Spielspaß bei frostigen Temperaturen

Im Winter nur zu Hause in der warmen Stube bleiben? Kommt nicht infrage: Auch die Kleinen brauchen frische Luft und Bewegung – am besten ein bis zwei Stunden täglich. Das stärkt das Immunsystem und bei Sonnenschein wird Vitamin D getankt. Damit Sie und Ihre Liebsten trocken und warm durch die frostige Jahreszeit kommen, ist wasserfeste Thermokleidung ein Muss. Dann wird die Natur zum Abenteuerspielplatz. Dabei wünsche ich Ihnen viel Spaß!

Herzlichst
Ihre Dagmar von Cramm

Aktiv draußen

Sobald Ihr Kind sitzen kann, können Sie es warm eingepackt in spezielle Schlitten mit einer Babyschale setzen. So lassen sich prima ausgedehnte Spaziergänge im Schnee unternehmen. 4- bis 5-Jährige können schon auf sogenannten „Poporutschern“ kleine Hügel hinabsausen. Dabei unbedingt darauf achten, dass am Ende der Bahn genügend Auslaufplatz vorhanden und keine Straße in der Nähe ist. Wer sich traut, kann auch mit Mama oder Papa zusammen auf dem Schlitten rodeln. Alleine rodeln sollten Kinder erst im Schulkindalter. Doch beim Schneemannbauen sind auch die Kleinsten mit Eifer dabei. Und wenn es nicht schneit, sondern Schmuddelwetter ist? Füllen Sie gemeinsam das Vogelhäuschen mit neuen Körnern auf oder füttern Sie die Enten im Park mit trockenem Brot. Mit Kinderpunsch aus der Thermoskanne und Knusperbrot wird auch der Ausflug zum Spielplatz garantiert ein tolles Erlebnis.

Der Kälte trotzen: die richtige Kleidung

Im Winter ist Zwiebel-Look angesagt. Dadurch kann die Luft besser zirkulieren, Ihr Kind schwitzt weniger und ist somit weniger anfällig für Erkältungen. Die Unterwäsche als erste Schicht sollte langärmelig und eng anliegend sein. Am besten eignet sich ungefärbte (Merino-)Wolle, denn sie kann Feuchtigkeit aufnehmen und wärmt trotzdem. Die zweite Schicht isoliert: Pullis und Hosen aus Fleece oder Baumwolle halten warm und sind gleichzeitig atmungsaktiv. Die dritte Schicht bilden Schneeanzüge oder Kombis aus Schneehose und -jacke. Sie sollten atmungsaktiv und gleichzeitig wind- und wasserabweisend sein. Bei schmuddeligem Übergangswetter mit Plusgraden sind auch Matschhosen ausreichend. Die meiste Wärme geht über den Kopf verloren, also Mütze drauf! Schlupfmützen bedecken Kopf, Ohren und Nacken in einem. Wer das nicht mag, sollte neben der Mütze ein kuscheliges Halstuch anziehen. Für die Hände sind Fäustlinge ideal, sie lassen sich schnell anziehen und halten lange warm. Wollsocken und gefütterte, wasserabweisende Winterstiefel sorgen für warme Füßchen. Imprägnier¬spray schützt sowohl Kleidung als auch Schuhe vor Schmutz und hält sie weiterhin wetter¬fest. Achten Sie beim Kauf von Kinderkleidung auf das OEKO-TEX- Standard 100-Siegel, das Schadstofffreiheit garantiert.

Wind- und Wettercreme

Das Gesicht ist Wind und Wetter meistens ohne Schutz ausgesetzt und die zarte Haut trocknet durch Heizungsluft schnell aus. Deshalb sollten Sie die Gesichtshaut nun besonders pflegen. Verwenden Sie eine Creme, die fetthaltig ist und die Haut mit Feuchtigkeit versorgt. Außerdem sollte sie kein Wasser enthalten: Das könnte bei eisigen Temperaturen gefrieren. Und wichtig: bei viel Schnee und Sonnenschein an einen UV-Schutz denken – vor allem im Hochgebirge ein Muss.