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Pulled Pork: ein echtes Highlight für die Grillsaison

Ein langer Grillabend mit Familie und Freunden ist für viele ein echtes Vergnügen. Man sitzt mehrere Stunden zusammen, es wird gelacht und gegessen und der leckere Geruch von Grillgut liegt in der Luft. In den Südstaaten von Amerika ist das traditionelle BBQ seit vielen Jahren ein großes Event, das oftmals den ganzen Tag dauern kann. Zu den beliebtesten Grillgerichten gehören sowohl Steaks und Koteletts als auch das bekannte Pulled Pork. Das Pulled Pork gilt dabei als das absolute Highlight eines BBQs und ist ein echtes Geschmackserlebnis. Auch in Deutschland erfreut sich dieses Grillgericht immer größerer Beliebtheit und die Zubereitung wird zelebriert. Anders als beim klassischen Grillen benötigen Sie für ein Pulled Pork einen sogenannten „Smoker“. Dieser spezielle Grill erinnert an einen Räucherofen und ermöglicht eine besonders schonende Zubereitung. Als Fleisch eignen sich für das Gericht vor allem Schweinenacken oder ein großes Stück aus der Schulter. Das Fleisch wird dann mit einer Marinade eingerieben, die rund 24 Stunden gut durchziehen muss. Im Anschluss kommt das Grillfleisch dann in den Smoker und muss dort unter genauer Kontrolle der Temperatur etwa 12 Stunden garen. Das verzehrfertige Pulled Pork ist dann so zart, dass das Fleisch förmlich zerfällt und gerne mit Brot oder Salat gegessen wird.

Das Fleisch für ein Pulled Pork richtig marinieren

Für den typischen Geschmack sorgt beim traditionellen Pulled Pork die Marinade. Diese wird als „Rub“ bezeichnet und besteht aus einer aromatischen Gewürzmischung, die ganz nach Belieben zubereitet werden kann. Scharfe Gewürze wie Paprika, Chili oder diverse Kräutermischungen sind allerdings besonders gut geeignet, da sie dem Fleisch einen intensiven Geschmack verleihen. Zunächst sollte der Schweinenacken mit Senf bestrichen werden. So haben Sie eine gute „Unterlage“ und die trockenen Gewürze bleiben gut am Fleisch haften. Sie sollten das Pulled Pork sehr großzügig mit Gewürzen einreiben, bis es von außen richtig trocken ist. Durch das Marinieren bekommt das Fleisch eine tolle Kruste und im Inneren bleibt der Eigengeschmack erhalten. Das fertig marinierte Grillfleisch wird dann großzügig in Frischhaltefolie eingewickelt. Nun muss das Fleisch ruhen und dies kann je nach Größe des Stückes bis zu 24 Stunden dauern. Am besten lagern Sie das Fleisch dabei im Kühlschrank und holen es erst wieder heraus, wenn Sie mit der Zubereitung beginnen möchten.

Pulled Pork: Auf die Kerntemperatur im Smoker achten

Den Smoker sollten Sie mit rund 3 Kilogramm Kohle bestücken und kleine Holzstücke hinzufügen, denn die sorgen für den typischen Rauchgeschmack. Wenn die Kohlen gut durchgezogen sind, können Sie mit der eigentlichen Zubereitung des Pulled Pork beginnen. Die genaue Garzeit liegt dabei in der Regel zwischen 10 und 15 Stunden. Wer also ein Grillfest am Abend plant und Pulled Pork servieren möchte, muss rechtzeitig mit dem Grillen beginnen. Auf den Grillrost stellen Sie eine große Aluschale, auf der dann das Fleisch platziert wird. Das Wichtigste ist die Kerntemperatur: Stecken Sie einen Temperaturmesser in das Fleisch und achten Sie darauf, dass die Temperatur des Fleisches während des Garprozesses stets zwischen 110 und 140 Grad liegt. Diese Temperatur gepaart mit der langen Garzeit bedingt, dass sich die Eiweiße im Bindegewebe des Fleisches auflösen und es später in kleine Stücke zerfällt. Damit die Fleischkruste besonders gut gelingt, sollten Sie das Pulled Pork alle paar Stunden mit etwas Wasser besprühen und den Deckel des Smokers schnell wieder schließen, um die Temperatur zu erhalten. Wenn das Pulled Pork dann fertig gegart ist, können Sie es in einem Stück Fladenbrot servieren oder zu Reis und Salat essen. Auch wenn die Zubereitung ‒ anders als bei klassischen Grillgerichten ‒ etwas aufwendiger ist, ist ein gutes Pulled Pork doch ein echtes Erlebnis und der Geschmack ist es wahrlich wert, es einmal auszuprobieren

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