Die zehn beliebtesten Alltagsgegenstände zum Spielen

Alltagsgegenstände zum Spielen

Ein unbeachteter Augenblick und schon hat sich der kleine Räuber wieder den Schlüssel aus der Handtasche gezogen – viele Babys haben schon ganz konkrete Vorstellungen davon, was sich am besten zum Spielen eignet. Ihre Vorstellungen darüber unterscheiden sich aber oft erheblich von denen ihrer Eltern. Lesen Sie hier, welche Alltagsgegenstände eher ungefährlich sind und bei Babys besonders gut ankommen!

Spielen zählt neben Schlafen, Essen und Trinken zu den Grundbedürfnissen jedes Kindes. Beim Spielen entdecken Kinder ihre Umwelt und sich selbst: Sie lernen ihren Körper kennen, schulen ihre Wahrnehmung und Koordination sowie die Geschicklichkeit. Vielfältige Anregungen zum Spielen und die Erfahrungen, die Kinder beim Spielen sammeln, unterstützen die Entwicklung des Gehirns. Durch das Anfassen und Ausprobieren begreifen Kinder die Welt.

Um ihr Kind spielerisch zu fördern, bedarf es jedoch nicht immer teuren Spielzeugs: Krabbel- und Kleinkinder beschäftigen sich leidenschaftlich gerne mit Alltagsgegenständen, die sie so oft in den Händen ihrer Eltern sehen. Im Folgenden finden Sie die zehn beliebtesten Alltagsgegenstände, mit denen Sie Ihrem Krabbelkind eine besondere Freude machen können. Achtung: Lassen Sie Ihr Kind mit keinem dieser Gegenstände unbeaufsichtigt.

1. Der Schlüsselbund

Es macht Geräusche, hat unterschiedliche Formen und wird täglich mehrmals von Mama und Papa ins Schlüsselloch gesteckt – der Schlüsselbund ist eines der begehrtesten Spielzeuge von Babys und Kleinkindern. Sie ertasten die unterschiedlichen Formen der einzelnen Schlüssel mit Leidenschaft und erzeugen durch das Schütteln der Schlüssel großartige Geräusche.

Viele Spielzeughersteller haben die Beliebtheit des Schlüsselbundes erkannt und bieten bunte Plastikschlüssel an, doch die stehen bei den kleinen Entdeckern nicht so hoch im Kurs wie ein echter Schlüsselbund. Überlassen Sie Ihrem Kind Ihren Schlüsselbund, sollten Sie jedoch darauf achten, dass es sich mit den spitzen Schlüsseln nicht verletzt.

2. Der Löffel

Spätestens dann, wenn Ihr Baby mit der Breikost beginnt, ist es auch Zeit für den Löffel. Und dieser wird nicht nur während des Fütterns zu einem wichtigen Protagonisten im Leben Ihres Kindes. Babys lieben Löffel: Sie erkunden seine Form und benutzen ihn, um auf den Tisch, den Teller oder einen Topf (siehe Punkt 6) zu schlagen.

Besonders beliebt ist auch das Spiel „Löffel fallen lassen und Mama hebt ihn wieder auf“. Lassen Sie Ihr Kind nur mit Plastiklöffeln spielen, da diese leichter und weicher sind als Löffel aus Stahl oder Silber. Einige Kinder kauen beim Zahnen statt auf einem Beißring auch gerne auf einem Plastiklöffel herum.

3. Dosen und Behälter

Bauklotz für Bauklotz wird sorgfältig in die Tupperdose gepackt. Ist die Dose voll, wird alles wieder ausgeschüttet und von vorne angefangen. Das sogenannte Inhalt-Behälter-Spiel gehört bei Kindern im Alter zwischen 10 und 15 Monaten zu den beliebtesten Spielformen.

Beim Ein- und Auspacken lernen Kleinkinder die räumlichen Beziehungen zwischen Gegenständen kennen – ein wichtiger entwicklungspsychologischer Schritt. Nach ein paar Wochen verlieren viele Kinder das Interesse an Behältern und gehen zur großen Freude ihrer Eltern dazu über, ganze Schubladen, CD-Ständer oder Regale aus- und nur teilweise wieder einzuräumen.

