Gemeinsam singen

Kinderlieder-Download

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    Aus der guten alten Zeit

  • Alle Vöglein sind schon da

    Alle Vögel sind schon da, alle Vögel, alle!
    Welch ein Singen, Musizieren,
    Pfeifen, Zwitschern, Tirilieren!
    Frühling will nun einmaschiern,
    kommt mit Sang und Schalle.

    Wie sie alle lustig sind, flink und froh sich regen!
    Amsel, Drossel, Fink und Star
    und die ganze Vogelschar
    wünschen dir ein frohes Jahr,
    lauter Heil und Segen.

    Was sie uns verkünden nun, nehmen wir zur Herzen:
    alle wolln wir lustig sein,
    lustig wie die Vögelein,
    hier und dort, feldaus, feldein,
    springen, tanzen scherzen.

  • Der Mai ist gekommen

    Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus,
    da bleibe, wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus!
    Wie die Wolken dort wandern am himmlischen Zelt,
    so steht auch mir der Sinn in die weite, weite Welt.

    Herr Vater, Frau Mutter, daß Gott euch behüt´!
    Wer weiß, wo in der Ferne mein Glück mir noch blüht.
    Es gibt so manche Straße, da nimmer ich marschiert;
    es gibt so manchen Wein, den nimmer ich probiert.

    Frisch auf drum, frisch auf drum im hellen Sonnenstrahl,
    wohl über die Berge, wohl durch das tiefe Tal!
    Die Quellenerklingen, die Bäume rauschen all‘,
    mein Herz ist wie‘ne Lerche und stimmet ein mit Schall.

    Und abends im Städtchen, da kehr´ ich durstig ein:
    Herr Wirt, mein Herr Wirt, eine Kanne blanken Wein!
    Ergreife die Fiedel, du lustiger Spielmann du,
    von meinem Schatz das Liedel, das sing´ ich dazu.

    Und fi nd ich keine Herberg´, so lieg´ ich zur Nacht
    wohl unter blauem Himmel, die Sterne halten Wacht.
    Im Winde, die Linde, die rauscht mich ein gemach,
    es küsset in der Früh´ das Morgenrot mich wach.

    O Wandern, o Wandern, du freie Burschenlust,
    da wehet Gottes Odem so frisch in der Brust;
    da singet und jauchzet das Herz zum Himmelszelt:
    wie bist du doch so schön, o du weite, weite Welt!

  • Ein Mann der sich Kolumbus nannte

    Ein Mann, der sich Kolumbus nannt,
    Widewidewitt bum bum.
    War in der Schiffahrt wohlbekannt,
    Widewidewitt bum bum.
    Es drückten ihn die Sorgen schwer,
    Er suchte neues Land und Meer.
    Gloria, Viktoria, widewidewitt juchheirassa.
    Gloria, Viktoria, widewidewitt bum bum.

    Als er den Morgenkaffee trank,
    Da sprang er fröhlich von der Bank
    Denn schnell kam mit der ersten Tram
    Der span‘sche König bei ihm an.
    Gloria....

    Kolumbus, sprach er, lieber Mann,
    Du hast schon manche Tat getan!
    Eins fehlt noch unsrer Gloria:
    Entdecke mir Amerika!
    Gloria.....

    Gesagt, getan, ein Mann, ein Wort,
    Am selben Tag fuhr er noch fort.
    Und eines Morgens schrie er: Land!
    Wie deucht mir alles so bekannt!
    Gloria....

    Das Volk am Land stand stumm und zag,
    Da sagt Kolumbus: Guten Tag!
    Ist hier vielleicht Amerika?
    Da schrien all Wilden: Ja!
    Gloria....

    Die Wilden waren sehr erschreckt
    Und schrien all: Wir sind entdeckt!
    Der Häuptling rief ihm: Lieber Mann,
    bestimmt bist du Kolumbus dann!
    Gloria....

  • Ein Vogel wollte Hochzeit machen

    Ein Vogel wollte Hochzeit machen in dem grünen Walde.
    Viderallala, viderallala, viderallalalala.

    Die Amsel war der Bräutigam, die Drossel war die Braute ....

    Die Gänse und die Anten, die warn die Musikanten.

    Der Uhu, der Uhu, der bringt der Braut die Hochzeitsschuh.

    Der Kuckuck schreit, der Kuckuck schreit, er bringt der Braut das Hochzeitskleid.

    Der Sperling, der Sperling, der bringt der Braut den Trauring.

    Die Taube, die Taube, die bringt der Braut die Haube.

    Die Lerche, die Lerche, die führt die Braut zur Kerche.

    Brautmutter war die Eule, nahm Abschied mit Geheule.

    Der Uhu, der Uhu, der macht die Fensterläden zu.

    Die Vogelhochzeit ist nun aus, die Vögel fliegen all nach Haus.

