Lieber ohne Badeente?

Die gute alte Badeente gilt neuerdings als Keimschleuder, seit ihr Inhalt in einer Studie untersucht wurde. Viele der Enten sind aus billigen Kunststoffen hergestellt und bilden so im feuchten Inneren einen Nährboden für Bakterien. Im warmen Badewasser können sie sich so sehr schnell verbreiten. Deshalb: lieber zu hochwertigen Materialien greifen. Und die Ente ab und zu auskochen. Dann darf Ihr Baby weiter mit der Ente quietschen!

Herzlichst
Ihre Dagmar von Cramm

So tut das Baden Ihrem Baby gut

35 Grad Wassertemperatur, 24 Grad im Badezimmer und nicht mehr als 10 Bademinuten – das sind die Rahmenbedingungen für ein gelungenes Babybad. Die Tageszeit können Sie individuell bestimmen: Ist Ihr Baby sehr müde nach dem Bad? Dann planen Sie so, dass es danach schlafen kann. Wirkt das Baden eher erfrischend und aufmunternd, sollten Sie es nicht abends stattfinden lassen. Nur zu häufig sollte nicht geplanscht werden: Während früher einmal täglich gebadet wurde, reicht nach heutigem Wissensstand, einmal in der Woche abzutauchen. Denn das Badewasser „wäscht“ nicht nur Schweiß ab, sondern auch den natürlichen Säureschutzmantel der zarten Haut – vor allem in den ersten Monaten. Im zweiten Halbjahr darf Ihr Baby dann häufiger baden. Übrigens: Es macht nichts, wenn Ihr Baby mal kurz untertaucht – seine Ohren schließen sich noch von innen, so wie im Mutterleib.

Badezusatz: Was gehört ins Babybad?

Halten Sie das Wasser möglichst rein. Falls Sie zu Badeöl, Seife und Babyschaum greifen möchten, entscheiden Sie sich für ein einziges Produkt, um die Haut Ihres Babys nicht zu überreizen. Zusammen mit einem weichen Waschlappen, einem Babykamm und Babylotion sind Sie bestens ausgestattet.
Viele Babys „schimpfen“ nach dem Bad. Das kann mit dem raschen Temperaturwechsel zu tun haben: Mit nasser Haut friert man schnell. Ein Strahler bei der Wickelkommode ist deshalb wichtig – und ein gut geheiztes Badezimmer. Oft hat Ihr Baby aber einfach Hunger. Den kann mein Spargel-Rezept für Mama und Kind stillen.