Mit Kindern in den Winterurlaub – so sorgen die Gipfel bei allen für Gaudi!

Musikalische Förderung

Leuchtend blauer Himmel, strahlender Sonnenschein und weißer Pulverschnee - das macht Lust auf Wintersport. Die Bewegung an der frischen Luft ist nicht nur gesund, sondern bringt auch noch jede Menge Spaß, besonders wenn man mit der ganzen Familie unterwegs ist. Damit das Ski- oder Snowboardvergnügen auch tatsächlich traumhaft wird, geben wir hier ein paar Tipps, um den Winterurlaub zu einem „coolen“ Erlebnis zu machen.

Entspannt Übernachten

Eine große Rolle spielt die Unterkunft: Eine kinderfreundliche Umgebung mit Kinderrestaurants, Betreuungsmöglichkeiten oder ermäßigten Skipass-Preisen ist wichtig, damit Klein und Groß den Urlaub auch ausgiebig genießen können. Generell empfiehlt es sich für Familien mit kleineren Kindern, eine Ferienwohnung zu mieten. Gerade im Urlaub kann man sich Zeit für gemeinsames Kochen oder gemütliche Spieleabende nehmen und ist in seinen „eigenen“ vier Wänden ungestört. Ältere Kinder finden aber auch einen Aufenthalt in einem Familienhotel mit speziellem Kinderprogramm spannend. Eltern können so auch einmal ein bisschen Zweisamkeit im Wellnessbereich genießen und den Skitag ausklingen lassen. Beim Abendessen dürfen es sich die Kleinen dann mit speziellen Kindermenüs schmecken lassen.

Pistengaudi für alle

Damit der Urlaub auch auf der Piste ein Erfolg wird, ist eine kompetente Kinderbetreuung ein großes Plus. Mit der ganzen Familie Ski oder Snowboard zu fahren, ist natürlich toll, dennoch sollte man Rücksicht auf das unterschiedliche Fahrniveau nehmen. Kleinere Kinder sind halbtags im Skikindergarten oder in Skischulen gut aufgehoben. Sie bieten kindgerechte Attraktionen wie Märchenparcours, Hüpfburgen, Schneeschlösser oder Skikarussells und führen die Kleinsten langsam ans Skifahren heran. In Kleingruppen motivieren geschulte Skilehrer die kleinen Skihasen und erste Erfolge sorgen schnell für glänzende Augen. Wichtig bei der Kinderbetreuung im Skiort sind Wärmehütten oder Iglu-Kinos zum Pausieren, da der ständige Aufenthalt in der Kälte Kinder schnell ermüden lässt. Ein Vorteil: Während die Kids liebevoll betreut werden, können Mama, Papa und die älteren Geschwister in Ruhe das Skigebiet erkunden. Und wenn es dann später mit der ganzen Familie auf die Bretter geht, sind natürlich alle gespannt, was der Nachwuchs im Skikindergarten erlebt hat, aber vor allem stolz auf die ersten Kurven der Kleinen.

Die besten Skigebiete für Familien

Möglichkeiten zur Kinderbetreuung gibt es in vielen Skiorten. Dennoch gilt es, sich bei der Ortswahl vorab zu informieren: Der ADAC stellt beispielsweise jedes Jahr die familienfreundlichsten Skigebiete in fünf Alpenländern zusammen*. Dazu zählt zum Beispiel in Deutschland Reit im Winkl. Der Ferienort im Chiemgau bietet Übungslifte direkt im Dorf und einen bequemen Transport mit der Seegatterl-Gondelbahn hinauf zur Winklmoosalm. Weitere beliebte Familienziele sind Oberstdorf und Oberstaufen. Letzteres gilt als besonders günstig: schon für rund 766 Euro pro Woche sind Ferienwohnungen inklusive Skipass für zwei Erwachsene mit zwei Kindern zu finden. In Österreich ist das Stubaital beliebt: Unter Zehnjährige fahren in dem Tiroler Skigebiet sogar kostenlos, ein Kinderskipass kostet pro Tag etwa 20 Euro. Für Spiel und Spaß sorgt ein großes Übungs- und Spielareal am Gletscher. Weitere Skigebiete wie Alta Badia (Italien), Savognin (Schweiz) oder Val d`Isère und Tignes (beides Frankreich) werden ebenfalls für einen Familienurlaub empfohlen. Tourismusämter sind eine gute Anlaufstelle, um sich online oder per Telefon schon von zuhause aus über die Möglichkeiten vor Ort zu informieren.

