Baby-Kurse: Tipps und Hinweise für Eltern

Sport mit Baby: tolle Übungen und Sportarten für Mütter

Die Freude über die Ankunft eines Babys ist bei Eltern und Geschwistern groß. Die Kleinen werden zusammen mit Verwandten und Freunden willkommen geheißen und insbesondere für die Eltern beginnt nun ein völlig neuer Lebensabschnitt. Die alten Gewohnheiten und Lebensumstände müssen an die neue Situation angepasst werden, was oft ganz schön stressig sein kann. Nichts ist jedoch schöner, als das eigene Kind aufwachsen und sich entwickeln zu sehen. Vor allem beim ersten eigenen Kind stehen viele Eltern aber vor elementaren Fragen: Wie fördere ich die Entwicklung meines Kindes? Wie kommt mein Kind mit anderen Kindern in Kontakt? Und wie und wo kann ich mich am besten mit anderen Eltern austauschen? Diese Fragen sind umso drängender, wenn man das erste Paar mit Kind im Freundeskreis ist.

In solchen Fällen sind spezielle Baby-Kurse eine gute Anlaufstelle. Hier haben Eltern die Möglichkeit, mit anderen über Probleme des Alltags zu sprechen. Häufig werden die Baby-Kurse von erfahrenen Eltern oder Pädagogen geleitet, die Fragen beantworten und viele nützliche Tipps geben können. Zu den Klassikern unter den Baby-Kursen zählen Krabbelgruppen, Babyschwimmen oder der Miniclub. Zudem gibt es tolle Angebote von gemeinnützigen oder sozialen Trägern, zum Beispiel PEKiP oder DELFI. In den Kursen steht die gesunde und positive Entwicklung der Babys im Vordergrund. Eltern lernen hier, das Verhalten der Kleinen zu verstehen. Spiele, Lieder und Bewegungsübungen fördern die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Baby-Kurse für Sie und Ihren Liebling die richtigen sind, entscheiden Sie sich für eine Schnupperstunde oder lassen Sie sich beim Jugendamt oder von Ihrem Kinderarzt beraten.

Baby-Kurse: das Baby verstehen lernen

In den ersten Lebensmonaten können Eltern die Entwicklung ihres Babys nachhaltig beeinflussen. Sie sollten möglichst viele Anreize für die Kinder schaffen, die Welt zu entdecken. Ab dem fünften Lebensmonat beginnen Babys, die Umwelt um sich herum wahrzunehmen und einen ausgeprägten Entdecker-Sinn zu entwickeln. Sie fassen viele Dinge an, erkennen Formen und Personen und sind in der Lage, ihren Körper koordiniert zu bewegen.

Baby-Kurse sind ein bewährtes Mittel, um diese Entwicklungsphase zu unterstützen. Der Gruppengedanke und das gemeinsame Kennenlernen der Umgebung stehen hier im Fokus. Krabbelgruppen sind eine gute Anlaufstelle für Eltern mit kleinen Kindern. Hier gibt es viele altersgerechte Spielzeuge und die Babys lernen gleichaltrige Spielgefährten kennen. Ab dem sechsten Lebensmonat fangen die Kinder an, sich für ihre Altersgenossen zu interessieren und sind nicht mehr nur auf ihre Eltern fixiert. Darüber hinaus bieten Krabbelgruppen für Eltern viele Vorteile. Neben dem intensiven Austausch mit anderen Eltern erhalten sie hier zahlreiche Tipps und gute Ratschläge. Bewegungsspiele und gemeinsames Singen und Toben fördern die Beziehung zwischen Eltern und Kind und schaffen ein Vertrauensverhältnis außerhalb der eigenen vier Wände. Auch Baby-Yoga oder Babyschwimmen fördern eine vertrauensvolle Eltern-Kind-Beziehung.

Baby-Kurse: DELFI und PEKiP

Immer wieder gibt es neue Angebote für Baby-Kurse. Zwei empfehlenswerte moderne Varianten sind PEKiP und DELFI. Beide Kursformen beruhen auf dem Zusammenspiel von Bewegung und Kontakt. Vor allem PEKiP-Kurse erfreuen sich bei vielen Eltern großer Beliebtheit. Diese Baby-Kurse gründen auf der pädagogischen Lehre von Dr. Jaroslav Koch, einem tschechischen Psychologen. Die Kurse des Prager-Eltern-Kind-Programms (abgekürzt PEKiP) richten sich an Babys ab dem ersten Lebensmonat und enden in der Regel, wenn die Kleinen selbst laufen können. In den Kursen sollen die Babys möglichst selbstständig aktiv werden und in der Gemeinschaft mit anderen ihre Fantasie entfalten. Hierzu liegen die Kinder auf dem Bauch und spielen ohne Kleidung oder Windeln. Dadurch sind die Babys in ihren Bewegungen weniger eingeschränkt und freier. Das angebotene Spielzeug ist mit großen Bällen, Luftballons und Schaumstoffrollen bewusst sehr simpel gehalten.

Die Kinder sollen mit einfachen Mitteln ihre Kreativität erforschen und mit den anderen Säuglingen interagieren. Während die Kinder in den Baby-Kursen spielen, haben Sie genügend Zeit, sich mit anderen Eltern zu unterhalten und ausführlich über Erziehungsfragen zu sprechen. Die DELFI Kurse beruhen auf demselben Prinzip. Bewegungsspiele und Fingerübungen für Babys stehen im Mittelpunkt der Treffen. Eltern lernen spezielle Tragetechniken kennen und erfahren allerhand Nützliches über die unterschiedlichen Entwicklungsphasen der Kinder. Die Baby-Kurse werden von erfahrenen Mitarbeitern geleitet, die Ihnen hilfreich zur Seite stehen. Bevor sie die Leitung einer DELFI-Gruppe übernehmen dürfen, werden sie in Seminaren und Übungen gezielt geschult, um den Eltern fachkundige Hilfe bieten zu können. Für welche Baby-Kurse Sie sich entscheiden, ist in erster Linie eine Frage des Geschmacks. Probieren Sie ruhig unterschiedliche Kurse aus, bevor Sie sich auf ein Konzept festlegen. Machen Sie jedoch nicht den Fehler, alle Kurse auf einmal besuchen zu wollen. Die Kleinen brauchen keinen überfüllten Terminkalender; es gilt stattdessen: Weniger ist mehr. Wenn Sie mehrere Kursprogramme wahrnehmen möchten, entscheiden Sie sich doch für einen Sportkurs und eine Gruppe mit sozialer Komponente. So schaffen Sie ein abwechslungsreiches Programm, an dem Sie und das Kind viel Freude haben werden.