Zehn überflüssige Babyanschaffungen, die Sie nicht brauchen werden

Überflüssige Babyanschaffungen

Kinderwagen, Wickelkommode, Wiege – mit der Geburt eines Kindes erweitert sich der Hausstand um eine Vielzahl von Gebrauchsgegenständen und Möbeln, die nicht nur viel Platz wegnehmen, sondern oft auch alles andere als günstig sind. Doch vieles, was die Babyausstatter als absolut notwendig anpreisen, brauchen Sie im Alltag mit Ihrem Baby gar nicht. Lesen Sie hier, auf welche zehn Anschaffungen Sie guten Gewissens verzichten können.

Kinder großzuziehen kostet Geld und Nerven – das ist allgemeinhin bekannt. Auf der Suche nach Erstausstattung ist, dem wird angesichts der Summen, die sich da anhäufen, Angst und Bange: Kinderwagen, die so viel kosten wie ein gebrauchter Kleinwagen, Babybetten mit integrierter Wickelkommode, elektrische Milchpumpen, Babyfon, Spielzeug, Kleidung und, und, und …
Doch brauchen Neugeborene all diese Dinge wirklich? Die Antwort lautet: nein. Oftmals geraten Eltern in ihrer Vorfreude auf das Kind in einen Konsumrausch, der nicht selten in einem bösen Erwachen endet. Viele Gegenstände werden nach der Geburt einfach nicht benötigt und liegen unbenutzt im Schrank herum – in der Hoffnung, sie beim nächsten Kind benutzen oder günstig weiterverkaufen zu können. Damit Ihnen das nicht passiert, finden Sie hier eine Auswahl von zehn Anschaffungen, die Sie im Alltag mit Ihrem Kind nicht vermissen werden.

1. Babywanne

Ist der Nabelschnurrest endlich abgefallen, können es die meisten Eltern kaum erwarten, ihr Baby mit dem Element Wasser vertraut zu machen. Babywannen und Babyeimer versprechen Kind und Eltern den ultimativen Badespaß, doch ehrlich gesagt: Eine Wäschewanne tut es auch. Oval oder eckig – größere Wäschekörbe unterscheiden sich kaum von handelsüblichen Babywannen und eignen sich genauso gut zum Baden Ihres Nachwuchses. Viele Eltern baden ihre Neugeborenen in den ersten Monaten auch einfach im Waschbecken, das ist rückenschonender und praktischer.

2. Babyhandtuch

Süß sehen sie ja aus, die mit knuffigen Tieren verzierten Handtücher in den Farben Rosa, Hellblau, Gelb oder Grün, doch brauchen tun Sie ein solches kuschelweiches Babyhandtuch eigentlich nicht. Jedes andere Handtuch eignet sich ebenso gut zum Einwickeln und Abtrocknen Ihres Babys nach dem Baden.

3. Babybürste

Die kleine Haarbürste mit den weichen Borsten gehört zu fast jeder Babyausstattung, doch benutzt wird sie selten. Viele Babys haben kaum oder nur wenige Haare und benötigen weder Kamm noch Bürste. Hat Ihr Baby viele Haare, können Sie es ebenso gut mit einem gewöhnlichen Kamm kämmen.

4. Babywaage

Vor allem Stillkinder wurden noch vor ein paar Jahren ständig gewogen: Das penible Wiegen vor und nach dem Stillen sollte sicherstellen, dass das Neugeborene auch ausreichend Milch zu sich nimmt. Von dieser Praxis raten die meisten Hebammen und Kinderärzte heute ab. Das ständige Wiegen verunsichert die Eltern nur und garantiert zudem keine präzisen Ergebnisse. Sie benötigen also keine eigene Babywaage.
In der Regel wird das Baby regelmäßig von der Hebamme und bei allen Vorsorgeuntersuchungen gewogen. Das ist bei einer normalen Entwicklung völlig ausreichend. Wer trotzdem nicht auf das Wiegen verzichten möchte, kann sich gegen eine Gebühr auch Babywaagen leihen.

