Essen to-go fürs Baby?

Futtern zwischen Tür und Angel, auf Reisen oder im eng getakteten Alltag: Manchmal lässt es sich einfach nicht vermeiden. Aber muss so ein Imbiss immer ungesund sein? Was Sie für Ihr Baby einpacken können, wenn es nicht mehr ausschließlich gestillt wird oder die Flasche bekommt, verrate ich Ihnen hier. Vor allem: Vergessen Sie sich selber dabei nicht!

Herzlichst
Ihre Dagmar von Cramm

Auf dem Sprung

Es ist manchmal gar nicht so einfach, den Familienalltag so zu takten, dass immer genug Zeit für Mahlzeiten zu Hause bleibt. In solchen Situationen bekommt das Baby oft Reiscracker, Brezeln, Kekse, Quetschies oder Wurst. Eine vollwertige und sättigende Mahlzeit ist das aber nicht. Oft ist sie zu salzig – das verkraften die kleinen Nieren noch nicht. Oder zu süß – das schafft schlechte Gewohnheiten und macht hungrig. Aber Fingerfood kann auch gesund sein und positiv zur Entwicklung Ihres Babys beitragen. Sobald Kinder selbst greifen können, macht ihnen das selbstständige Essen nämlich großen Spaß – sie lernen dazu. Solange es das Richtige knabbert, ist gegen das Essen auf dem Sprung hin und wieder nichts einzuwenden.

Gesunder Proviant & Verpackung

Tolle und einfache Möglichkeiten für unterwegs sind zum Beispiel gedünstete Möhren oder Pastinaken, geröstete Maroni, frisches Popcorn ohne Zucker oder Salz, Ofenkartoffeln oder -kürbisse, Gurkenscheiben und weiche Obstschnitze. Damit sich der Geschmackssinn Ihres Babys entwickeln kann, ist die Vielfalt besonders wichtig.
Wer ein bisschen mehr Zeit hat, kann auch etwas vorbereiten. Mein Falafel-Rezept macht Baby und Mama gemeinsam gesund satt. Wenn Sie die Snacks in Vesperboxen mitnehmen, sollten Sie immer darauf achten, dass kein Bisphenol A (BPA) enthalten ist. Sie erkennen das an der Markierung „BPA-frei“. Notfalls den Hersteller fragen. Babyflaschen müssen EU-weit grundsätzlich ohne BPA hergestellt werden, da der Weichmacher wie künstliches weibliches Sexualhormon wirken kann. Das ist für Babys und Kinder riskanter als für Erwachsene. Wenn Sie Wasser aus Plastikflaschen benutzen: Auch hier auf die Markierung achten! Tolle Alternativen für Plastik sind Behälter aus Glas oder biologisch abbaubares Bio-Geschirr, das aus Bambus, Reis oder Mais hergestellt wird.