  • Es klappert die Mühle am rauschenden Bach

    Es klappert die Mühle am rauschenden Bach:
    Klipp, klapp!
    Bei Tag und bei Nacht ist der Müller stets wach:
    Klipp, klapp!
    Er mahlet uns Korn zu dem kräftigen Brot,
    und haben wir dieses, so hat‘s keine Not!
    Klipp, klapp, klipp, klapp, klipp, klapp!

    Flink laufen die Räder und drehen den Stein:
    Klipp, klapp!
    Und mahlen den Weizen zu Mehl uns so fein:
    Klipp, klapp!
    Der Bäcker dann Kuchen und Zwieback draus bäckt,
    der immer den Kindern besonders gut schmeckt.
    Klipp, klapp, klipp, klapp, klipp, klapp!

    Wenn reichliche Körner das Ackerfeld trägt:
    Klipp, klapp!
    Die Mühle dann flink ihre Räder bewegt:
    Klipp, klapp!
    Und schenkt uns der Himmel nur immerdar Brot,
    so sind wir geborgen und leiden nicht Not.
    Klipp, klapp, klipp, klapp, klipp, klapp!

  • Hejo! Spann den Wagen an!

    Hejo, spann den Wagen an
    Seht, der Wind treibt Regen übers Land
    Holt die goldnen Garben

  • Im Märzen der Bauer

    Im Märzen der Bauer
    die Rößlein einspannt
    Er setzt seine Felder
    und Wiesen in Stand.
    Er pflüget den Boden
    er egget und sät
    und rührt seine Hände
    früh morgens und spät

    Die Bäu´rin, die Mägde
    sie dürfen nicht ruh´n
    sie haben in Haus
    und Garten zu tun.
    Sie graben und rechen
    und singen ein Lied
    sie freu´n sich, wenn alles
    schön grünet und blüht.

    So geht unter Arbeit
    das Frühjahr vorbei
    Da erntet der Bauer
    das duftende Heu
    Er mäht das Getreide
    dann drischt er es aus
    Im Winter da gibt es
    manch fröhlichen Schmaus

  • Bunt sind schon die Wälder

    Bunt sind schon die Wälder,
    gelb die Stoppelfelder,
    und der Herbst beginnt.
    Rote Blätter fallen,
    graue Nebel wallen,
    kühler weht der Wind.

    Wie die volle Traube
    aus dem Rebenlaube
    purpurfarbig strahlt!
    Am Gelände reifen
    Pfirsiche, mit Streifen
    rot und weiß bemalt.

    Flinke Träger springen,
    und die Mädchen singen,
    alles jubelt froh!
    Bunte Bänder schweben
    zwischen hohen Reben
    auf dem Hut von Stroh.

    Geige tönt und Flöte
    bei der Abendröte
    und im Mondesglanz;
    junge Winzerinnen
    winken und beginnen
    frohen Erntetanz.

  • Taler, Taler, du musst wandern

    Taler, Taler, Du musst wandern
    von der einen Hand zur andern.
    Das ist schön, das ist schön
    niemand darf den Taler sehn!

    Ringlein, Ringlein, du mußt wandern
    von der einen Hand zur andern
    Oh wie schön, oh wie schön
    ist das Ringlein anzusehn

  • Jetzt fahrn wir über'n See

    Jetzt fahrn wir über´n See, übern See
    jetzt fahrn wir übern –
    Jetzt fahrn wir übern See, übern See,
    jetzt fahrn wir übern See

    Mit einer hölzern Wurzel, Wurzel, Wurzel, Wurzel,
    mit einer hölzern Wurzel,
    ein Ruder war nicht –
    mit einer hölzern Wurzel,
    Wurzel, Wurzel, Wurzel,
    mit einer hölzern Wurzel,
    ein Ruder war nicht dran.

    Und als wir drüben waren, drüben warn,
    und als wir drüben –
    Und als wir drüben waren, drüben warn,
    und als wir drüben -warn,
    da sangen alle Vöglein,
    Vöglein, Vöglein, Vöglein,
    da sangen alle Vöglein,
    der helle Tag brach an.

    Der Jäger blies ins Horn, blies ins Horn,
    der Jäger blies ins - ......
    Der Jäger blies ins Horn, blies ins Horn,
    der Jäger blies ins - .Horn,
    Da bliesen alle Jäger, Jäger, Jäger, Jäger,
    da bliesen alle Jäger,
    ein jeder in sein – ..... Horn.

    Das Liedlein, das ist aus, das ist aus,
    das Liedlein das ist – .....
    Das Liedlein, das ist aus, das ist aus,
    das Liedlein das ist aus.
    Und wer das Lied nicht singen kann,
    singen, singen, singen kann,
    und wer das Lied nicht singen kann,
    der fang`s von vorne – ..... an.

  • Kein schöner Land

    Kein schöner Land in dieser Zeit,
    als hier das unsre weit und breit,
    wo wir uns fi nden wohl unter Linden
    zur Abendzeit.

    Da haben wir so manche Stund,
    gesessen da in froher Rund´.
    Und taten singen die Lieder klingen
    im Eichengrund.

