Die 3. SSW – die Eizelle nistet sich in der Gebärmutter ein

In der 3. Schwangerschaftswoche, kurz 3. SSW, liegt die letzte Regelblutung zwei Wochen zurück. Mit einem speziellen Frühtest können Frauen bereits in diesem Stadium ihre Schwangerschaft feststellen.

Veränderungen des eigenen Körpers

Viele Frauen ahnen in der 3. SSW noch nichts von den bevorstehenden Mutterfreuden. Zu diesem Zeitpunkt sind keinerlei äußerliche Anzeichen erkennbar. Es gibt jedoch einige Indizien, die Rückschlüsse auf eine Schwangerschaft zulassen.

Mögliche Anzeichen sind Spannungsgefühle in der Brust oder ein Ziehen im unteren Bauchbereich. Bei einigen Frauen kommt es zur sogenannten „Nidationsblutung“, deren Ursache das Einnisten der befruchteten Eizelle in der Gebärmutterwand ist.

Die Entwicklung des Babys 

Noch handelt es sich beim zukünftigen Nachwuchs um einen kleinen Haufen aus Zellen. Diese teilen sich in unglaublichem Tempo. In kürzester Zeit werden aus einer viele Hundert Zellen.

Obwohl der neue Erdenbürger erst etwa 0,2 Millimeter misst, steht jetzt schon das Geschlecht des Kindes fest. Im Zeitraum zwischen Befruchtung und Einnistung heißt die Eizelle Morula. Nach ihrer Wanderung durch den Eileiter heftet sich die Morula an die Wand ihrer neunmonatigen Behausung. Dieser Prozess wird als Nidation bezeichnet. Um die 3. SSW gibt die Plazenta mithilfe des Chorion-Gonadtropin-Schwangerschaftshormons eine Information an die Eierstöcke, die Produktion neuer Eizellen zu stoppen.

Tipps für Schwangere

Bereits in der 3. SSW können haben Sie die Möglichkeit, zu testen, ob Sie schwanger sind. Die Frühschwangerschaftstests sind in jeder Apotheke oder Drogerie erhältlich und zu Hause durchführbar. Allerdings kann eine wirklich sichere Messung des Gehaltes des HCG-Hormons im Urin erst nach der Einnistung der Eizelle stattfinden, die zu diesem Zeitpunkt vielleicht noch nicht stattgefunden hat oder zu frisch ist.

Verhalten

Sobald Sie vermuten, schwanger zu sein, sollten Sie sich frühzeitig über mögliche Risiken durch Sport, Haustiere und falsche Ernährung informieren. Verzichten Sie unbedingt auf Alkohol und Zigaretten. Bestimmte Lebensmittel und Getränke, wie beispielsweise grüner Tee, hemmen zudem die Aufnahme der wichtigen Folsäure im Körper. 

Folsäure sollte bei Schwangeren bereits in der 3. SSW Bestandteil der Ernährung sein. Sie kommt beispielsweise in Bohnen oder Rosenkohl vor. Da die Menge den empfohlenen Bedarf nicht abdeckt, ist eine zusätzliche Einnahme von Folsäure in Tablettenform zu empfehlen. Sprechen Sie sich aber dazu mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Hebamme ab. Folsäure fördert die Zellteilung, wirkt positiv auf die Blutbildung und Hirnentwicklung. Gleichzeitig senkt sie das Risiko einer Fehlgeburt.

Welche Untersuchungen fallen an?

Suchen Sie einen Ihnen vertrauten Frauenarzt auf. Dieser kann durch einen Bluttest Ihre Schwangerschaft bestätigen. Außerdem wird er Ihnen grundlegende Informationen geben, worauf Sie in Zukunft zu achten haben.

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