Ernährung in der Schwangerschaft: Was braucht mein Kind?

Ernährung in der Schwangerschaft: Was braucht mein Kind?

Die Schwangerschaft ist für viele Frauen die vielleicht schönste Zeit des Lebens. Die Freude auf das Wunschkind steigt mit jedem Tag und man kann es kaum noch erwarten, bis das Kleine zur Welt kommt. Insbesondere in den ersten Monaten der ersten Schwangerschaft stellen sich Frauen aber auch viele Fragen: Was darf ich essen? Welche Ernährung in der Schwangerschaft ist richtig? Muss ich jetzt „für zwei“ essen? Welche Vitamine und Mineralstoffe braucht mein Kind? Dass Schwangere auf jegliche Form von Alkohol und Nikotin verzichten müssen, versteht sich von selbst und ist den meisten zum Glück bewusst. Was allerdings die Ernährung in der Schwangerschaft betrifft, gibt es viele gute Tipps, hilfreiche Ratschläge, aber auch einige Mythen, die nicht der Wahrheit entsprechen. In der Regel gilt, dass Frauen in den neun Schwangerschaftsmonaten zwischen 8 und 15 Kilo zunehmen. Dies variiert von Fall zu Fall und ist stark vom normalen Gewicht der werdenden Mama abhängig. Zudem sollten Frauen insbesondere im ersten Drittel der Schwangerschaft nicht abnehmen. Morgenübelkeit und Völlegefühl führen manchmal dazu, dass das Hungergefühl ausbleibt und es Schwangeren schwerfällt, etwas zu sich zu nehmen. Hier sollte auf leicht verdauliche Lebensmittel zurückgegriffen werden, die nicht schwer im Magen liegen.

Außerdem ist darauf zu achten, dass ein erhöhter Bedarf an Folsäure und Eisen besteht. Diese Vitamine und Spurenelemente beeinflussen die Entwicklung des ungeborenen Kindes nachhaltig und sollten bei der Ernährung in der Schwangerschaft berücksichtigt werden. Als Faustregel gilt: Während der Schwangerschaft ist die doppelte Menge an Eisen und Folsäure über die Nahrung oder in Form von Nahrungsergänzungsmitteln aufzunehmen. Wenn Sie sich für Nahrungsergänzungsmittel entscheiden, klären Sie dies mit Ihrem Arzt ab. Oft enthalten die Präparate noch andere Wirkstoffe, die unter Umständen schädlich sein können.

Ernährung in der Schwangerschaft: Was darf ich essen?

Wer viele Äpfel isst, bekommt ein Mädchen, die erhöhte Aufnahme von Eiweiß führt zur Geburt eines Jungen, auf Kaffee sollten Schwangere verzichten – fast jeder hat diese und andere „Weisheiten“ schon gehört. Was die Ernährung in der Schwangerschaft betrifft, müssen Sie in der Tat einige Dinge beachten, vieles aber bleibt gleich. Eines gleich vorweg: Schwangere dürfen in erster Linie essen, worauf sie Lust haben. Seien Sie nicht zu streng mit sich und geben Sie Ihren Gelüsten nach. Der Hormonhaushalt des Körpers gerät vollkommen aus dem Gleichgewicht und bedingt die zum Teil komisch anmutenden Schwangerschaftsgelüste – und dies ist völlig in Ordnung. Es entspricht jedoch nicht der Wahrheit, dass schwangere Frauen „für zwei“ essen müssen. Erst ab dem vierten Schwangerschaftsmonat ist eine erhöhte Kalorienzufuhr wirklich nötig. Dann beginnt die entscheidende, embryonale Entwicklung, die Mutter und Kind viel Energie kostet. Frauen sollten ihre Ernährung in der Schwangerschaft ab diesem Zeitpunkt auf den erhöhten Energiebedarf ausrichten.

Ernährung in der Schwangerschaft: Worauf Sie verzichten sollten

Obwohl Schwangere nach Herzenslust schlemmen dürfen, gibt es einige Lebensmittel, die für die Ernährung in der Schwangerschaft nicht geeignet sind. Auf Rohmilchprodukte sowie rohes Fleisch und Rohwurstwaren sollten schwangere Frauen verzichten. Diese unverarbeiteten Lebensmittel können für das ungeborene Kind gefährlich sein, da sie zu Krankheiten wie Listeriose oder Toxoplasmose führen können. Auch von rohen Eiern und Sushi ist Schwangeren abzuraten. Durch den Verzehr von rohen Eiern können Salmonellen übertragen werden, weshalb Sie zudem auf Mayonnaise oder Süßspeisen verzichten sollten. Pasteurisierte Fertigprodukte sind hingegen kein Problem.

Ein Blick auf die Zutatenliste gibt Auskunft über die Inhaltsstoffe. Sollten Sie bei Produkten Zweifel haben, suchen Sie lieber eine Alternative. Darüber hinaus sollten tierische Fette nur in kleinen Mengen auf dem Speiseplan stehen. Verzehren Sie anstatt Schweinefleisch besser mageres Geflügel oder weichen Sie auf Fisch aus. Fisch enthält wichtige Omega-3-Fettsäuren, die für die Ausbildung des zentralen Nervensystems Ihres Babys von großer Bedeutung sind. Vegetarier, Veganer oder Frauen mit Lebensmittelunverträglichkeiten sollten sich für die Ernährung in der Schwangerschaft mit ihrem Arzt beraten. Häufig kommen in diesen Fällen verschiedene Nahrungsergänzungsmittel zum Einsatz, die möglichen Mangelerscheinungen beim ungeborenen Kind vorbeugen. Beherzigen Sie bei der Ernährung in der Schwangerschaft die richtigen Ratschläge, damit es Ihnen und Ihrem Baby an nichts mangelt und genießen Sie die Vorfreude auf den baldigen Familienzuwachs in vollen Zügen.

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