Die richtige Planung in der Schwangerschaft

Die richtige Planung in der Schwangerschaft

„Sie bekommen ein Baby!“ Mit dieser Nachricht beginnt nicht nur die Vorfreude auf das eigene Kind, sondern auch die Vorbereitung auf die Ankunft des neuen Erdenbürgers. Für die Zeit nach der Geburt sollte schon alles vorbereitet sein, damit die frischgebackenen Eltern sich hundertprozentig auf ihren kleinen Schatz konzentrieren können.

Babys erste Sachen

Ein Säugling braucht für den Start ins Leben weniger Kleidung als die meisten Mamis denken. Vorab ein Tipp: Die zukünftigen Mütter sollten Babysachen in verschiedenen Größen kaufen. Da sich nicht genau vorhersagen lässt, wie groß das Baby sein wird, sind Eltern mit Babybekleidung der Größen 56 bis 62 auf der sicheren Seite. Zur Grundausstattung eines Säuglings gehören drei Schlafanzüge, jeweils fünf bis sechs Langarmshirts, Strampler und vier Hosen mit Füßen. Darüber hinaus sollten sich Eltern je nach Jahreszeit mit kurzen oder langärmligen Bodys eindecken. Am besten eignen sich Wickelbodys. Zwei Babymützen, drei Paar Babysocken und Jäckchen dürfen ebenfalls nicht fehlen. In kalten Monaten benötigt das Baby wahlweise eine dicke Jacke oder einen praktischen Overall, Handschuhe und dicke Socken zum Überziehen.

Diese Kleidungsstücke sollten etwa fünf Wochen vorab bereit liegen. So sind die künftigen Eltern bestens darauf vorbereitet, wenn sich das neue Familienmitglied früher auf den Weg macht. Außerdem gibt es der werdenden Mama ein sicheres Gefühl, gerade in der Endphase der Schwangerschaft. Sind die Basics gekauft, bleibt eventuell noch Zeit für den Kauf von so manchem süßem Accessoire. Für die Planung in der Schwangerschaft empfiehlt es sich, zu Beginn der neun Monate den finanziellen Rahmen abzustecken. Danach kann entschieden werden, welche Dinge man kurz- oder langfristig benötigt und bei welchen Dingen Qualität besonders wichtig ist. Es ist nicht immer notwendig, alles neu zu erwerben. Hübsche gebrauchte Babykleidung von Freunden oder süße Teile vom Babyflohmarkt sind eine gute Alternative.

Die Einrichtung des Kinderzimmers

Zur Planung in der Schwangerschaft gehört auch die Einrichtung eines Kinderzimmers. Es sollte eine helle, freundliche Wohlfühloase für das Baby sein, die gleichzeitig nach praktischen Gesichtspunkten eingerichtet ist – ein Raum, der Sicherheit und Geborgenheit vermittelt. Auch bei der Planung von Babys eigenen vier Wänden sollten Sie sich erst einmal auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren. Zur Grundausstattung eines Babyzimmers zählen das Bett des Säuglings, eine Wickelkommode und ein Ort, der als Ablage für sämtliche Wickelutensilien und die Babykleidung dient. Ein großer Kleiderschrank oder Aufbewahrungsbehälter für Spielsachen können später gekauft werden.

Das wichtigste Möbelstück in einem Kinderzimmer ist das Babybett. Achten Sie darauf, dass es in der Höhe verstellbar ist und über verstellbare Gitterstäbe verfügt, sodass das Bettchen mit dem Baby „mitwachsen“ kann. Die Wickelkommode sollte der Größe der Eltern angepasst sein, damit sich Mama und Papa nicht unnötig krümmen oder strecken müssen, und über eine weich gepolsterte und abwaschbare Wickelunterlage verfügen. Bei allen Einrichtungsgegenständen für das Kinderzimmer steht die Sicherheit an erster Stelle. Eltern sollten auf abgerundete Ecken an den Möbelstücken achten. Das Rundum-Gitter des Babybettchens schützt nicht nur das Baby, sondern gewährleistet auch eine gute Zirkulation der Luft. Sämtliche Wanddekorationen oder Hängeregale sollten sicher an der Wand montiert sein. Die Einrichtung des Kinderzimmers muss dem Kind ausreichend Platz zum Krabbeln und Laufenlernen bieten. Achten Sie bei der Auswahl des Kinderzimmeranstrichs auf die Zusammensetzung der Farbe, um sicherzustellen, dass die Inhaltsstoffe die Gesundheit des Babys nicht gefährden. Ein flauschiger Teppichboden eignet sich hervorragend als Auslegware für das Kinderzimmer. Er bietet dem Kind sicheren Halt bei ersten Krabbelausflügen und schwächt Geräusche ab.

Nicht vergessen: die Planung der Elternzeit

Die neun Monate vor der Geburt sind der perfekte Zeitpunkt, um in Ruhe die Auszeit vom Job zu planen. So hat die Mama nach der Geburt des Babys den Kopf frei und kann sich auf das Neugeborene konzentrieren. Spätestens kurz nach der Ankunft des Babys muss der Chef schriftlich darüber informiert werden, wie die Elternzeitplanung der frisch gebackenen Mama aussieht. Der Arbeitgeber sollte rechtzeitig wissen, ob die Mitarbeiterin eine Elternzeit plant und wenn ja, wie lang diese ausfällt, damit das Unternehmen gegebenenfalls eine Vertretung einstellen kann. Auch die Arbeitsabläufe müssen neu strukturiert werden. Die Absprachen, die eine schwangere Frau mit ihrem Arbeitgeber trifft, sind zu diesem Zeitpunkt aus rechtlicher Sicht unverbindlich. Das bedeutet auch, dass sich die zukünftige Mutter noch nicht endgültig entscheiden muss.

Paare können ihre Elternzeit flexibel gestalten. Mutter und Vater können gemeinsam in Elternzeit gehen oder sich abwechseln. Natürlich kann auch nur ein Elternteil diese Zeit in Anspruch nehmen. Männer dürfen auch dann in Elternzeit gehen, wenn das Paar nicht verheiratet ist. Ein paar Voraussetzungen müssen jedoch erfüllt sein, zum Beispiel eine gemeinsame Wohnung. Werdende Eltern sollten frühzeitig mit den Vorbereitungen für die Ankunft des Nachwuchses beginnen. Denn: Je gründlicher die Planung in der Schwangerschaft, desto unbeschwerter und intensiver können Paare die erste Zeit mit ihrem Kind genießen.

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