    Daß wir uns hier in diesem Tal,
    noch treffen so viel hundertmal,
    Gott mag es schenken, Gott mag es lenken,
    es hat die Gnad´.

    Nun, Brüder eine gute Nacht,
    der Herr im hohen Himmel wacht.
    In seiner Güten uns zu behüten
    ist er bedacht.

  • Kuckuck, kuckuck (ruft's aus dem Wald)

    Kuckuck, kuckuck ruft aus dem Wald.
    Lasset uns singen, tanzen und springen.
    Frühling, Frühling wird es nun bald.

    Kuckuck, Kuckuck lässt nicht sein Schrei‘n:
    Komm in die Felder, Wiesen und Wälder.
    Frühling, Frühling, stelle dich ein.

    Kuckuck, Kuckuck, trefflicher Held.
    Was du gesungen, ist dir gelungen.
    Winter, Winter räumet das Feld.

  • Suse, liebe Suse, was raschelt im Stroh

    Suse, liebe Suse, was raschelt im Stroh?
    Das sind die lieben Gänslein, die habe kein‘ Schu.
    Der Schuster hat Leder, kein Leisten dazu,
    Drum kann er den Gänslein auch machen kein Schuh!

    Suse, liebe Suse, ist das eine Not!
    Wer schenkt mir einen Heller zu Zucker und Brot?
    Verkauf ich mein Bettchen und leg mich aufs Stroh,
    Da sticht mich keine Feder und beißt mich kein Floh.

  • Wer will fleißige Handwerker sehn

    Wer will fleißige Handwerker sehn
    der muß zu uns Kindern gehn
    Stein auf Stein, Stein auf Stein
    das Häuschen wird bald fertig sein

    Wer will fleißige Handwerker sehn
    der muss zu uns Kindern gehn!
    Tauchet ein, tauchet ein
    der Maler streicht die Wände fein.

    Wer will fleißige Handwerker sehn
    der muss zu uns Kindern gehn!
    Zisch, zisch, zisch; Zisch, zisch, zisch
    der Tischler hobelt glatt den Tisch.

    Wer will fleißige Handwerker sehn
    der muss zu uns Kindern gehn!
    Poch, poch, poch; Poch, poch, poch
    der Schuster schustert zu das Loch.

    Wer will fleißige Handwerker sehn
    der muss zu uns Kindern gehn!
    Stich, stich, stich; Stich, stich, stich
    der Schneider näht ein Kleid für mich.

    Wer will fleißige Handwerker sehn,
    der muss zu uns Kindern gehn!
    Trapp, trapp, drein, trapp, trapp, drein,
    jetzt gehn wir von der Arbeit heim.

  • Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad

    Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad,
    Motorrad, Motorrad,
    meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad,
    meine Oma ist ´ne ganz patente Frau.

    Meine Oma hat im hohlen Zahn ein Radio...

    Meine Oma hat ´nen Nachttopf mit Beleuchtung...

    Meine Oma hat ´nen Petticoat aus Wellblech...

    Meine Oma hat ´ne Brille mit Gardine...

    Meine Oma hat ein Waschbecken mit Sprungbrett...

    Meine Oma hat Klosettpapier mit Blümchen...

  • Froh zu sein

    Froh zu sein bedarf es wenig
    und wer froh ist, ist ein König

  • Horch, was kommt von draußen rein

    Horch was kommt von draussen rein - Hollahi Hollaho
    Wird wohl mein Feinsliebchen sein - Hollahi jaho
    Geht vorbei und schaut nicht ´rein - Hollahi Hollaho

    Wird´s wohl nicht gewesen sein - Hollahi jaho
    Leute haben´s oft gesagt - Hollahi Hollaho
    Daß ich ein fein´s Liebchen hab - Hollahi jaho
    Laß sie reden schweig fein still - Hollahi Hollaho
    Kann ja lieben wen ich will - Hollahi jaho

    Leute haben mir erzählt - Hollahi Hollaho
    was ich für ein Schatz erwählt - Hollahi jaho
    denk ich mir in meinem Sinn - Hollahi Hollaho
    mag es gut sein oder schlimm - Hollahi jaho

    Sagt mir, Leute, ganz gewiß - Hollahi Hollaho
    Was das für ein Lieben ist - Hollahi jaho
    Die ich liebe, krieg ich nicht - Hollahi Hollaho
    Und ‚ne andere mag ich nicht - Hollahi jaho

    Wenn mein Liebchen Hochzeit hat - Hollahi Hollaho
    Ist für mich ein Trauertag - Hollahi jaho
    Geh ich in mein Kämmerlein - Hollahi Hollaho
    Trage meinen Schmerz allein - Hollahi jaho

    Wenn ich dann gestorben bin - Hollahi Hollaho
    Trägt man mich zum Grabe hin - Hollahi jaho
    Setzt mir einen Leichenstein - Hollahi Hollaho
    Pfl anzt nicht drauf „Vergißnicht mein“ - Hollahi jaho

