Sport – aber welcher?

Kinder brauchen Bewegung! Das ist ein wichtiger Faktor für die Entwicklung. Wer sich nicht schon in seiner Jugend sportlich betätigt, wird unter Umständen auch als Erwachsener keinen Spaß daran haben. Umso wichtiger ist es, Kinder schon im Mini-Alter von drei bis fünf Jahren an das Thema heranzuführen. Doch welches ist der richtige Sport für Ihr Kind?
Sport verbessert die körperliche Leistungsfähigkeit von Kindern. Während des Sports werden die Muskeln aufgebaut, die Ausdauer wird gefordert, die Koordination verbessert. Beim Gemeinschaftssport mit anderen Kindern wird die Sozialkompetenz des Kindes geschult, Teamgeist und Fairness werden trainiert. Außerdem ist Sport gut für das Selbstbewusstsein. Doch bei allen Vorteilen geht es vor allem um eines: Der Sport soll Ihrem Kind Spaß machen!

Die Meinung des Kindes zählt

Natürlich sollte Ihr Kind bei der Auswahl der Sportart ein gehöriges Wörtchen mitzureden haben. Sprechen Sie mit ihm. Auf welche Sportarten springt es im Fernsehen an, welchen Sport treiben vielleicht schon die Freunde, ist Ihr Kind eher ein Mannschaftstyp? Lassen Sie Ihr Kind einfach das eine oder andere ausprobieren. Sie werden schon mitbekommen, wenn es die richtige Sportart ist.

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Das richtige Alter?

Im Mini-Alter eignen sich noch nicht alle Sportarten. Ab vier Jahren sind ohne Weiteres Sportarten wie Turnen, Schwimmen und Tanzen möglich. Ab fünf Jahren kommen zum Beispiel auch Leichtathletik, Tennis und Reiten in Betracht. Judo, Basketball, Handball und Tischtennis sollten erst ab sechs und sieben Jahren in die engere Auswahl kommen (oder vielleicht schon mit fünf Jahren, wenn Ihr Kind schon sehr weit ist). Je nach Kind können die Altersempfehlungen natürlich abweichen – sprechen Sie am besten die Verantwortlichen des jeweiligen Sportvereins darauf an.  
Turnen. Für die meisten Kinder wohl der Einstieg in den Sport. Vom Seilchen springen bis zum Bälle werfen und fangen. Das bringt Spaß und ist gut für die körperliche Entwicklung
Leichtathletik. Laufen, Springen und Werfen – das machen alle Kinder gerne. Ob diese Sportartarten das richtige für Ihr Kind sind, werden Sie am ehesten von ihm selbst erfahren.  
Mannschaftssportarten. Gut für Schnelligkeit, Kondition und Teamgeist.  
Kampfsportart. Eine Sportart wie Karate bildet Körpergefühl, Koordination, Schnelligkeit und Selbstbewusstsein aus.  
Tanzen. Musik und Bewegung – die ideale Mischung. Das Körpergefühl wird gesteigert und das Lernen von Choreographien mit anderen zusammen macht viel Spaß.  
Schwimmen. Schwimmen lernen sollten Kinder so früh wie möglich. Immerhin gilt Schwimmen als eine der gesündesten Sportarten. Und Sie haben größere Sicherheit, wenn Sie mit dem Kind ins Schwimmbad oder an den Strand gehen.  
Sicherlich fallen Ihnen noch weitere Sportarten ein, die Ihrem Kind gefallen könnten. Sprechen Sie es einfach darauf an, stellen Sie ihm den jeweiligen Sport vor, gerne auch live, und gehen Sie nach Möglichkeit auf seine Wünsche ein. 

Die Sache mit dem Ehrgeiz

Die Erfahrung zeigt, dass der Ehrgeiz der Eltern gerade bei Wettbewerbssportarten größer ist als derjenige der Kinder. Lassen Sie es ruhig angehen. Ihr Kind ist das wichtigste, vergleichen Sie die Leistungen nur mit seinen eigenen. Sonst setzen Sie das Kind zu sehr unter Druck und es verliert schnell seinen Spaß an der einen oder anderen Sportart. Wenn mal irgendetwas schief geht, bauen Sie Ihr Kind wieder auf, motivieren Sie es immer wieder von Neuem und zeigen Sie ihm nicht seine Fehler auf.

Die örtlichen Sportvereine – ein Anfang

Viele Sportvereine haben ein breites Angebot von Sportarten. Vielleicht melden Sie sich einfach mal zu einem Besichtigungstermin an und lassen sich die Örtlichkeiten zeigen. Bei der Gelegenheit können Sie auch nach der Ausbildung der Betreuer fragen. Der finanzielle Aufwand für die Mitgliedschaft im Sportverein ist meist sehr gering.

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