Sport mit Baby: tolle Übungen und Sportarten für Mütter

Sport mit Baby: tolle Übungen und Sportarten für Mütter

Nach der Schwangerschaft bekommen viele Frauen von Verwandten und Freunden gute Ratschläge: Lass es jetzt erst einmal ruhig angehen, genieße die Zeit mit dem Kleinen, für Sport hast du jetzt bestimmt wenig Zeit. Aber stimmt das auch wirklich? Viele Frauen wünschen sich gerade nach der Schwangerschaft, wieder körperlich aktiv zu werden. Leider hält sich das Vorurteil hartnäckig, dass Sport und Baby sich nur schwer vereinbaren lassen. Doch mittlerweile gibt es viele tolle Sportarten und Fitnessgruppen für Mütter und Babys. Hier verbringen Sie nicht nur Zeit mit Ihrem Kind, sondern lassen auch noch die Schwangerschaftspfunde purzeln. Bewegung fördert die geistige und zugleich die körperliche Fitness der Mütter und steigert das Wohlbefinden des Babys. Bei vielen Übungen tragen Sie Ihr Kind dicht am Körper und die rhythmischen Bewegungen wirken sich positiv auf die Entwicklung des Kindes aus. Ein gesundes Herz-Kreislauf-System und gut trainierte Muskeln für Mutter und Kind sind die Folge. Nutzen Sie den Sport, um dem Baby und sich ein gutes Gefühl zu bescheren. Denn das Wichtigste nach der Schwangerschaft ist, dass es Ihnen und dem Kind gut geht.

Bevor Sie damit beginnen, Sport und Baby in Einklang zu bringen, sollten Sie unbedingt Rücksprache mit Ihrem Arzt halten. So können Risiken durch Vorerkrankungen ausgeschlossen werden. In der Regel gilt, dass Sie bereits ein paar Wochen nach der Geburt unbedenklich Sport treiben dürfen. Spätestens nach dem „bestandenen“ postnatalen Check bei Ihrem Frauenarzt steht der körperlichen Betätigung nichts mehr im Wege. Beachten Sie bei der Kombination Baby und Sport allerdings, dass nicht jede Sportart für die Kleinen geeignet ist. Bei Sportvereinen und Fitnessclubs in Ihrer Nähe finden Sie jedoch sicherlich spannende Kurse, in denen Sie Sport und Baby verbinden und sich gleichzeitig mit anderen Müttern austauschen können.

Sport und Baby: die besten Sportarten nach der Schwangerschaft

Sport ist gut für Körper und Geist – dies gilt auch nach der Schwangerschaft. Viele Sportarten sind gut geeignet, um Sport und Baby in Einklang zu bringen. Der vielleicht beste Sport für Mütter und Baby ist Laufen. Wenn Sie schon vor der Schwangerschaft gerne gejoggt sind, dürfen Sie nach der Schwangerschaft mit Ihrem gewohnten Programm weitermachen. Bedenken Sie jedoch, dass sich Ihr Körper während der Schwangerschaft verändert hat und Sie nun auf einem anderen Fitnesslevel stehen. Aus diesem Grund sind Laufgruppen für Mütter ideal: Ein bis zwei Mal in der Woche treffen sich die Mütter, um mit Ihren Kindern zu laufen. Hierfür ist ein Kinderwagen oder Buggy mit stabiler Federung und breiten Reifen mit Profil allerdings Pflicht. Die Kleinen würden beim Laufen über unebenes Gelände oder bei Strecken durch den Wald sonst zu sehr durchgeschüttelt.

Das Laufen mit dem Kinderwagen fällt vielen Frauen anfangs leichter, da sie eine Stütze haben und sich festhalten können. Wählen Sie ein Tempo, bei dem Sie und das Baby sich wohlfühlen und bei dem Sie sich bequem mit anderen Müttern unterhalten können. Die Bewegung an der frischen Luft ist gut für Ihre Abwehrkräfte und für die des Kindes. Für Anfänger oder Frauen, die lange keinen Sport getrieben haben, ist ein sanfter Einstieg zu empfehlen. Achten Sie auf gutes Schuhwerk, welches die Schritte gut abfedert und so die Gelenke schont. Walking ist eine gute Alternative zum Joggen, denn hier ist die Belastung für das Herz-Kreislauf-System und die Gelenke wesentlich geringer und die Kinder gewöhnen sich langsam an die schaukelnden Bewegungen im Kinderwagen. Frauen, die Körper und Geist in Einklang bringen und gleichzeitig Stress abbauen möchten, sollten es mit Yoga versuchen. Sehr beliebt ist nicht zuletzt auch das bekannte Mutter-und-Baby-Schwimmen. Viele Kinder haben großen Spaß daran, sich im Wasser zu bewegen und auch für die Mamas ist Schwimmen ein ausgezeichnetes Ganzkörpertraining. Da die Gelenke der Babys noch nicht gut entwickelt sind und sie nur über wenig Muskelmasse verfügen, sind die sanften Bewegungen im Wasser für Kinder ungefährlich. Die Muskeln werden spielerisch gestärkt und das Krabbeln und Laufen fällt den Kindern später leichter. Geeignete Baby-Schwimmkurse bieten viele öffentlichen Schwimmbäder oder private Träger an.

Sport und Baby: Kanga-Training

Der neueste Trend in Sachen Sport mit Baby stammt von der Österreicherin Nicole Pascher. Sie ist selbst Mutter von drei Kindern und wollte nach der Schwangerschaft schnell und effektiv an Gewicht verlieren. Um sich jedoch nicht für ein paar Stunden von Ihrem Baby trennen zu müssen, entwickelte sie ein tolles Konzept, um Baby und Sport zu verbinden: das Kanga-Training. Kanga-Training ist eine Mischung aus Tanz und Aerobic und wird in vielen Fitnessstudios und öffentlichen Einrichtungen angeboten. Zu schnellen Rhythmen und heißen Beats wird hier nicht nur viel getanzt, sondern auch ordentlich geschwitzt. Ein großer Vorteil dieses Sportprogramms ist, dass Sie das überflüssige Gewicht beinahe spielerisch verlieren. Ganz wichtig außerdem: Beim Kanga-Training nehmen Sie Ihr Baby einfach mit. Die Kleinen befinden sich während des Trainings in einem Babytragetuch oder einem Tragegestell direkt am Körper der Mutter. Durch die Auf- und Ab-Bewegungen wird das Herz-Kreislauf-System der Kinder stimuliert und die Kinder fühlen sich wohl. Zudem hören sie den Herzschlag der Mutter. Das ganzheitliche Work-out fördert die Ausdauer der Mutter, die Muskeln werden gestärkt und Gelenke schonend gelockert.

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