Lernen in den Ferien auf leichte Art

Endlich Ferien! Endlich hat man Zeit, Abstand zu nehmen, von der Schule und vom Alltag. Die freien Tage bieten die Gelegenheit, sich mal auf andere Dinge zu konzentrieren. Auch müssen die Schülerinnen und Schüler nun nicht jeden Tag in der Frühe aufstehen und mit der Schultasche bepackt zur Schule aufbrechen. Diese Pause tut allen gut. Allerdings gilt es, ein gewisses Maß an Lerneifer beizubehalten, auch in der freien Zeit. Natürlich ist Erholung wichtig, allerdings sollten Eltern darauf achten, dass die Kinder die Schule nicht komplett aus den Augen verlieren. Viele Lehrer geben über die Ferien bestimmte Lektüren vor, die beim Einstieg ins nächste Schuljahr auf dem Lehrplan stehen. Besonders bei Deutschlehrern ist dies ein beliebtes Vorgehen. Dabei können die Eltern dafür sorgen, dass Ihre Kinder ein Interesse für das Lesen entwickeln. Zeigen Sie, wie entspannend ein Buch wirken kann. Liest man zum Beispiel im Urlaub am Strand selbst ein Buch, ist es wahrscheinlich, dass auch die Jüngeren neugierig werden und selbst einen Blick in die eingepackte Schullektüre werfen wollen. Zeigen die Eltern dann sogar noch Interesse an dem, was die Kinder lesen, sind diese zusätzlich motiviert. Vielleicht entwickelt sich ein Gespräch über den Inhalt der Lektüre. Lassen Sie Ihr Kind ruhig das Gelesene mit eigenen Worten wiedergeben. Dadurch prägt sich der Inhalt besser ein und das Kind übt sich im eigenständigen Formulieren. Auch macht es den Kindern Spaß, das Gelesene an andere weiterzugeben, was ein zusätzlicher Ansporn ist.

Ein praktischer Nutzen des Erlernten weckt das Interesse der Kinder

Sogar ein ganzer Urlaub kann als Vorbereitung auf das nächste Schuljahr gesehen werden. Um im Geschichtsunterricht des nächsten Jahres zu glänzen, kann man im Urlaub zum Beispiel geschichtsträchtige Städte besuchen oder mit der ganzen Familie ein Museum besichtigen. Oft sind die Ausstellungen auch für Kinder aufbereitet, sodass Langeweile nicht zu befürchten ist. Werke großer Meister in natura zu sehen ist viel anschaulicher als Abbildungen aus dem Schulbuch. Und geschichtliche oder technische Daten prägen sich auf diesem Weg auch einfach besser ein. Ein Auslandsurlaub ist zudem zu empfehlen, wenn die Fremdsprachenkenntnisse des Kindes verbessert werden sollen. Warum nicht den Urlaub in England verbringen, sodass Ihr Kind im Unterricht glänzen kann? Dabei kann das Kind im Urlaub zum Beispiel schon selbst kleinere Bestellungen im Restaurant in der Sprache des Landes übernehmen. Sie werden sehen, wie schnell es selbstsicherer wird im Gebrauch der Vokabeln und wie gut sich diese praktische Anwendung auf die Aussprache auswirkt. Aber auch wenn kein Urlaub im Ausland geplant ist, kann die freie Sommerzeit dafür verwendet werden, die Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Vokabeln sind das Werkzeug einer jeden Sprache. Daher ist es sinnvoll, dieses auch gut zu beherrschen. Mit Kindern Vokabeln zu lernen macht außerdem Spaß und bringt vielleicht auch den Eltern noch neue Erkenntnisse. Das Abfragen kann dabei regelmäßig über die Wochen verteilt geschehen, sodass Kind und Eltern auch die Fortschritte dieser Übung sehen.

Lernen in Maßen

Es ist aber darauf zu achten, dass die Kinder mit dem Lernpensum nicht überfordert werden. Fühlen sich Kinder von der Masse der Vokabeln oder der Menge des Lernstoffs überfordert, nehmen sie schnell eine verweigernde Antihaltung ein. So weit sollte es nicht kommen. In erster Linie sind die Ferien natürlich immer noch zur Entspannung da. Man kann die Zeit aber dazu nutzen, den Kindern zu verdeutlichen, dass Lernen nicht nur unnützes Anhäufen von Wissen, sondern durchaus sinnvoll ist und auch einen praktischen Nutzen hat – wie bei der Verständigung im Ausland. Und auch die schönsten Ferien haben irgendwann ein Ende. Für Kinder kann es dann schwer werden, sich wieder umzustellen auf den Schulalltag. Gerade das frühe Aufstehen ist nun eine harte Prüfung. Daher ist zu empfehlen, schon in den letzten Tagen der Ferien darauf zu achten, dass der Tagesablauf umgestellt wird. Kinder sollten nun früher ins Bett gehen, sodass die Umstellung zur Schulzeit nicht so groß ist. Wenn dann am Morgen pünktlich der Wecker schellt für den ersten Schultag nach den Ferien, hat Ihr Kind nicht nur eine ganze Menge erlebt in der Sommerzeit, sondern ist auch gut ausgeruht und kann mit vielen neuen Eindrücken ins neue Schuljahr starten.

 

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