    Wenn ich dann im Himmel bin - Hollahi Hollaho
    Ist mein Liebchen auch darin - Hollahi jaho
    Denn es ist ein alter Brauch - Hollahi Hollaho
    Was sich liebt, das kriegt sich auch - Hollahi jaho

  • Spannenlanger Hansel, nudeldicke Dirn

    Spannenlanger Hansel
    nudeldicke Dirn.
    Gehn wir in den Garten
    schütteln wir die Birn.
    Schüttel ich die großen,
    schüttelst du die klein
    wenn das Sackerl voll ist
    gehn wir wieder heim

    Lauf doch nicht so närrisch
    spangenlanger Hans
    Ich verlier die Birnen
    und die Schuh‘ noch ganz
    Trägst ja nur die kleinen
    nudeldicke Dirn,
    und ich schlepp‘ den schweren Sack
    mit den großen Birn

  • Backe, backe Kuchen

    Backe, backe Kuchen,
    der Bäcker hat gerufen!
    Wer will guten Kuchen backen,
    der muß haben sieben Sachen:
    Eier und Schmalz,
    Zucker und Salz, Milch und Mehl,
    Safran macht den Kuchen gehl.
    Schieb in den Ofen ein!

    Backe, backe Kuchen … WDH

  • Bruder Jakob

    schläfst du noch? Schläfst du noch?
    Hörst du nicht die Glocken,
    hörst du nicht die Glocken?
    Ding dang dong, ding dang dong!

  • Das Wandern ist des Müller's Lust

    Das Wandern ist des Müller´s Lust
    das Wandern ist des Müllers Lust
    das Wandern
    Das muss ein schlechter Müller sein,
    dem niemals fiel das Wander ein,
    dem niemals fiel das Wandern ein
    das Wandern

    Vom Wasser haben wir‘s gelernt,
    vom Wasser
    Das hat nicht Rast bei Tag und Nacht,
    ist stets auf Wanderschaft bedacht,
    das Wasser.

    Das sehn wir auch den Rädern ab,
    den Rädern:
    Die gar nicht gerne stille stehn,
    die sich mein Tag nicht müde drehn,
    die Räder.

    O Wandern, Wandern meine Lust,
    o Wandern!
    Herr Meister und Frau Meisterin,
    laßt mich in Frieden weiter ziehn
    und wandern.

  • Fuchs, Du hast die Gans gestohlen

    Fuchs, du hast die Gans gestohlen,
    gib sie wieder her, gib sie wieder her.
    Sonst wird dich der Jäger holen mit dem Schießgewehr,
    sonst wird dich der Jäger holen mit dem Schießgewehr.

    Sein große lange Flinte
    schießt auf dich mit Schrot, schießt auf dich mit Schrot,
    daß dich färbt die rote Tinte und dann bist du tot,
    daß dich färbt die rote Tinte und dann bist du tot.

    Liebes Füchslein, laß dir raten,
    sei doch nur kein Dieb, sei doch nur kein Dieb,
    nimm, statt mit dem Gänsebraten, mit der Maus vorlieb,
    nimm, statt mit dem Gänsebraten, mit der Maus vorlieb.

  • Hänschen klein

    Hänschen klein
    Ging allein
    In die weite Welt hinein.
    Stock und Hut
    Steht ihm gut,
    Ist gar wohlgemut.
    Doch die Mutter weinet sehr,
    Hat ja nun kein Hänschen mehr!
    „Wünsch dir Glück!“
    Sagt ihr Blick,
    „Kehr’ nur bald zurück!“

    Sieben Jahr
    Trüb und klar
    Hänschen in der Fremde war.
    Da besinnt
    Sich das Kind,
    Eilt nach Haus geschwind.
    Doch nun ist’s kein Hänschen mehr.
    Nein, ein großer Hans ist er.
    Braun gebrannt
    Stirn und Hand.
    Wird er wohl erkannt?

    Eins, zwei, drei
    Geh’n vorbei,
    Wissen nicht, wer das wohl sei.
    Schwester spricht:
    „Welch Gesicht?“
    Kennt den Bruder nicht.
    Kommt daher sein Mütterlein,
    Schaut ihm kaum ins Aug hinein,
    Ruft sie schon:
    „Hans, mein Sohn!
    Grüß dich Gott, mein Sohn!“

  • Hänsel und Gretel

    Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald
    Es war so finster und auch so bitterkalt
    Sie kamen an ein Häuschen von Pfefferkuchen fein
    Wer mag der Her wohl von diesem Häuschen sein?

    Huhu, da schaut einen alte Hexe raus
    Sie lockt die Kinder ins Pfefferkuchenhaus
    Sie stellte sich gar freundlich, oh, Hänsel welche Not
    Sie wollt ihn braten und backt dazu schon Brot

    Und als die Hexe zum Ofen schaut hinein
    ward sie gestoßen von Hans und Gretel rein
    Die Hexe muss verbrennen, die Kinder geh´n nach Haus
    Nun ist das Märchen von Hans und Gretel aus

  • Ein Männlein steht im Walde

    Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm,
    Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.
    Sagt, wer mag das Männlein sein,
    Das da steht im Wald allein
    Mit dem purpurroten Mäntelein.