Kinderhaut und Augen pistensicher machen

Je kälter und nasser das Wetter ist, desto wichtiger ist es, die Haut neben der Sonne auch vor dem Erfrieren zu schützen. Speziell Kinder haben noch eine rund fünfmal dünnere Haut als ein Erwachsener. Außerdem ist der schützende Fettfilm auf der Oberfläche der Haut noch sehr dünn und die Talgdrüsen noch nicht voll funktionsfähig. Gegen die Kälte ist deshalb eine fettreiche Kälteschutzcreme zu empfehlen. Ein Lippenpflegestift schützt außerdem die Lippen vor Austrocknung. Diese besitzen nämlich keine eigenen Talgdrüsen und sind daher besonders anfällig. Wichtig ist, dass der Pflegestift auch die UV-Strahlung filtert, denn selbst wenn die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt liegen – gerade in den Bergen ist die Sonne sehr intensiv und deshalb nicht zu unterschätzen. Auch bei bewölktem Himmel dringen rund 80 Prozent der gefährlichen UV-Strahlen durch die Wolkendecke. Sonnenschutz ist daher auch im Winterurlaub wichtig. Am besten, die ganze Familie cremt sich eine halbe Stunde vor dem ersten Abschwung mit Sonnenmilch ein. Diese sollte mindestens Lichtschutzfaktor 15 besitzen. Geht es in höhere Lagen, sollte auch ein Sunblocker (z.B. LSF 50+) nicht fehlen, denn pro 300 Höhenmeter nimmt die UV-Intensität um vier bis fünf Prozent zu. Das Licht wird außerdem durch die weiße Schneedecke nochmals reflektiert. Schon bei 900 Höhenmeter ist deshalb ein ungeschützter Aufenthalt im Freien länger als 15 Minuten nicht ratsam. Auch die Augen müssen gegen die Sonneneinstrahlung geschützt werden, sonst kann es zu Sonnenbrand auf der Hornhaut kommen, der sogenannten „Schneeblindheit“. Der Optiker weiß am besten Bescheid, welche Sonnenbrille im Skiurlaub für Kinder zu empfehlen ist. Bei schlechterem Wetter schützt alternativ eine Skibrille neben der UV-Strahlung auch vor Wind und Schnee und verbessert zusätzlich die Sicht. Beim Brillenkauf sollte man auf Doppelscheiben zur besseren Stabilität und Sicherheit bei Stürzen, sowie Antifog-Beschichtung und ausreichend Belüftungsschlitze gegen das Beschlagen achten. Für Kinder gibt es spezielle Kinderbrillen ¬- hier sollte lieber etwas mehr in Qualität investiert werden, da Sonnenschutz und eine gute Sicht unablässig für einen fröhlichen Skitag sind.

Alternativen zum Pistenvergnügen

Neben dem Pistensport sorgen übrigens auch andere Schnee-Aktivitäten für gute Laune. In vielen Skiorten gibt es Angebote für Nicht-Skifahrer wie Rodelbahnen, Fahrten mit Pferdeschlitten oder Schneeschuhwanderungen. Langlauf ist ebenfalls eine erholsame Alternative zum alpinen Skifahren. Und wenn das Wetter mal nicht zum Rausgehen einlädt, sind Käsefondues am Kamin oder Raclette eine tolle Möglichkeit, sich in typischer Alpenmanier zu entspannen.

*Die Auswertung aus dem Jahr 2012 ist hier zu finden.

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