Milchpumpen unterstützen beim Stillen

Baby stillen

Die Anschaffung einer Milchpumpe ist sinnvoll für alle stillenden Mütter. Milchpumpen können verwendet werden, um den ersten sehr starken Druck in der Brust zu minimieren und dem Baby so das Trinken zu erleichtern; sinnvoll ist das bei Babys, die sich sonst stark verschlucken. Doch auch, um das Baby während der Abwesenheit der Mutter mit Milch zu versorgen, ist eine Milchpumpe unbedingt notwendig. Es gibt eine Reihe weiterer Gründe, warum Sie eine Milchpumpe anschaffen wollen. Bei Milchpumpen wird unterschieden zwischen elektrischen und manuellen Pumpen. Was Sie bevorzugen, hängt im Wesentlichen von Ihrer individuellen Vorliebe ab. Möchten Sie in einer Klinik entbinden oder ist Ihr Kind dort geboren, dann haben beziehungsweise hatten Sie die Möglichkeit dort verschiedene Milchpumpen zu testen. Eine weitere Möglichkeit die passende Milchpumpe zu finden ist es vorerst verschiedene Modelle wochenweise oder tageweise auszuleihen. Hebammenpraxen und Apotheken verleihen Milchpumpen gegen eine recht geringe Gebühr. Sie können dieses Angebot nutzen, um eine mechanische und eine elektrische Milchpumpe auszuprobieren. Eine langfristige Leihe in der Apotheke oder bei der Hebamme kann aber auch eine Alternative zum Kauf der eigenen Milchpumpe sein.

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Darauf kommt es bei Milchpumpen an

Die ideale Milchpumpe ist einfach in der Handhabung und sollte sanft aber dennoch effektiv funktionieren. Je nachdem wo Sie die Milchpumpe benutzen möchten, ob zu Hause oder unterwegs, spielen auch die Dimensionen des Gerätes eine Rolle.

Mobile Milchpumpen

Ein mobiles Gerät zu wählen, bedeutet nicht, dass Sie auf eine elektrische Milchpumpe verzichten müssen: Es gibt Modelle, die sowohl mit Netzadapter als auch mit Batterien betrieben werden können. Moderne, elektrische Milchpumpen ahmen das Saugen des Babys nach und imitieren auch einen wechselhaften Pumprhythmus. Sie pumpen zu Beginn des Vorgangs schnell und fester, um so das hungrig saugende Baby abzubilden. Auf diese Weise soll der Milchfluss besonders effizient angeregt werden. Nach Einsetzen des Milchspendereflexes verlangsamt sich der Pumprhythmus, um das bereits gesättigte und nun gleichmäßig saugende Baby nachzuahmen. Das Abpumpen ist auf diese Weise besonders schonend und sanft. Hilfreich ist es, wenn die Intensität des Pumpens an dem Gerät manuell eingestellt werden kann. Der Sog kann, besonders in den ersten Tagen nach der Entbindung, vorerst unangenehm und bisweilen schmerzhaft sein. Lässt sich die Intensität individuell reagieren, können Sie das Gerät auf Ihr ganz persönliches Schmerzempfinden einstellen.

Doppelmilchpumpen

Möchten Sie häufig abpumpen oder verfolgen Sie das Ziel die Milchmenge zu steigern, dann eignen sich Doppelmilchpumpen, bei denen von beiden Brüsten gleichzeitig Milch abgepumpt werden kann. Die Geräte versprechen die doppelte Milchmenge in derselben Zeit, wie sie eine konventionelle, elektrische Milchpumpe benötigt.

