Die zehn besten Tipps gegen Übelkeit in der Schwangerschaft

Die Freude über eine Schwangerschaft wird bei vielen werdenden Müttern in den ersten Wochen und Monaten durch Übelkeit und Erbrechen getrübt. Die Ursache dieser unangenehmen Begleiterscheinung ist nicht gänzlich geklärt. Man vermutet aber, dass das Schwangerschaftshormon HCG Schuld daran ist. Wie Sie Übelkeit und Erbrechen den Garaus machen und sich wieder ungetrübt auf Ihr Baby freuen können, lesen Sie hier.

1. Langsam in den Tag starten

Viele Schwangere leiden besonders morgens unter Übelkeit. Nicht selten führt der erste Weg zur Kloschüssel … Wenn das bei Ihnen der Fall ist, sollten Sie sich angewöhnen, langsam in den Tag zu starten. Bleiben Sie nach dem Aufwachen noch ein bisschen im Bett liegen. Trinken Sie eine Tasse Kräutertee und knabbern Sie einen Zwieback oder ein paar Kekse. Das hebt den Blutzuckerspiegel und beruhigt den Magen.

2. Viele kleine Mahlzeiten

Statt drei Hauptmahlzeiten sollten Schwangere, die mit Übelkeit kämpfen, lieber mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich nehmen, idealerweise alle zwei bis drei Stunden. So sinkt der Blutzuckerspiegel nicht zu stark ab. Bei zu großen Portionen wird der Magen schnell streiken.

3. Leichte Kost

Auch wenn Ihnen zwischendurch der Sinn nach Schweinebraten mit Rotkohl ist, sollten Sie lieber darauf verzichten. Auf fettige, stark gewürzte und frittierte Speisen ist der Magen zurzeit nicht eingestellt. Greifen Sie stattdessen zu leicht verdaulicher Kost. Dazu gehören viel Obst und Gemüse, mageres Fleisch, Fisch und Vollkornprodukte.

4. Viel trinken

Trinken Sie viel – mindestens zwei Liter täglich, auch wenn es schwerfällt. Stellen Sie eine Thermoskanne Tee, eine Flasche Wasser oder ungesüßte Saftschorle bereit und nehmen Sie die Flüssigkeit regelmäßig in kleinen Schlucken zu sich. Besonders magenschonend sind Kräutertees wie Pfefferminz, Kamille oder Melisse, aber auch Früchtetees sind in der Regel gut verträglich. Wer unter starker Übelkeit leidet, sollte auf koffeinhaltige Getränke verzichten.

5. Ingwer

Ingwer hat sich bei vielen unter Übelkeit leidenden Schwangeren als Zaubermittel erwiesen. Die aromatische Knolle absorbiert Säuren im Magen und lindert so die Übelkeit. Den Ingwer kann man als Tee oder in Form von Tabletten zu sich nehmen – wer den Geschmack gerne mag, kann auch frischen, in Scheiben geschnittenen Ingwer kauen. Da der Heilpflanze aber auch wehenfördernde Eigenschaften zugeschrieben werden, sollten Sie dazu vorher Ihren Arzt oder Ihre Hebamme konsultieren. Nehmen Sie den Ingwer nur in Maßen und nur in den ersten Wochen der Schwangerschaft zu sich.

6. Trockenobst

Viele Schwangere schwören bei Übelkeit auf getrocknete Aprikosen, Apfelringe, Pflaumen, Rosinen, Datteln oder Feigen. Das sogenannte Dörrobst enthält wertvolle Mineralien wie Kalium und Phosphor sowie viele Vitamine und Ballaststoffe. Letzte bringen auch die Verdauung auf Trab. Achten Sie beim Kauf aber darauf, dass die Früchte ungeschwefelt sind, denn geschwefeltes Trockenobst kann bei Allergikern und Asthmatiker Beschwerden auslösen. Auf einen Zuckerzusatz sollte verzichtet werden: Die Früchte haben bereits einen hohen Fruchtzuckeranteil.

7. Sich mehr Ruhe gönnen

Viele Schwangere machen in den ersten Wochen einfach so weiter wie bisher: Arbeit, Haushalt, Kinder. Doch da macht der Körper oft nicht mit. Übelkeit und Erbrechen können auch Symptome für Stress und Erschöpfung sein. Gönnen Sie sich deshalb immer wieder kleine Ruhepausen und legen Sie sich, wenn möglich, nach dem Mittag etwas hin. Leiden Sie unter starker Übelkeit, wird Sie Ihr Gynäkologe krankschreiben.

8. Intensive Gerüche meiden

Der Geruch von kaltem Rauch, schweren Parfums oder starken Putzmitteln löst bei vielen werdenden Müttern Ekel und Übelkeit aus. Vermeiden Sie diese Gerüche und umgeben Sie sich stattdessen mit frischen und leichten Düften. Ein Tipp zur Neutralisierung von ungeliebten Gerüchen: Tagsüber immer mal wieder an einer frisch aufgeschnittenen Zitrone schnuppern und für Notfälle ein Fläschchen Pfefferminzöl bereithalten. Ätherische Öle können plötzlich auftretende Übelkeit äußerst wirksam bekämpfen.

9. Akupunktur

Die traditionelle chinesische Heilmethode bewirkt oft Wunder, auch wenn wissenschaftliche Studien die Erfolge nicht belegen können. Bei der Akupunktur sticht der Akupunkteur Nadeln in die Akupunkturpunkte des Körpers. Eine Sitzung dauert in der Regel 20 bis 30 Minuten; die Kosten für die Akupunktur werden nicht von allen Krankenkassen übernommen. Eine Variante der Akupunktur ist die ebenfalls aus Asien stammende Akupressur, bei der bestimmte Akupressurpunkte des Körpers wie die Innenfläche des Handgelenks mittels Druck und Massage stimuliert werden. Im Gegensatz zur Akupunktur können Sie die Akupressur auch selbst durchführen.

10. Homöopathie

Viele Frauen entdecken während der Schwangerschaft die Homöopathie für sich. Die homöopathischen Heilmittel wirken bei vielen Menschen schnell und effektiv und haben keinerlei Nebenwirkungen. Zahlreiche Gynäkologen und Hebammen haben eine homöopathische Zusatzausbildung und raten bei starker Übelkeit zu Tropfen oder Globuli.

Top Kategorien im real Onlineshop