Schwanger? – Die passende Hebamme finden

Die richtige Hebamme finden

Wer nach langem Warten und vielen Versuchen endlich schwanger wird, kann seine Freude kaum fassen. Nach der Untersuchung beim Arzt und somit der offiziellen Bestätigung bekommen Schwangere den Mutterpass ausgestellt. Spätestens ab diesem Zeitpunkt sollten Sie sich dann auch um die Auswahl einer geeigneten Hebamme kümmern.

Eine Hebamme hilft Frauen in erster Linie bei der Geburtsvorbereitung, bei der Geburt selbst und in den ersten Wochen danach. Zudem haben viele Hebammen eine homöopathische Zusatzausbildung. Hebammen dürfen auch alle Voruntersuchungen während der Schwangerschaft vornehmen. Lediglich die Bluttests und Ultraschallaufnahmen sollten beim Arzt durchgeführt werden. Auch eine Hausgeburt darf von einer Hebamme vorgenommen werden, ein Arzt ist dann nur notwendig, wenn es zu Komplikationen kommt.

Hier finden Sie Ihre Hebamme

Ausgebildete Geburtshelferinnen finden Sie auf verschiedenen Wegen. Ihr behandelnder Arzt gibt Ihnen sicher gerne ein paar Adressen und Telefonnummern. Bei diesen ausgewählten Hebammen dürfen Sie sich sicher sein, dass sie eine geregelte und offizielle Ausbildung absolviert haben, denn sie arbeiten meistens schon länger mit den jeweiligen Arztpraxen zusammen. Darüber hinaus ist das Internet eine wichtige Anlaufstelle. Schauen Sie sich hier zum Beispiel im Bundesweiten Gesamtverzeichnis um, in dem sich alle staatlich geprüften Hebammen registrieren können. Hier finden Sie sicherlich viele Hebammen in Ihrem Umkreis und können in aller Ruhe eine Auswahl treffen. Der Deutsche Hebammenverband e.V. ist eine ebenso zuverlässige Quelle. Außerdem helfen Ihnen die Gelben Seiten und das Branchenbuch Ihrer Region. Eine weitere Möglichkeit führt über die Krankenhäuser im Umkreis. Wenn Sie schon wissen, in welcher Klinik Sie später entbinden möchten, können Sie hier ganz gezielt nach Hebammen fragen. Bei den Krankenhäusern mit einer Geburtsstation sind sogenannte Beleghebammen angestellt, die sich ganz speziell um die Patientinnen der entsprechenden Klinik kümmern. Hier haben Sie dann auch gleich die Möglichkeit, die Kreißsäle und Entbindungszimmer zu besichtigen. Schon während der Begehung kann Ihnen die Hebamme Tipps und Informationen über die verschiedenen Arten der Entbindung geben. Stellen Sie möglichst viele Fragen und schauen Sie, wie die Hebamme reagiert. Aus dem Gespräch lässt sich nicht nur ablesen, ob die Dame kompetent sind, sondern Sie merken sicherlich auch schnell, ob Sie Ihnen sympathisch ist.

Über Freunde oder Bekannte lassen sich oft die besten Hebammen finden. Denn Ihre Verwandten und Freunde kennen Sie gut und wissen, ob die eigene Hebamme vielleicht auch zu Ihnen passen würde. Es kann zudem beruhigend sein zu wissen, dass eine Hebamme schon eine gute Freundin durch die Schwangerschaft und die Geburt begleitet hat.

Scheuen Sie sich nicht davor, mit vielen Hebammen zu sprechen und erst anschließend eine Entscheidung zu treffen.

Gesucht, gefunden: Die Details klären

Wenn Sie eine Hebamme in die engere Wahl genommen haben, gilt es die Leistungen und Möglichkeiten der Betreuung zu vereinbaren. Hebammen sollen nämlich nicht nur zu Standardfragen und medizinischen Problemen Auskunft geben, sondern Ihnen zugleich stets mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ganz gleich ob Morgenübelkeit, schwere Beine, Angst vor der Geburt oder Probleme beim Stillen - all dies sind Bereiche, in denen eine gute Hebamme Ihnen helfen kann. Fragen Sie deshalb bei einem Kennenlerngespräch gezielt nach, ob es feste Sprechzeiten gibt oder ob Sie stets anrufen dürfen.

Sollte es mit der betreuenden Hebamme zu Problemen kommen, scheuen Sie sich nicht davor, diese umgehend anzusprechen. Oft sind lassen sie sich durch ein Gespräch schnell aus der Welt schaffen. Sollte dies jedoch nicht der Fall sein, dürfen Sie eine Hebamme selbstverständlich auch zu einem späteren Zeitpunkt in der Schwangerschaft wechseln. Während der Suche nach einem passenden Ersatz lassen Sie sich von Ihrem behandelnden Gynäkologen betreuen. Bei der Finanzierung gilt, dass die Kosten für eine Hebamme und die damit verbundenen Leistungen die Krankenkasse aufkommt. Auch die Geburtsvorbereitungskurse werden bezahlt. Lediglich bei den Partnerkursen müssen Sie den Anteil für den Partner selbst tragen.

Nehmen Sie sich ausreichend Zeit bei der Suche nach der richtigen Hebamme und beginnen Sie rechtzeitig damit. Eine gute Hebamme steht Ihnen wie eine gute Freundin für die Schwangerschaftsmonate mit Rat und Tat zur Seite.

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