrolliert werden.

8. Spiele

Computerspiele oder Onlinespiele sind besonders bei Jungen beliebt. Sie sollten wissen, welche Spiele Ihr Kind spielt und diese am besten einmal selbst ausprobiert haben.
Beim Spielen an der Konsole oder am Computer vergessen Kinder schnell die Zeit. Achten Sie deshalb darauf, wie lange ihr Kind täglich am Computer spielt.

9. Werbung

Fernsehen, Internet, Radio, Zeitung – Werbung ist heute omnipräsent. Erst ab ca. 6 Jahren sind Kinder in der Lage, Werbung von redaktionellen Inhalten zu unterscheiden. Das Grundschulalter ist also ein guter Zeitpunkt, mit Kindern über Werbung und ihre Ziele zu sprechen. Erklären Sie Ihren Kindern die Mechanismen der Werbung und unterstützen Sie sie auf Ihrem Weg zu kritischen Konsumenten.

10. Attraktive Alternativen aufzeigen

Bemühen Sie sich die Nutzungszeiten für Medien zu begrenzen und bieten Sie Ihrem Kind immer wieder attraktive Alternativen zur Mediennutzung an.
Aktivitäten wie Basteln, Spielen, Musik machen oder Sport treiben fördern die motorischen, geistigen und sozialen Kompetenzen von Kindern und eignen sich als Ausgleich zur täglichen Mediennutzung. Kinder, die einen Nachmittag an der frischen Luft oder beim Sport verbracht haben, sind meist glücklicher, gesunder und ausgeglichener als Kinder, die mehrere Stunden vor dem Fernseher oder dem Computer verbracht haben.

Fragen und Antworten zum "Meine Familie" Vorteilsprogramm

Wann erhält man das „Meine Familie“-Begrüßungspaket?

Das „Meine Familie“-Begrüßungspaket erhalten einmalig alle beim „Meine Familie“-Vorteilsprogramm angemeldeten Kinder im Alter von 0 bis 24 Monaten.

Woran liegt es, wenn die Vorteilspost während eines Quartals ausbleibt?

Für Kinder, die ihr viertes Lebensjahr erreicht haben, werden nur noch zweimal jährlich Vorteilscoupons per Post versendet. Dies kann der Grund dafür sein, dass Teilnehmer am „Meine Familie“-Programm plötzlich weniger Post erhalten als vorher.

Was ist zu tun, wenn ein bei „Meine Familie“ angemeldetes Kind zum Geburtstag keine Geburtstagspost bekommen hat?

In seltenen Fällen kann die Geburtstagspost eines Kindes verspätet eintreffen. Sollte die Post auch nach einer gewissen Wartezeit noch nicht eingetroffen sein, wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular an den „Meine Familie“-Kundenservice.

Was könnte der Grund dafür sein, wenn trotz Anmeldung eines Kindes zwischen 0 und 24 Monaten beim „Meine Familie“-Vorteilsprogramm kein Begrüßungspaket beim Teilnehmer ankommt?

Sobald ein Kind im entsprechenden Alter bei „Meine Familie“ angemeldet wurde, wird der Versand des Begrüßungspakets automatisch veranlasst. Bitte beachten Sie, dass der Versandprozess einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Wir bitten Sie im Zweifelsfall um ein wenig Geduld. Wird ein Kind bereits während der Schwangerschaft angemeldet, wird Versand des Begrüßungspakets erst nach dem eingetragenen Geburtstermin veranlasst.

Wie können Daten, die bei der Anmeldung beim „Meine Familie“ Programm angegeben wurden, geändert werden?

Die im real Konto hinterlegten Daten können jederzeit eingesehen und bearbeitet werden. Nach dem Login unter www.real.de kann der Datensatz geändert, ergänzt oder gelöscht sowie Kinder neu angemeldet werden. Um die Änderungen zu übernehmen, muss abschließend der Button „Änderungen speichern“ angeklickt werden.

Sind die „Meine Familie“-Vorteilscoupons auch im real Onlineshop einlösbar?

Die „Meine Familie“-Coupons sind leider nicht im Onlineshop einlösbar. Der real Onlineshop bietet jedoch sehr häufig eigene Rabattaktionen und Preisnachlässe auf ganze Artikelsortimente.