5. Wickeltasche

Taschen zählen zu den absoluten Lieblingsaccessoires vieler Frauen – kein Wunder also, dass es inzwischen ein riesiges Angebot von trendigen, verspielten und eleganten Wickeltaschen für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel gibt. Doch braucht man wirklich eine Extratasche für Windeln, Feuchttücher, Creme und eine Wechselgarnitur? Nein, denn im Prinzip können Sie Ihre Wickelutensilien in jeder geräumigen Tasche unterbringen.

6. Milchpumpe

90 % aller werdenden Mütter geben vor der Geburt an, ihr Baby stillen zu wollen. Um sich ein wenig Unabhängigkeit zu bewahren und auch abpumpen zu können, erscheint vielen Müttern der Kauf einer elektrischen Milchpumpe unerlässlich. Doch mit dieser recht kostspieligen Anschaffung sollten Sie definitiv warten, bis ein wenig Routine und Ruhe in den Stillalltag eingekehrt ist.
Studien zeigen, dass nach zwei Wochen nur noch 60 % der Mütter ausschließlich stillen, nach vier Monaten sind es nur noch 33 %. Viele Mütter entscheiden sich aufgrund von Stillproblemen, aus privaten oder beruflichen Gründen doch für Flaschennahrung – die Milchpumpe wird überflüssig.
Wer weiter ausschließlich stillt, kann sich auch die Milchpumpe gebührenpflichtig leihen.

7. Babyfon

Lange Zeit galt das Babyfon als technische Revolution, die den frischgebackenen Eltern mehr Freiheit und Sicherheit schenkte. Doch in den letzten Jahren ist das Babyüberwachungsgerät in die Negativschlagzeilen geraten. Experten sprechen von einem Strahlungsherd im Kinderzimmer, der das Krebsrisiko erhöhe und sich schädlich auf die Entwicklung des Gehirns auswirke. Anbieter werben zwar mit strahlungsarmen Babyfonen, doch wenn es irgendwie geht, sollten Eltern auf diese Gefahrenquelle im Kinderzimmer verzichten.
In vielen Familien schlafen Babys ohnehin in einer Wiege oder in einem Stubenwagen, der im Elternschlafzimmer steht. Auch wenn Babys dann irgendwann ins eigene Kinderzimmer umziehen, schließen nur wenige Eltern die Tür.

8. Stoff- oder Kuscheltiere

Teddy, Hase, Elefant, Ente – an den süßen weichen Tierchen aus Frottee, Pelz oder Plüsch können werdende Eltern nur schwer vorbeigehen. Doch bis Ihr Kind sich mit einem dieser Kuscheltiere beschäftigen kann, dauert es noch. In den ersten Monaten brauchen Babys noch keine Kuscheltiere. Sie spielen mit ihren Händen, ihren Füßen und später liebend gerne mit Alltagsgegenständen.
Außerdem gehören Kuscheltiere zu den beliebtesten Geschenken zur Geburt eines Kindes – Sie werden also schon bald genug davon haben!

9. Lauflernwagen

Lauflernwagen, Lauflernhilfen oder sogenannten Babywalker sollen Krabbelkindern den Weg zum selbstständigen Gehen erleichtern. Doch die Bundes­arbeits­gemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder warnt vor dem Kauf eines solchen Gerätes: Kinder bräuchten keine Hilfe beim Laufenlernen. Lauflernhilfen würden die natürlichen Bewegungsabläufe der Kinder stark einschränken. Über 6.000 Unfälle jährlich wie Stürze oder Verbrühungen schreiben Kinderärzte den farbenfrohen Babywalkern zu. Lassen Sie Ihr Kind krabbeln und rutschen, solange es will. Irgendwann wird es sich von selbst hochziehen und die ersten Schritte tun.

10. Jeanshosen

Jeanshosen sehen süß und trendy aus und sind auch schon ab Größe 56 aufwärts erhältlich. Doch was schick aussieht, ist nicht immer komfortabel. Jeansstoffe sind fester als andere Baumwollstoffe und schränken die Bewegungsfreiheit von Strampel- und Krabbelkindern ein. Bevorzugen Sie deshalb Hosen aus weichen und flexiblen Stoffen – die Zeit für Jeans kommt noch früh genug!

Babyerstausstattung aus dem real Onlineshop.

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