4. Die Pet-Flasche

Kleine Plastikflaschen sind ein hervorragendes Spielzeug. Sie sind leicht, haben eine für Kinder attraktive Form und lassen sich mit Wasser, Reis oder farbigen Perlen füllen. Kinder greifen gerne nach diesen Flaschen oder schieben sie beim Krabbeln vor sich her. Sind die Flaschen mit Wasser gefüllt, beobachten Sie die Bewegungen des Wassers fasziniert. Mit Perlen oder Reiskörnern gefüllte Flaschen erzeugen Geräusche und können wie Rasseln benutzt werden. Achten Sie beim Befüllen der Flaschen darauf, den Deckel fest zu verschließen.

5. Das Handy oder Smartphone

Eigentlich sollte es Tabu sein, doch in hektischen Situationen oder Momenten, in denen Eltern einfach ein paar Minuten Ruhe brauchen, kann das Handy oder Smartphone Wunder bewirken. Es leuchtet, gibt Töne von sich und ist im Alltag allgegenwärtig – drei Gründe, die ein Handy oder Smartphone zu einem der begehrenswertesten Gegenstände für Babys und Kleinkinder macht. Doch die Ausnahme sollte wirklich eine Ausnahme bleiben, denn nach wie vor ist ungeklärt, welche Auswirkungen die Strahlenbelastung durch Mobiltelefone auf den menschlichen Organismus hat.

6. Der Topf

Topfschlagen steht erst beim Kindergeburtstag auf dem Programm – das glauben Sie! Denn Ihr Krabbelkind wird Sie schnell vom Gegenteil überzeugen. Kinder lieben Töpfe, vor allem mit Deckel: Sie können sie füllen (siehe Punkt 3) oder umgedreht als Trommel benutzen. Das ist zwar auf Dauer ein bisschen anstrengend, doch das freudige Lachen Ihres Kindes wird Sie dafür schnell entschädigen.

7. Der Wäschekorb

Ist er mit Wäsche gefüllt, werden Kleider und Handtücher herausgezerrt, ist er leer, kann man ihn ganz leicht vor sich herschieben oder sich sogar reinsetzen – der Wäschekorb ist ein echter Allrounder: Schiff oder Auto spielen, sich unter ihm verstecken oder etwas hineinpacken – die Spielmöglichkeiten mit einem Wäschekorb sind geradezu unbegrenzt. In den Sommermonaten können Sie den Korb auch als erstes Planschbecken benutzen – Ihr Nachwuchs wird begeistert sein!

8. Die Taschentuchpackung

Sie hat eine farbige Verpackung, einen weichen Inhalt und knistert, wenn man sie berührt – die Taschentuchverpackung steht bei den meisten Babys hoch im Kurs und eignet sich besonders für Notfälle wie beispielsweise ein brüllendes Kind auf dem Rücksitz. Doch Achtung: Die Klebelasche löst sich beim Speicheln oft und kann verschluckt werden.

9. Der Spiegel

Spiegel stehen auf der Liste der beliebtesten Babyspielzeuge ganz oben. Erst ab etwa 15 Monaten beginnen Kinder, ihr Spiegelbild mit sich selbst zu identifizieren. Vorher ist das Spiegelbild ein Spielpartner, der aufmerksam betrachtet und angelacht wird. Viele Kinder plaudern mit ihrem Spiegelbild oder greifen mit den Händen nach ihm. Je älter sie werden, desto eingehender untersuchen sie Spiegel und versuchen, dem Spiegelbild auf den Grund zu gehen.

10. Die Cremetube

Sie liegt auf jedem Wickeltisch und wird mehrmals täglich benutzt. Das allein ist schon Grund genug für ein Baby, diesen Gegenstand einmal näher unter die Lupe zu nehmen. Die Cremetube ist zwar in der Regel härter als ein Greifling, doch können viele Babys sie trotzdem gut in die Hand nehmen und in den Mund stecken. Mit der Zeit verändert die Tube ihre Form, was sie noch attraktiver macht. Besonders beliebt sind Cremetuben mit geriffelten Deckeln.

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