    Das Männlein steht im Walde auf einem Bein
    Und hat auf seinem Haupte schwarz Käpplein klein,
    Sagt, wer mag das Männlein sein,
    Das da steht im Wald allein
    Mit dem kleinen schwarzen Käppelein?

  • Kommt ein Vogel geflogen

    Kommt ein Vogel geflogen
    Setzt sich nieder auf meinen Fuß
    Hat ein Zettel im Schnabel
    Von der Mutter einen Gruß

    Lieber Vogel, fliege weiter
    Nimm ein´ Gruß mit und einen Kuss
    Denn ich kann dich nicht begleiten
    Weil ich hier bleiben muss

    Lalala....

    Denn ich kann dich nicht begleiten
    Weil ich hier bleiben muss

  • Spiel und Bewegung

  • Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann

    Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann
    in unserm Haus herum, widi - bum,
    Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann in unserm Haus herum.
    Er rüttelt sich, er schüttelt sich,
    er wirft ein Säckchen hinter sich.
    Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann in unserm Haus herum.

    Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann
    in unserm Haus herum, widi - bum,
    Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann in unserm Haus herum.
    Er wirft sein Säcklein her und hin,
    was ist wohl in dem Säcklein drin?
    Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann in unserm Haus herum.

    Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann
    in unserm Haus herum, widi - bum,
    Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann in unserm Haus herum.
    Er bringt zur Nacht dem guten Kind
    die Äpfel die im Säcklein sind.
    Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann in unserm Haus herum.

    Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann
    in unserm Haus herum, widi - bum,
    Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann in unserm Haus herum.
    Er wirft sein Säcklein hin und her,
    am Morgen ist es wieder leer.
    Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann in unserm Haus herum.

  • Drei Chinesen mit dem Kontrabass

    Drei Chinesen mit dem Kontrabass
    saßen auf der Straße und erzählten sich was.
    Da kam die Polizei: ei, was ist denn das?
    Drei Chinesen mit dem Kontrabass.

    Dra Chanasan mat dam Kantrabass
    saßan af dar Straßa and arzahltan sach was.
    Da kam da Palaza, a was ast dann das?
    Dra Chanasa mat dam Kantrabass

    Dre Chenesen met dem Kentrebess ...

    Dri Chinisin mit dim Kintribiss ...

    Dro Chonoson mot dom Kontroboss ...

    Dru Chunusun mut dum Kuntrubuss ...

    Drä Chänäsän mät däm Känträbäss ...

    Drö Chönösön möt döm Köntröböss ...

    Drü Chünüsün müt düm Küntrübüss ...

    Drau Chaunausaun maut daum Kantraubauss ...

    Drei Cheineisein meit deim Keintreibeiss ...

  • Summ, summ, summ, Bienchen summ herum

    Summ, summ, summ
    Summ, summ, summ!
    Bienchen summ herum!
    Ei, wir tun dir nichts zu leide,
    Flieg nur aus in Wald und Heide!
    Summ, summ, summ!
    Bienchen summ herum!

    Summ, summ, summ!
    Bienchen summ herum!
    Such in Blüten, such in Blümchen
    Dir ein Tröpfchen, dir ein Krümchen
    Summ, summ, summ!
    Bienchen summ herum!

    Summ, summ, summ!
    Bienchen summ herum!
    Kehre heim mit reicher Habe,
    Bau uns manche volle Wabe,
    Summ, summ, summ!
    Bienchen summ herum!

    Summ, summ, summ!
    Bienchen summ herum!
    Wollen bei den Christgeschenken
    freudig deiner auch gedenken
    Summ, summ, summ!
    Bienchen summ herum!

    Summ, summ, summ!
    Bienchen summ herum!
    Mit dem Wachsstock dann wir suchen
    Pfeffernüss und Honigkuchen
    Summ, summ, summ!
    Bienchen summ herum!

  • Auf der Mauer, auf der Lauer

    Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt‚ ne große Wanze.
    Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt‚ ne große Wanze.
    Seht Euch mal die Wanze an, wie die Wanze tanzen kann.
    Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt‚ ne große Wanze.

  • Alle meine Entchen

    Alle meine Entchen
    schwimmen auf dem See
    Köpfchen in das Wasser,
    Schwänzchen in die Höh´

    Alle meine Täubchen
    Gurren auf dem Dach
    Fliegt eins in die Lüfte,
    Fliegen alle nach.

    Alle meine Hühner
    Scharren in dem Stroh
    Finden sie ein Körnchen,
    Sind sie alle froh.

    Alle meine Gänschen
    Watscheln durch den Grund
    Suchen in dem Tümpel,
    Werden kugelrund.

