Kinderyoga: entspannende Dehnübungen im Schnulleralter

Yoga Kinder

Moderne Mamis haben einen neuen Trend entdeckt, der in den USA bereits große Erfolge feiert. Kinderyoga, ein Ableger der fernöstlichen Entspannungsmethode, bereitet Müttern und Kindern ab einem Jahr großen Spaß. Ruhige Musik, sanfte Bewegungen, viel Körperkontakt zwischen Mutter und Kind – und alles ohne Stress! Zwar gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis für einen positiven Nutzen, aber die Übungen auf der Matte lassen Babys zufrieden glucksen – was will man mehr?

Entspannung für die Kleinsten

Babys schlafen den halben Tag, warum sollten Sie zusätzliche Entspannung benötigen? Die Aspekte, die für Kinderyoga-Kurse sprechen, sind vielfältig: Regelmäßig durchgeführte Yogaübungen bringen Körper und Geist in ein Gleichgewicht. Nach der indischen Lehre werden durch Atemübungen und spezielle Körperhaltungen Energien aktiviert, die den Wohlfühlfaktor steigern. Auf Mütter und ihre Babys wirkt dieser harmonische Umgang miteinander sehr beruhigend. Sanfte, zärtliche Bewegungen erhöhen zudem das Einfühlungsvermögen der Mutter für ihr Kind. Babys genießen den engen Kontakt zur Mutter. Die rhythmischen Bewegungen trainieren die Beweglichkeit des Nachwuchses, stärken die Muskeln und erhöhen die Körperwahrnehmung. Bereits die Kleinsten sind in der Lage, mit etwas Hilfe Übungen durchzuführen. Die leichten Dehnungen unterstützen den natürlichen Drang nach Bewegung. Nach dem Training schlafen die Babys tief und entspannt.

Auch Mütter profitieren von den gemeinsamen Übungseinheiten. Yoga kann den Beckenboden, der durch die Geburt geschwächt wurde, wieder stärken und ist somit eine gute Alternative zur Beckenbodengymnastik. Der fernöstliche Sport strafft zudem den ganzen Körper und löst Verspannungen. Die eigene Fitness und Kraft erhöhen sich, Wohlbefinden stellt sich ein. Ein trainierter Körper, dem die Strapazen einer Schwangerschaft nicht mehr anzusehen sind, fühlt sich gut an. Die gemeinsam ausgeführten Übungen sensibilisieren gerade junge Mütter für den Umgang mit ihrem Kind.

Kinderyoga-Kurse

Während des Kurses sollen Sie und Ihr Kind zur Ruhe kommen. Die Übungen werden ruhig und langsam ausgeführt. Ihr Baby liegt in einem warmen Strampler auf einer Babydecke. Nach Anweisung des Yogalehrers führen Sie mit Ihrem Baby leichte Dehnübungen aus, die Decke dient dabei zur Unterstützung der Bewegungen. Im Vordergrund steht die spielerische Erfahrung. Jeder belastet sich nur so weit, wie es ihm gut tut – ohne Leistungsdruck.

Das Kursangebot für Kinderyoga wächst. Umso wichtiger ist es deshalb, gute von unseriösen Anbietern unterscheiden zu können. Im Idealfall haben Lehrer eine dreijährige Ausbildung in einem Fachinstitut durchlaufen. Eine zusätzliche Weiterbildung im Bereich Kinderyoga bietet der Landessportbund an. Diese Qualifizierung ist notwendig, da sich nicht alle Yogaübungen für Erwachsene auch für die Kleinsten eignen. Neben Yogaschulen haben Krankenhäuser, Gymnastikstudios oder Hebammenschulen die positive Wirkung der fernöstlichen Lehre erkannt. Prüfen Sie anhand unserer Checkliste, welches Angebot zu Ihnen passt:

  • Qualifikation des Yogalehrers/der Yogalehrerin: Welche Ausbildung hat der Kursleiter/die Kursleiterin? Besitzt er/sie eine Zusatzqualifikation für Kinderyoga?
  • Gruppengröße erfragen: Bei mehr als zehn Mutter-Kind-Paaren ist effektives Yoga nicht möglich.
  • Dauer des Kurses: Handelt es sich um ein Wochenendseminar oder gibt es einzelne Termine? Idealerweise besteht ein Kinderyoga-Kurs aus acht bis zehn einzelnen Sitzungen. Jedes Treffen dauert zwischen 60 und 90 Minuten. - Kosten: Je nach Anbieter und Dauer variieren die Kosten sehr stark. Ein Kinderyoga-Kurs kann zwischen 40 und 180 Euro kosten.
  • Ermäßigungen: Manche Institute und freiberufliche Yogalehrer bieten vergünstigte Kursgebühren für Schüler, Studenten, Mütter und Väter in der Elternzeit sowie Rentner an. Besonders, wenn die Oma mit dem Enkel am Kinderyoga teilnehmen möchte, ist dieser Tarif interessant.

Weitere Tipps:

  • Kostenübernahme durch die Krankenkasse: Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse, ob Sie die Teilnahme an einem Kinderyoga-Kurs als präventive Maßnahme bezuschusst.
  • Schnupperkurs: Sie sind sich noch nicht sicher, ob Kinderyoga etwas für Sie und Ihr Kind ist? Nehmen Sie an einem Schnupperkurs teil.

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