Die zehn beliebtesten Kindersportarten

Kindersportarten

Turnen, Fußball, Reiten – Sport ist gesund und trägt zur geistigen und körperlichen Entwicklung von Kindern bei. Ermutigen Sie Ihren Nachwuchs deshalb, Sport zu treiben, und informieren Sie sich hier über die zehn beliebtesten Sportarten für Kinder. Sport zu treiben ist heute für Kinder wichtiger denn je: Während ihre Eltern und Großeltern noch einen Großteil ihrer Freizeit an der frischen Luft verbrachten, auf Bäume kletterten und durch Wald und Wiesen tobten, fehlt vielen Kindern diese Bewegung heute. Das Fernsehen steht nach Angaben der KIM-Studie 2012 an erster Stelle der von Kindern ausgeübten Freizeitaktivitäten, noch vor den Hausaufgaben. Kinder verbringen inzwischen also die meiste Zeit des Tages sitzend. Um ihre motorischen Fähigkeiten, den Gleichgewichtssinn, die Koordination und das Körperbewusstsein zu schulen, brauchen Kinder Bewegung. Beim Laufen, Springen, Werfen oder Klettern werden die Muskeln trainiert und die Knochen gefestigt. Bewegung beugt Übergewicht vor und fördert gleichzeitig wichtige soziale Kompetenzen. Ermutigen Sie Ihr Kind also Sport zu treiben. Sportvereine bieten Kindern und Jugendlichen ein umfangreiches Programm an spannenden Sportarten. Lassen Sie Ihr Kind selbst entscheiden, welcher Sportart es sich widmen möchte. Viele Kinder probieren unterschiedliche Sportarten aus – das ist bis zum 10. Lebensjahr durchaus sinnvoll. Schaffen Sie aus diesem Grund zunächst auch keine teure Ausrüstung an, sondern warten Sie erst ein paar Monate ab, ob Ihr kleiner Sportler „bei der Stange“ bleibt.

Sportzubehör für viele verschiedene Sportarten finden Sie im real Onlineshop.

1. Turnen – der Klassiker seit Turnvater Jahn

Für viele Kinder ist das Turnen der Einstieg in den Sport. Schon ab dem Alter von einem Jahr bieten viele Vereine das klassische Eltern-Kind-Turnen an. Ab dem sechsten Lebensjahr können Mädchen und Jungen dann beim Kinderturnen ihre Beweglichkeit auf die Probe stellen. Beim Turnen an Geräten wie Ringen, Schwebebalken, Barren, Reck oder Kasten trainieren Kinder Muskulatur, Gelenkigkeit, Gleichgewicht und Ausdauer.

2. Fußball – 11 Spieler, zwei Tore, ein Ball

Fußball gilt eher als Jungensport, obwohl inzwischen auch immer mehr Mädchen Gefallen am Kicken finden. Der Mangel an Freiflächen wie Bolzplätzen, Spielstraßen oder Hinterhöfen führt dazu, dass immer mehr Kinder im Verein spielen. Nach Angaben des Deutschen-Fußball-Bundes gab es noch nie so viele Bambini-Mannschaften wie heute. Wenn Ihr Kind fußballbegeistert ist, können Sie es ab 4 bis 5 Jahren im Verein anmelden. Die beliebte Mannschaftssportart fördert soziale Kompetenzen wie Kooperationsfähigkeit, Toleranz und Verantwortungsbewusstsein sowie Koordination, Ausdauer und Schnelligkeit.

3. Schwimmen – wie ein Fisch im Wasser

Die meisten Kinder lieben das Element Wasser. Das sollten Eltern nutzen und ihren Nachwuchs ab einem Alter von vier bis fünf Jahren zu einem Schwimmkurs anmelden. Jedes Kind sollte spätestens bis zu seiner Einschulung schwimmen können, denn das Ertrinken zählt immer noch zu den häufigsten Todesursachen von Kindern. Haben Kinder ihr Seepferdchenabzeichen einmal an der Badekleidung kleben, lernen sie in den Silber- und Goldkursen weitere Schwimmtechniken wie Kraulen oder Rückenschwimmen. Das Schwimmen fördert vor allem Kondition und Muskelkraft.