  • Hopp, Hopp, Hopp - Pferdchen lauf Galopp

    Hopp, hopp, hopp!
    Pferdchen lauf Galopp!
    Über Stock und über Steine,
    aber brich dir nicht die Beine.
    Hopp, hopp, hopp, hopp, hopp!
    Pferdchen lauf Galopp.

    Tipp, tipp, tapp!
    Wirf mich nur nicht ab!
    Zähme deine wilden Triebe,
    Pferdchen, tu es mir zuliebe.
    Tipp, tipp, tipp, tipp, tapp!
    Wirf mich nur nicht ab!

    Brr, brr, he!
    Steh doch Pferdchen, steh!
    Sollst schon heute weiter springen,
    muß dir nur erst Futter bringen.
    Brr, brr, brr, brr, he!
    Steh doch Pferdchen, steh!

    Ja, ja, ja!
    Sind wir wieder da.
    Schwester, Vater, liebe Mutter,
    fi ndet auch mein Pferdchen Futter.
    Ja, ja, ja, ja, ja!
    Sind wir wieder da!

  • Winter- und Weihnachtslieder

  • Jingle Bells

    Jingle Bells, Jingle Bells,
    Klingt‘s durch Eis und Schnee
    Morgen kommt der Weihnachtsmann,
    Kommt dort von der Höh‘. Hey ..
    Jingle Bells, Jingle Bells
    Es ist wie ein Traum.
    Bald schon brennt das Lichtlein hell
    Bei uns am Weihnachtsbaum.

    Wenn die Winterwinde weh‘n,
    Wenn die Tage schnell vergeh‘n,
    Wenn im Schranke ganz geheimnisvoll,
    Die bunten Päckchen steh‘n.
    Dann beginnt die schöne Zeit,
    Auf die jeder sich schon freut,
    Und die Menschen seh‘n so freundlich aus
    Und singen weit und breit -- O

    Jingle Bells, Jingle Bells,
    Klingt‘s durch Eis und Schnee
    Morgen kommt der Weihnachtsmann,
    Kommt dort von der Höh‘. Hey ..
    Jingle Bells, Jingle Bells
    Es ist wie ein Traum.
    Bald schon brennt das Lichtlein hell
    Bei uns am Weihnachtsbaum.

  • O Tannenbaum

    O Tannenbaum, o Tannenbaum
    Wie grün sind deine Blätter
    Du grünst nicht nur zur Sommerzeit
    Nein auch im Winter wenn es schneit
    O Tannenbaum, o Tannenbaum
    Wie Grün sind deine Blätter

    O Tannenbaum, o Tannenbaum
    Du kannst mir sehr gefallen
    Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit
    Ein Baum von dir mich hoch erfreut
    O Tannenbaum, o Tannenbaum
    Du kannst mir sehr gefallen

    O Tannenbaum, o Tannenbaum
    Dein Kleid will mich was lehren
    Die Hoffnung und Beständigkeit
    Gibt Mut und Kraft zu jeder Zeit
    O Tannenbaum, o Tannenbaum
    Dein Kleid will mich was lehren

  • Stille Nacht

    Stille Nacht, heilige Nacht!
    Alles schläft, einsam wacht
    Nur das traute hochheilige Paar
    Holder Knabe im lockigen Haar
    Schlaf in himmlischer Ruh
    Schlaf in himmlischer Ruh

    Stille Nacht, heilige Nacht
    Hirten erst kundgemacht
    Durch der Engel Halleluja
    Tönt es laut von fern und nah:
    Christ, der Retter ist da
    Christ, der Retter ist da

    Stille Nacht, Heilige Nacht
    Gottes Sohn, oh, wie lacht
    Lieb‘ aus deinem göttlichen Mund
    Da uns schlägt die rettende Stund
    Christ, in deiner Geburt
    Christ, in deiner Geburt

  • Schneeflöckchen Weißröckchen

    Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommst Du geschneit?
    Du wohnst in den Wolken, Dein Weg ist so weit.

    Komm, setz Dich ans Fenster, Du lieblicher Stern,
    malst Blumen und Blätter, wir haben Dich gern.

    Schneeflöckchen, Du deckst uns die Blümelein zu,
    dann schlafen sie sicher in himmlischer Ruh

    Schneeflöckchen, Weißröckchen, komm zu uns ins Tal
    Dann baun wir den Schneemann
    Und werfen den Ball

  • Leise rieselt der Schnee

    Leise rieselt der Schnee
    Still und starr ruht der See
    Weihnachtlich glänzet der Wald
    Freue dich, Christkind kommt bald

    In den Herzen ist‘s warm
    Still schweigt Kummer und Harm
    Sorge des Lebens verhallt
    Freue dich, Christkind kommt bald

    Bald ist die heilige Nacht
    Chor der Engel erwacht
    Hört nur wie lieblich es schallt
    Freue dich, Christkind kommt bald

  • Ich geh' mit meiner Laterne

    Ich gehe mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
    Da oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir.
    Ein Lichtermeer zu Martins Ehr´,
    Rabimmel, Rabammel, Rabumm.

