Das macht einen guten Kindergarten aus

Endlich ist es soweit: Ihr Kind kommt in den Kindergarten! Bei der Wahl einer geeigneten Einrichtung gibt es einiges zu beachten: Die Kinder sollten nicht nur gefördert werden, sondern sich auch vor allem dort wohlfühlen. "Meine Familie" zeigt, woran Sie einen guten Kindergarten erkennen.

Unsere Checkliste bietet eine Orientierung. Wenn Sie nicht alle Punkte abhaken können, so spricht das nicht für einen schlechten Kindergarten. Die Hauptsache ist, Sie und Ihr Kind fühlen sich wohl und willkommen.

Umfeld

  • Der Kindergarten ist ruhig und nicht an einer stark befahrenen Straße gelegen. Ideal ist eine Lage in der Nähe von Grünflächen, wo die Kinder nach Herzenslust und vor allem sicher toben können.
  • Das Gebäude macht von außen einen hellen und freundlichen Eindruck.
  • Der Spielplatz ist groß, aber übersichtlich und bietet viel Freiraum und Spielmöglichkeiten.

Im Haus

  • Die Räume bieten den Kindern ausreichend Platz zum Spielen – vor allem bei schlechtem Wetter haben die Kleinen die Möglichkeit, drinnen zu toben.
  • Die Zimmer sind hell, freundlich und von den Kindern, zumindest in bestimmten Bereichen, mitgestaltet.
  • Die Räume sind in verschiedene Bereiche unterteilt. So gibt es beispielsweise nicht nur Spiel- oder Leseecken, sondern auch Kuschel- und Rückzugsbereiche.
  • Mitarbeiter
  • Es ist genügend Personal vorhanden. Eine Gruppe von etwa 25 Kindern sollte von mindestens zwei Erzieherinnen oder Erziehern betreut werden.
  • Die Mitarbeiter gehen liebevoll mit den Kindern um.
  • Das Personal hat einen respektvollen und freundlichen Umgang untereinander.
  • Die Angestellten informieren Sie ausführlich über Angebote und Ziele des Kindergartens und gehen auf Ihre Fragen ein.
  • Die Erzieherinnen und Erzieher informieren Sie regelmäßig über die Entwicklung Ihres Kindes.
  • Die Mitarbeiter beziehen die Kinder aktiv in die Gestaltung der Angebote und des Alltags mit ein.

Einrichtung

  • Erkundigen Sie sich nach dem pädagogischen Konzept des Kindergartens. Während bei christlichen Einrichtungen die religiöse Erziehung besonders wichtig ist, steht bei Montessori-Kindergärten die Devise „Hilf mir, es selbst zu tun“ im Vordergrund. Wenn Sie wissen möchten, welches Konzept zu Ihrem Kind passen könnte, finden Sie in unserem Artikel „Der richtige Kindergarten für mein Kind“ hilfreiche Anregungen.
  • Die sanitären Einrichtungen sind sauber.
  • Der Kindergarten bietet Informations- und Schnuppertage an, bei denen sich Eltern ein Bild dieser Einrichtung machen können.

Spielen und Fördern

  • Ob Bastelutensilien, Bauklötze, Rechenspielzeuge oder Bücher: Die Kinder bekommen Material zur Verfügung gestellt, das ihre Fähigkeiten fördert.
  • Auch Musik wird großgeschrieben. Die Erzieherinnen und Erzieher musizieren und singen regelmäßig mit den Kindern.
  • Es steht regelmäßiger Sport wie Turnen, Gymnastik oder Bewegungsspiele auf dem Programm.
  • Zusätzlich sollte es Angebote geben, die folgende Bereiche fördern: körperliche Entwicklung, Gesundheitserziehung, soziale Kompetenz, Kommunikation, Kreativität, die eigene Persönlichkeit, Verständnis von Strukturen und Regeln.
  • Etwa ein Drittel des Tages dürfen die Kinder mit freiem Spiel verbringen. Festgelegte Zeiten sollte es aber für die Mahlzeiten und die Mittagsruhe geben.

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