4. Kindertanz und Ballett – nicht nur für Mädchen

Das Tanzen war lange Zeit eine absolute Mädchendomäne: Der Ballettunterricht war vor allem für Töchter aus gutem Hause ein Muss. Das hat sich inzwischen geändert: Die Begeisterung für die Bewegung zur Musik ist nämlich nicht nur dem weiblichen Geschlecht vorbehalten. Tanzschulen bieten Kindern heute neben dem klassischen Ballettunterricht auch Kindertanzkurse, in denen kleine Tänzer unterschiedliche Bewegungsfolgen und Tänze kennenlernen und dabei ihre Motorik und ihr Körpergefühl schulen. Tanzkurse gibt es schon für Kinder ab zwei bis drei Jahren, Ballettkurse ab vier Jahren. Ab dem neunten Lebensjahr können Kinder auch Kurse wie Hip-Hop, Modern Dance oder Stepptanz belegen.

5. Tennis – auf den Spuren von Boris Becker und Steffi Graf

Auch wenn die Glanzzeiten des deutschen Tennis vorbei zu sein scheinen, finden immer noch viele Kinder den Weg zu Schläger und Tennisball. Beginnen können die Kleinen schon ab drei bis vier Jahren; Bambini-Turniere werden ab fünf Jahren organisiert. Beim Tennis erwerben Kinder koordinative Fertigkeiten, entwickeln Ballgefühl und trainieren ihre Ausdauer.

6. Karate – traditionelle asiatische Kampfkunst

Sich zu verteidigen wie Karate Kid – das lernt Ihr Nachwuchs in einer Karateschule. Die japanische Kampfkunst wird in Deutschland immer beliebter. In fast jedem größeren Ort gibt es inzwischen einen Karateverein, in dem Kinder schon ab einem Alter von drei bis vier Jahren mit elementaren Karatetechniken vertraut gemacht werden. Das Karatetraining fördert die räumliche Wahrnehmung, die Konzentration und die Koordination. Kinder bekommen mehr Selbstvertrauen und mehr Selbstsicherheit.

7. Leichtathletik – Laufen, Springen, Werfen

Die Leichtathletik ist fest im Schulsport verankert, aber viele Kinder finden auch außerhalb der Schule Gefallen daran. Die unterschiedlichen Disziplinen kommen dem natürlichen Bewegungsdrang von Kindern sehr entgegen. Beim Laufen, Springen und Werfen trainieren Kinder Ausdauer und Schnelligkeit, schulen ihre Körperkoordination und stärken Muskeln und Knochen. Sportvereine bieten Leichtathletik für Kinder ab vier Jahren an. In diesen Kursen geht es vor allem um die spielerische Heranführung an die Leichtathletik, bei der Spiel und Spaß im Vordergrund stehen.

8. Klettern – ein natürliches Bedürfnis von Kindern

Klettern gehört zu den Sportarten, die erst in den letzten Jahren populär geworden sind. Es mag darin liegen, dass Kinder früher mehr Gelegenheit hatten, auf Bäumen oder Felsen zu klettern als heute. In vielen Städten gibt es Kletterhallen, in denen Kinderkletterkurse ab vier Jahren angeboten werden. Das Klettern fördert Kraft, Kondition und Geschicklichkeit und stärkt das Selbstvertrauen sowie das Vertrauen in andere.

9. Reiten – das größte Glück der Erde …

… liegt auf dem Rücken der Pferde, ist aber leider nicht ganz günstig. Deshalb gilt Reiten als exklusiver Sport. Gruppenreitstunden kosten zwischen 12 und 20 Euro, Einzelreitstunden gibt es ab 20 Euro. Günstiger sind Voltigierkurse, bei denen Kinder auf einem an der Longe geführten Pferd turnerische Übungen ausführen. Das Voltigieren gilt als sinnvoller Einstieg und hilft den angehenden Reitern, sich an den Umgang mit einem Pferd zu gewöhnen.

10. Judo – Siegen durch Nachgeben

Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Geschicklichkeit – das trainieren kleine Judokas und machen sie zu starken und selbstbewussten Persönlichkeiten. Die Kampfkunst aus Japan ist Sport und Philosophie zugleich und wird an Schulen und in Vereinen auch als Programm zur Gewaltprävention eingesetzt. Respekt und Toleranz können Kinder in Judokursen ab einem Alter von 4 bis 5 Jahren lernen.

Top Kategorien im real Onlineshop