Kliniktasche: Das brauchen Sie

Kliniktasche: Das brauchen Sie

Die letzten Wochen vor der Geburt des Kindes sind nicht nur für die werdenden Eltern sehr aufregend, auch bei Freunden und Verwandten steigt die Vorfreude. Im letzten Drittel der Schwangerschaft wird in der Regel das Kinderzimmer renoviert und passend eingerichtet, was insbesondere für die angehende Mutter sehr stressig sein kann. Zudem gilt es, die letzten Sachen für die Babygrundausstattung zu kaufen: Strampler, Artikel zum Wickeln und natürlich das ein oder andere niedliche Accessoire. Darüber hinaus können wenige Wochen vor der Geburt auch schon die ersten Gänge zu den Ämtern erfolgen und das Baby bei der Krankenkasse angemeldet werden. Sie sollten in dieser aufregenden Zeit nicht vergessen, frühzeitig mit dem Packen Ihrer Kliniktasche zu beginnen. Am Anfang steht dabei die Auswahl einer geeigneten Tasche. Mütter sollten sich für Taschen mit vielen Fächern und ausreichend Platz entscheiden. So können Sie problemlos Sachen für sich und das Baby einpacken und die verschiedenen Dinge in separaten Fächern verstauen. Etwa drei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin können Sie ruhigen Gewissens und ohne Stress mit dem Packen beginnen. Auch wenn die Vorfreude sehr groß ist und Sie den Stichtag kaum noch erwarten können, macht es wenig Sinn, die Kliniktasche zu früh zu packen. Gerade Ihre Kleidung würde ansonsten nur unschöne Falten bekommen und auch wenn Sie es sich noch so sehr wünschen ‒ das Baby kommt auch dann nicht schneller, wenn Sie auf Ihren fertig gepackten Koffern sitzen.

Kliniktasche: Was darf ich auf keinen Fall vergessen?

Beim Packen der Kliniktasche gilt: Seien Sie auf so ziemlich alles vorbereitet ‒ auch, wenn es komisch klingen mag. In der Regel wird der Aufenthalt im Krankenhaus nur wenige Tage dauern, die Aufenthaltsdauer kann aber doch von Fall zu Fall variieren. Eine Geburt ist eine große Belastung für den Körper und jede Frau reagiert auf diese stressige Situation anders. Stellen Sie sich aus diesem Grund darauf ein, dass Sie etwa eine Woche in der Klinik bleiben werden. Bei der Wahl Ihrer Kleidung sollten Sie vor allem auf Bequemlichkeit achten. Ein Jogging- oder Trainingsanzug ist für die ersten Tage nach der Geburt gut geeignet. Der Hosenbund sollte dabei individuell zu weiten sein, sodass die frischgebackene Mutter ihn an ihren Bauchumfang anpassen kann. Zudem sind Hosen mit lockerem Bund insbesondere für Frauen zu empfehlen, die einen Kaiserschnitt bekommen, denn ein zu strammer Gummibund würde auf die frische Wunde drücken. Darüber hinaus ist es ratsam, mehrere Oberteile in der Kliniktasche zu haben. Mütter, die ihr Baby stillen möchten, müssen mit erhöhter Milchproduktion rechnen, was unschöne Flecken im Brustbereich der Shirts hinterlässt. Wer sein Baby stillt, sollte auch einen Still-BH nicht vergessen, da er viel Komfort bietet und das Stillen erheblich erleichtert. Darüber hinaus spucken Neugeborene nach dem Trinken sehr oft und das Oberteil wird so öfter schmutzig. Sehr beliebt sind auch lockere Hemden oder weite Tuniken. Unter diesen Oberteilen hat der noch vorhandene Schwangerschaftsbauch ausreichend Platz und die Kleidung engt Sie nicht ein. Ein weiterer Pluspunkt: Dank der Knöpfe lassen sich Hemden oder Blusen zum Füttern der Kinder unkompliziert öffnen und schließen. Achten Sie außerdem darauf, dass die Kleidung nicht zu luftig ist: Durch die hormonelle Umstellung nach der Geburt frieren frisch gebackene Mütter sehr schnell. Nicht zuletzt gilt: Packen Sie nur die Kleidung in Ihre Kliniktasche, in der Sie sich wohl fühlen. Sie sollen sich in den ersten Tagen ganz auf Ihr Baby und Ihre Familie und Freunde konzentrieren, der modische Aspekt darf in diesen Tagen getrost in den Hintergrund treten.

Babysachen und Accessoires für die Kliniktasche

Damit Sie sich nach der Geburt schön und strahlend fühlen, greifen viele Frauen gerne zu ein wenig Make-up. Die Geburt war anstrengend, die ersten Tage sind sehr aufregend und die Nächte oft sehr kurz ‒ da sind Augenringe und Hautunreinheiten keine Seltenheit. Mit ein wenig Concealer und etwas Puder oder Foundation bekommen Sie diese kleinen Schönheitsfehler aber leicht in den Griff und sehen so einfach wacher und frischer aus. Außerdem sollten Sie natürlich für Ihr Kind ausreichend Kleidung dabei haben. Hier gilt es, auf Strampler in verschiedenen Größen zu achten, denn vor der Geburt lässt sich nicht hundertprozentig sagen, wie groß das Baby letztendlich sein wird. Auch kleine Söckchen sowie Schnuller und ein Mützchen dürfen in einer gut gepackten Kliniktasche nicht fehlen. Wer dann noch ein wenig Platz hat, kann das erste Kuscheltier oder ein Schmusetuch für das Baby einpacken. Um Windeln, Utensilien zum Wickeln und um Babynahrung brauchen Sie sich hingegen nicht zu kümmern. Diese Produkte stellt Ihnen das Krankenhaus in den ersten Tagen zur Verfügung und auch für zu Hause erhalten Sie meistens ein kleines Startpaket. Neben dieser Grundausstattung dürfen Sie natürlich noch die Dinge mit in die Klinik nehmen, die Sie für Ihre eigenes Wohlbefinden brauchen: Bücher, Zeitschriften, möglicherweise einen Tablet-PC oder Süßigkeiten. Wer rechtzeitig mit dem Packen der Kliniktasche beginnt, ist bestens vorbereitet und kann sich in aller Ruhe auf den Moment freuen, wenn die Geburt dann tatsächlich losgeht. Und sollten Sie doch das ein oder andere Kleidungsstück oder ein Geschenk für Ihr Baby vergessen haben, ist dies auch kein Problem. Ihr Partner oder Freunde und Verwandte bringen Ihnen sicherlich sehr gerne alles, was Sie und das Kind benötigen, bei einem Besuch mit.