    Ich gehe mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
    Da oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir.
    Der Martinsmann, der zieht voran.
    Rabimmel, Rabammel, Rabumm.

    Ich gehe mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
    Da oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir.
    Wie schön das klingt, wenn jeder singt.
    Rabimmel, Rabammel, Rabumm.

    Ich gehe mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
    Da oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir.
    Ein Kuchenduft liegt in der Luft.
    Rabimmel, Rabammel, Rabumm.

    Ich gehe mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
    Da oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir.
    Beschenkt uns heut, Ihr lieben Leut. Rabimmel,
    Rabammel, Rabumm.

    Ich gehe mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
    Da oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir.
    Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus.
    Rabimmel, Rabammel, Rabumm.

  • Laterne, Laterne

    Laterne, Laterne,
    Sonne, Mond und Sterne.
    Brenne auf mein Licht,
    Brenne auf mein Licht,
    aber nur meine liebe Laterne nicht.

    Laterne, Laterne,
    Sonne, Mond und Sterne.
    Sperrt ihn ein, den Wind,
    Sperrt ihn ein, den Wind,
    er soll warten, bis wir alle zu Hause sind.

    Laterne, Laterne,
    Sonne, Mond und Sterne.
    Bleibe hell, mein Licht,
    Bleibe hell, mein Licht,
    denn sonst strahlt meine liebe Laterne nicht!

  • Kling, Glöckchen

    Kling, Glöckchen, klingelingeling,
    kling, Glöckchen, kling!
    Laßt mich ein, ihr Kinder,
    ist so kalt der Winter,
    öffnet mir die Türen,
    laßt mich nicht erfrieren!
    Kling, Glöckchen, klingelingeling,
    kling, Glöckchen, kling!

    Kling, Glöckchen, klingelingeling,
    kling, Glöckchen, kling!
    Mädchen hört und Bübchen,
    macht mir auf das Stübchen,
    bring‘ euch milde Gaben,
    sollt euch dran erlaben.
    Kling, Glöckchen, klingelingeling,
    kling, Glöckchen, kling!

    Kling, Glöckchen, klingelingeling,
    kling, Glöckchen, kling!
    Hell erglühn die Kerzen,
    öffnet mir die Herzen,
    will drin wohnen fröhlich,
    frommes Kind, wie selig!
    Kling, Glöckchen, klingelingeling,
    kling, Glöckchen, kling!

  • Ihr Kinderlein kommet

    Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all
    zur Krippe her kommet in Bethlehems Stall!
    und ´seht was in dieser hochheiligen Nacht
    der Vater im Himmel für Freude uns macht.

    O seht in der Krippe im nächtlichen Stall,
    seht hier bei des Lichtleins hellglänzendem Strahl
    in reinlichen Windeln das himmlische Kind
    viel schöner und holder als Engel es sind.

    Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh;
    Maria und Joseph betrachten es froh.
    Die redlichen Hirten knien betend davor;
    hoch oben schwebt jubelnd der Engelein Chor.

    O beugt wie die Hirten anbetend die Knie,
    erhebet die Händlein und danket wie sie.
    stimmt freudig, ihr Kinder - wer wollt sich nicht freun?-
    stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein!

  • Alle Jahre wieder

    Alle Jahre wieder
    kommt das Christuskind
    auf die Erde nieder,
    wo wir Menschen sind.

    Kehrt mit seinem Segen
    ein in jedes Haus,
    geht auf allen Wegen
    mit uns ein und aus.

    Steht auch mir zur Seite
    still und unerkannt,
    daß es treu mich leite
    an der lieben Hand.

  • Morgen Kinder wird's was geben

    Morgen, Kinder, wirds was geben
    morgen werden wir uns freun!
    Welch ein Jubel, welch ein Leben
    wird in unsrem Hause sein!
    Einmal werden wir noch wach,
    heißa, dann ist Weihnachtstag!

    Wie wird dann die Stube glänzen
    von der großen Lichterzahl!
    Schöner als bei frohen Tänzen
    ein geputzter Kronensaal.
    Wißt ihr noch wie vor‘ges Jahr
    es am Heil‘gen Abend war?

    Wißt ihr noch die Spiele, Bücher
    Und das schöne Schaukelpferd,
    Schöne Kleider, woll‘ne Tücher,
    Puppenstube, Puppenherd?
    Morgen strahlt der Kerzen Schein,
    Morgen werden wir uns freu‘n.

    Welch ein schöner Tag ist morgen!
    Viele Freunde hoffen wir;
    uns‘re lieben Elternsorgen
    lange, lange schon dafür.
    o gewiß wer sie nicht ehrt,
    ist der ganzen Lust nicht wert.

  • Lasst uns froh und munter sein

    Lasst uns froh und munter sein
    Und uns recht von Herzen freu‘n!
    Lustig, lustig, tralera-lera,
    Bald ist Nikolausabend da!
    Bald ist Nikolausabend da!

