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Inspiration

„Wir brauchen noch was für Opa!”

Wenn Schenken und beschenkt werden zur Last wird

Zum Ende des Jahres wird der beste Wochenmarkt Deutschlands zum besten Weihnachtsmarkt des Landes. real bietet so ziemlich alles, was das Weihnachtsfest perfekt macht. Was jedoch ein perfektes Weihnachtsfest ausmacht, entscheidet jeder selbst. Es gibt wohl kaum ein Fest, das so viele unterschiedliche Herangehensweisen präsentiert.

Für viele von uns gehört das Weihnachtsgeschenk einfach dazu. Rufen wir uns doch mal ins Bewusstsein, was genau es bedeutet, jemandem etwas zu schenken. Mensch A sucht und kauft etwas, dass das Leben von Mensch B bereichern könnte oder stellt es selbst her. Er wickelt die Sache in hübsches Papier, weil das viel schöner aussieht und weil es die Spannung steigert, wenn Mensch B nicht gleich weiß, was er da überreicht bekommt. Mensch A übergibt Mensch B die hübsch eingepackte Sache, um ihm eine Freude zu machen.

Es gibt beim Schenken allerdings einen kleinen Haken: Der Idealfall ist, wie es Ideale nun mal leider so an sich haben, eher Ausnahme als Regel. Oft schenken wir, weil wir glauben, eine Freude machen zu müssen. Ein weiteres Problem: Schenken kann verdammt schwer sein, wenn der zu Beschenkende eigentlich gar nichts braucht. Manche würden niemals ein teureres Geschenk verschenken, als sie selbst schon bekommen haben. Andere schenken extra teuer oder gar luxuriös, um großzügig zu wirken. Wieder andere schenken nur Nützliches oder Selbstproduziertes, um zu zeigen, dass sie kreativ oder konsequent konsumkritisch sind. Und worauf wohl jeder Schenkende mindestens hofft, ist, dass das Geschenk Freude auslöst, vielleicht auch Begeisterung oder sogar Rührung und Sprachlosigkeit. Denn es macht glücklich, andere glücklich zu machen.

Das alles macht Weihnachten schnell zu einem Fest der Überforderung und des Überflusses aus. Dabei ist es eigentlich leicht, derartigen Geschenkestress zu vermeiden: Man muss reden mit denen, denen es womöglich genauso geht, sich bei Bedarf gemeinsam von althergebrachten Zwängen verabschieden und neue, weniger anstrengende Schenk-Rituale erfinden. Beispielsweise, dass bei der gemeinsamen Feier nur noch die Kinder beschenkt werden. Das Geld, das die Erwachsenen bis dahin gegenseitig füreinander ausgegeben hätten, kann gesammelt und für einen guten Zweck gespendet werden. Oder Weihnachtswichteln, sodass nun jeder ein einziges Geschenk für einen für alle gleichen Betrag erhält.

Doch wie wäre es mit dem gegenseitigen Schenken von fair gehandelten Nikoläusen aus nachhaltiger Bio-Schokolade, wie es sie bei real gibt, wo man weiß: „Das Gute leben.” bedeutet sowohl, besonders gute Lebensmittelqualität zu liefern, als auch, die Natur zu bewahren und das Leben jener zu verbessern, die diese Lebensmittel produzieren – in diesem Falle das der Kakaobauern. Das passt perfekt zum Anlass, schließlich ist Weihnachten das Fest der Nächstenliebe.

Es ist und bleibt etwas Wunderbares, Menschen zu beschenken, die einem am Herzen liegen. Umso mehr gilt: Falls einem das Schenken zur Last geworden ist, sollte man dafür sorgen, dass man wieder Lust darauf bekommt.