Manuelle Milchpumpen

Eine manuelle Milchpumpe, die sogenannte Handpumpe, ist in Ihrem Rhythmus individuell zu regulieren, da sie durch Ihre Hand- und Muskelkraft gesteuert wird. Der Vorteil dabei ist, dass sich sowohl die Saugintensität als auch das Intervall selbst bestimmen lässt. Sie können so bestens auf den Milchspendereflex reagieren und ebenso herausfinden, welcher Rhythmus für Sie am angenehmsten ist. Säugt das Baby, massiert es – je nach Stillposition – mit der Wange oder dem Kinn das Gewebe der Brust rings um den Warzenhof mit und stimuliert so den Milchfluss. Einige Milchpumpen haben einen speziellen Silikonaufsatz, der genau diese Massagebewegungen imitiert und auf diese Weise für einen besonders effektiven Milchfluss sorgt, indem die Milchkanäle rings um die Brust sanft mit ausgestrichen werden. Da jede Brust unterschiedlich ist, sollte die Milchpumpe genau Ihrer individuellen Größe entsprechen. Die meisten Milchpumpen sind mit unterschiedlichen Brusthaubengrößen ausstattbar. Es ist ratsam eine Stillberaterin zu konsultieren, um die passende Größe zu finden. Unabhängig vom individuellen Modell, sollten Sie bei allen Milchpumpen darauf achten, dass diese BPA frei sind. Bisphenol-A, das kurz als BPA bezeichnet wird, steckt vor allem in Polycarbonat. Die meisten Milchpumpen werden aus Polypropylen hergestellt, das diesen Weichmacher nicht enthält, der stark gesundheitsgefährdend ist. Neben diesen Aspekten spielt auch das erhältliche Zubehör eine Rolle:

  • Wird die Milch in einem Gefäß aufgefangen, das um einen passenden Sauger ergänzt, als Fläschchen genutzt werden kann?
  • Kann in dem Abpumpgefäß Milch eingefroren werden?
  • Gibt es passende Deckel?

In diesen Fragestellungen stecken die Hauptunterschiede der einzelnen Serien von Milchpumpen. Sie sollten abwägen, wie genau Ihr Einsatz der Milchpumpe aussieht und welches Zubehör Sie dafür benötigen.

Tipps für die Benutzung von Milchpumpen

Stillen ist ein enges Zusammenspiel zwischen Mutter und Kind, bei dem sehr viele Hormone ausgeschüttet werden, die dazu beitragen, dass die Milch fließt. Die besten Milchpumpen können diese hormonellen Voraussetzungen nicht ersetzen. Deswegen haben einige Mütter Probleme, mit einer Milchpumpe den Milchspendereflex auszulösen. Sie sollten bei dem Abpumpen der Muttermilch entspannt sein und vor allem nicht unter zeitlichen Druck stehen. Klappt es nicht beim ersten Versuch, decken Sie den Auffangbehälter ab und stellen ihn kühl, um es 30 Minuten später noch einmal zu versuchen. Falls Sie Schwierigkeiten beim Abpumpen haben, dann können Sie auch Ihr Baby zu Hilfe nehmen: Pumpen Sie die eine Seite ab, während Ihr Baby an der anderen Seite stillt. Hilfreich kann es aber auch sein, die Brust auf das Abpumpen vorzubereiten: Warme Kompressen mit einem feuchten Waschlappen oder ein warmes Dinkelkissen können ebenso helfen wie eine sanfte, kreisförmige Massage der Brust. Ist das Baby beim Pumpen nicht in der Nähe, kann auch der intensive Gedanke an das Kind den Milchspendereflex unterstützen; als kleine Hilfe kann auch ein besonders emotionales Foto helfen. Bleiben Sie beim Pumpen ruhig. Es ist völlig normal, dass der Milchspendereflex erst nach einigen Minuten einsetzt und sich bis dahin nur wenige Tropfen Milch ausstreichen lassen. Fließt die Milch, dann pumpen Sie solange, bis der Milchfluss deutlich schwächer wird. Wechseln Sie dann auf die andere Brustseite und pumpen erneut, bis der Milchfluss minimal wird. Reicht die Menge noch nicht auf, können Sie noch einmal auf die andere Seite wechseln. Frisch abgepumpte Milch muss luftdicht verschlossen werden, um eine Verunreinigung mit Keimen zu verhindern. Sie können die Milch bis zu fünf Tagen im Kühlschrank lagern, die Temperatur sollte dabei 4 Grad nicht überschreiten. Möchten Sie die Milch länger aufheben, dann können Sie diese bei -18 Grad einfrieren und so für sechs Monate konservieren. Nutzen Sie dafür entweder hochwertige Gefriertüten oder spezielle Muttermilchbeutel, um die Qualität der Milch langfristig zu erhalten.

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