    Dann stell ich den Teller auf,
    Niklaus legt gewiß was drauf,
    Lustig, lustig, tralera-lera,
    Bald ist Nikolausabend da!
    Bald ist Nikolausabend da!

    Wenn ich schlaf, dann träume ich:
    Jetzt bringt Niklaus was für mich.
    Lustig, lustig, tralera-lera,
    Bald ist Nikolausabend da!
    Bald ist Nikolausabend da!

    Wenn ich aufgestanden bin,
    Lauf ich schnell zum Teller hin.
    Lustig, lustig, tralera-lera,
    Bald ist Nikolausabend da!
    Bald ist Nikolausabend da!

    Niklaus ist ein guter Mann,
    Dem man nicht g‘nug danken kann.
    Lustig, lustig, tralera-lera,
    Bald ist Nikolausabend da!
    Bald ist Nikolausabend da!

  • A,B,C - Die Katze lief im Schnee

    A B C, die Katze lief im Schnee.
    Und als sie dann nach Hause kam
    Da hatte sie weiße Stiefel an.
    O jemine! O jemine!
    Die Katze lief im Schnee.

    A B C, die Katze lief zur Höh!
    Sie leckt ihr kaltes Pfötchen rein
    Und putzt sich auch die Stiefelein
    Und ging nicht mehr, und ging nicht mehr
    Ging nicht mehr in den Schnee

  • Schlaflieder

  • Der Mond ist aufgegangen

    Der Mond ist aufgegangen,
    die goldnen Sternlein prangen
    am Himmel hell und klar.
    Der Wald steht schwarz und schweiget,
    und aus dem Wiesen steiget
    der weiße Nebel wunderbar.

    Wie ist die Welt so stille
    und in der Dämmrung Hülle
    so traulich und so hold!
    Als eine stille Kammer,
    wo ihr des Tages Jammer
    verschlafen und vergessen sollt.

    Seht ihr den Mond dort stehen?
    Er ist nur halb zu sehen
    und ist doch rund und schön:
    so sind wohl manche Sachen,
    die wir getrost belachen,
    weil unsre Augen sie nicht sehn.

    Wir stolzen Menschenkinder
    sind eitel arme Sünder
    und wissen gar nicht viel.
    Wir spinnen Luftgespinste
    und suchen viele Künste
    und kommen weiter von dem Ziel.

    Gott laß dein Heil uns schauen,
    auf nichts Vergänglichs trauen,
    nicht Eitelkeit uns freun!
    Laß uns einfältig werden
    und vor dir hier auf Erden
    wie Kinder fromm und fröhlich sein!

  • Weißt du wie viel Sternlein stehen

    Weißt du wieviel Sternlein stehen
    an dem blauen Himmelszelt?
    Weißt du wieviel Wolken gehen
    weithin über alle Welt?
    Gott, der Herr, hat sie gezählet,
    daß ihm auch nicht eines fehlet,
    an der ganzen großen Zahl,
    an der ganzen großen Zahl.

    Weißt du wieviel Mücklein spielen
    in der hellen Sonnenglut?
    Wieviel Fischlein auch sich kühlen
    in der hellen Wasserfl ut?
    Gott, der Herr, rief sie mit Namen,
    daß sie all‘ ins Leben kamen
    Daß sie nun so fröhlich sind
    Daß sie nun so fröhlich sind.

    Weißt du wieviel Kinder schlafen,
    heute nacht im Bettelein?
    Weißt du wieviel Träume kommen
    zu den müden Kinderlein?
    Gott, der Herr, hat sie gezählet,
    daß ihm auch nicht eines fehlet,
    kennt auch dich und hat dich lieb,
    kennt auch dich und hat dich lieb.

    Weißt du, wieviel Kinder frühe
    stehn aus ihrem Bettlein auf,
    Daß sie ohne Sorg und Mühe
    fröhlich sind im Tageslauf?
    Gott im Himmel hat an allen
    seine Lust, sein Wohlgefallen,
    Kennt auch dich und hat dich lieb.
    Kennt auch dich und hat dich lieb.

  • Guten Abend, gute Nacht

    Guten Abend, gut‘ Nacht
    Mit Rosen bedacht
    Mit Näglein besteckt
    Schlüpf unter die Deck‘
    Morgen früh, wenn Gott will
    Wirst du wieder geweckt
    Morgen früh, wenn Gott will
    Wirst du wieder geweckt

    Guten Abend, gut‘ Nacht
    Von Englein bewacht
    Die zeigen im Traum
    Dir Christkindleins Baum
    Schlaf nun selig und süß
    Schau im Traum ‚s Paradies
    Schlaf nun selig und süß
    Schau im Traum ‚s Paradies

    Guten Abend, gut‘ Nacht
    Mit Rosen bedacht
    Mit Näglein besteckt
    Schlüpf unter die Deck‘
    Morgen früh, wenn Gott will
    Wirst du wieder geweckt
    Morgen früh, wenn Gott will
    Wirst du wieder geweckt