Hund, Katze, Maus: Welches Haustier für Ihr Kind?

Hund, Katze, Maus: Welches Haustier für Ihr Kind?

"Ich möchte gerne eine Katze." – "Bitte, bitte, bitte, einen Hund." Irgendwann liegt Ihnen bestimmt auch Ihr Kind mit dem Wunsch nach einem Haustier in den Ohren. "Meine Familie" hat ein paar wichtige Informationen zu diesem Wunsch für Sie gesammelt.

Hund. Katze. Maus. Und viele, viele mehr. Die Auswahl von Haustieren ist riesig. Grundsätzlich sind sich die Gelehrten darüber einig, dass der Umgang mit einem Haustier positiv für Kinder ist. Sie werden verantwortungsvoller und zuverlässiger. Tiere verbessern das Einfühlungsvermögen der Kinder, die mit ihnen umgehen. Gerade Kinder mit Hunden kommen öfter an die frische Luft. Und natürlich sind viele Haustiere auch herrlich zum Kuscheln geeignet. Was Allergien angeht, so ist zu fragen, wie es sonst damit in der Familie aussieht. Wenn Mutter und Vater schon damit belastet sind, so hat auch das Kind ein höheres Allergierisiko. Dann sollte man eher auf die Anschaffung eines Tieres verzichten. Gerade Katzen und Nagetiere sind in dieser Hinsicht besonders gefährlich. Wenn Mutter und Vater jedoch nicht allergisch auf Haustiere reagieren, so erkrankt u. U. auch das Kind eher nicht an Allergien, sagen viele Gelehrte.

Einige Vorüberlegungen

Die Entscheidung für oder gegen ein Haustier sollte auf jeden Fall genau abgewogen werden. Ein Hund zum Beispiel kann bis zu 15 Jahre alt werden. Bleibt noch genug Zeit, wenn Schule oder Ausbildung später mehr Zeit fordern? Und was ist, wenn Ihr Nachwuchs seiner Verantwortung gegenüber dem nicht nachkommt? In diesen Fällen müssen Sie als Mutter oder Vater einspringen. Daneben gibt es noch weitere Fragen, über die Sie sich vorher klar werden sollten. Haben Sie genug Platz, um das Tier artgerecht zu halten? Was sagt Ihr Vermieter oder die Hausordnung dazu? Wer pflegt das Tier in den Ferien? Welche Kosten kommen monatlich auf die Familie zu? Und: Haben Sie selbst schon Erfahrungen mit Tieren gesammelt? Auch sollten Sie nicht vergessen, dass Kinder erst zwischen 12 und 14 Jahren mehr oder weniger selbstständig ein Haustier versorgen können. Bis dahin können Sie nur Teilverantwortung übernehmen.

Grundsätzlich sollten Sie sich vor der Anschaffung eines Haustieres intensiv mit Ihrem Kind zusammensetzen und offen über Vor- und Nachteile sowie Verantwortung sprechen. Entscheiden Sie nach Möglichkeit nicht über seinen Kopf hinweg. Auf welches Tier die Wahl auch fallen wird, die meiste Arbeit bleibt sicherlich an den Eltern hängen. Dazu gehört auch, dass sie entsprechende Literatur kaufen oder ausleihen sollten, bevor Sie sich endgültig – und vielleicht auf lange Jahre – für ein Tier entscheiden.

Die Qual der Wahl

Die Qual der Wahl beim Haustier

Hunde

Zweifelsohne die von Kindern meistgewünschten Haustiere. Sie bedeuten viel Arbeit für die ganze Familie. Das Gassi gehen bei Sturm und Regen ist nur ein Aspekt davon. Dazu müssen die Tiere gut erzogen werden, um sich perfekt in die Familie einzufügen. Der Vorteil: Ein Hund ist, wenn Sie sich für die richtige Rasse entscheiden, der perfekte Partner für Ihr Kind. Eine gute Beratung von einem Züchter ist sehr zu empfehlen.

Katzen

Auch die schnurrenden Raubtiere sind bei Kindern beliebt. Sie können sogar nur in einer Wohnung gehalten werden, wenn sie keinen Zugang nach draußen haben. Allerdings sollten Sie wegen der artgerechten Haltung daran denken, sich gleich ein Katzenpaar anzuschaffen. Katzen können sich sehr gut mit sich selbst beschäftigen, auch wenn viele Rassen gerne mit sich kuscheln lassen. Aber Achtung! Katzen sind auch sehr eigensinnig und langen auch bei Kindern mal zu, wenn sie partout nicht gestreichelt werden wollen.

Vögel

Kanarienvögel, Wellensittiche etc. sind wunderschöne Tiere, die mit Ihrem Gesang viel Freude machen können. Aber zum Kuscheln eignen sie sich natürlich nicht gut. Daher kommen oft erst ältere Kinder auf dem Geschmack.
Kaninchen und Meerschweinchen. Kaninchen sind sehr pflegeleicht, aber nicht unbedingt ideal für kleinere Kinder. Sie laden zwar zum Hochheben ein, aber sie sind damit eigentlich nicht sehr einverstanden. Wenn Sie sich für Kaninchen entscheiden, sollten sie gleich paarweise einkaufen: Einen kastrierten Bock und eine Häsin.

Mäuse und Ratten

Gerade weiße Mäuse sind gut für die Wohnung geeignet. Sie brauchen relativ wenig Pflege und sind im Unterschied zu Hamstern tagaktiv. Ganz zahm werden sie nicht, aber sie lassen sich immerhin streicheln. Auch sie sollten immer mindestens zu zweit gekauft werden. Doch Achtung, sie sind sehr vermehrungsfreudig, daher am besten immer gleichgeschlechtliche Exemplare kaufen. Und sie müffeln ein wenig. Weil Mäuse jedoch nur ein oder zwei Jahre alt werden, müssen Sie sicher mit einigen Tränen rechnen.

Eher nicht geeignet

Einige Haustiere sind mit einiger Sicherheit so gut wie überhaupt nicht für Kinder geeignet. Hamster zum Beispiel sind nachtaktiv. Am Tag hat man nicht viel von ihnen und in der Nacht bewegen sie sich und machen laute Geräusche. Schildkröten wirken zwar bedürfnislos, aber brauchen besonders Pflege bei artgerechter Haltung. Außerdem bringen sie ein Salmonellenrisiko mit sich.

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