Die 30. SSW – das Baby kann nun Schmerz empfinden

In der 30. Schwangerschaftswoche fallen vielen Müttern schon leichte Tätigkeiten schwer. Der wachsende Babybauch behindert Sie häufig im Alltag.

Veränderungen des eigenen Körpers

Treppensteigen, ein angeregtes Gespräch oder der Einkaufsbummel – alltägliche Anforderungen können Sie jetzt schnell aus der Puste bringen. Der Grund dafür ist die Lage des Kindes. Je nach Position drückt das Baby mit dem Po oder mit dem Kopf auf Zwerchfell und Lunge und beschert der Mutter gelegentlich Atemnot.

Entwicklung des Babys

Ab dieser Schwangerschaftswoche kann das Baby Schmerz empfinden. Die kleinen Nerven sind gut herausgebildet und das Gehirn stellt feine Verknüpfungen her. Das Kind reagiert sehr sensibel auf Reize und spürt, wenn Sie sanft über die Bauchdecke streichen. Wenn Ihr Kind noch nicht in Geburtsposition liegt, nimmt es jetzt in dem engen Raum wieder die Fötusstellung ein: hochgezogene Beine, geneigter Kopf und vor dem Körper verschränkte Arme. Nun kann das Kleine seine Körpertemperatur selbst regulieren und von der der Mutter abkoppeln. Die Kopfhaare bilden sich jetzt anstelle des wärmenden Flaums.

Tipps für Schwangere

Verhalten

Frauen in der 30. Woche sollten sich Ruhe gönnen. Auch wenn Schwangere nicht krank sind, so fordert die körperliche Ausnahmesituation doch einige Aufmerksamkeit. Wichtig ist es, den Rücken so oft wie möglich zu entlasten und die Beine hochzulegen. Rückenlage sollte seit einiger Zeit nicht mehr möglich sein – Schwangere liegen idealerweise auf der Seite mit leicht erhöhtem Oberkörper.

Welche Untersuchungen fallen an?

In dieser Woche können Mütter zur letzten großen Vorsorgeuntersuchung mit Ultraschall gehen. Neben dem Ultraschall stehen die üblichen Untersuchungen an: Gewicht, Blutdruck und Hämoglobingehalt der Schwangeren werden gemessen, der Urin wird auf Eiweiß, Zucker und Keime untersucht. Der Frauenarzt misst, wo der obere Rand der Gebärmutter liegt. Beim Ultraschall wird dann die Scheitel-Fersen-Länge des Kindes ermittelt, das Gewicht, die Entwicklung, die Herztöne und die Menge des Fruchtwassers überprüft. Alle Ergebnisse werden im Mutterpass festgehalten und dienen vor der Geburt als wichtige Informationen für den Geburtshelfer.

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