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Inspiration

Plätzchen, Kekse, Stollen – Weihnachtsbäckerei verbindet

Eine Vorweihnachtszeit ohne Plätzchen ist in etwa so ist wie ein Kinobesuch ohne Popcorn. Denn Plätzchen sind mehr als ein schnödes Gebäck. Plätzchen, das eint so ziemlich alle in Zeiten von Low-Carb, sind nun mal Soulfood.

Sie sind eine Allzweckwaffe gegen Kälte und schlechte Laune. Sie sind essbare Vorfreude. Sie verkürzen die Wartezeit bis Weihnachten und bringen uns die Bilder unserer Kindheit zurück: das Ausrollen und Ausstechen, Kugeln formen, Hörnchen drehen, Spritzbeutel ausdrücken, Mandeln aufkleben, Eischnee aufpinseln und Schokoverzierungen verstreuen. Zimtsterne, Vanillekipferl, Spritzgebäck, Bethmännchen, Heidesand, Weinplätzchen, Spitzbuben, Zimtwaffeln - im ganzen Haus duftete es nach Zimt, Nüssen und Kardamom.

Meistens erhalten wir uns die Liebe zu einer ganz bestimmten Plätzchensorte bis ins Erwachsenenalter. Manche können die Rezepte dafür auswendig herunterbeten, andere haben irgendwo in der Schublade einen verklecksten Zettel liegen. Denn ein wirklich gutes Plätzchenrezept wird in der Familie weitervererbt. Oft schicken Mütter ihren Kindern noch Plätzchen-Pakete, wenn die schon längst ausgezogen sind und am anderen Ende der Welt leben. Denn der Geschmack von Heimat lässt sich nicht abgepackt und industriell gefertigt kaufen. Selbst gebackene Plätzchen sind wie ein Nachhausekommen, auch wenn man gerade in der Ferne ist.

Auch über den „Hausbäckereien“ in den Markthallen von real liegt zur Vorweihnachtszeit der Duft von Weihnachten. Dort findet alle Jahre wieder ein Plätzchenbacken für Kindergartenkinder statt. Aus den Boxen klingen dann Weihnachtslieder und die Kinder rollen und kneten bei ausgelassener Stimmung leckere Plätzchen, die sie nach dem Backen mit Zuckerguss, Streuseln und Lebensmittelfarbe bunt verzieren. Die selbst gebackenen Weihnachtskekse dürfen die kleinen Bäcker im Anschluss natürlich mit nach Hause nehmen.

Außer Plätzchen gehört traditionell auch der Christstollen zur klassischen Weihnachtsbäckerei. Dieser Weihnachtskuchen ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie ein Rezept über Generationen weitergegeben und vor allem verbessert wird. Der kolossale Kuchen soll das in Leinen gewickelte Jesuskind darstellen. Ganz zu Anfang bestand der Teig wohl aus kaum mehr als Mehl, Hefe und Wasser. Erst die Dresdner machten aus dem trockenen Gebäck einen üppigen Genuss und fügten großzügig bemessene Mengen Butter, Rosinen, Zucker, Mandeln, Orangeat, Zitronat und Butterschmalz hinzu. Die Botschaft des Christstollens ist klar: Zu Weihnachten wird nicht verzichtet. Dafür ist schließlich der Januar da.

Aber kompletter Verzicht muss es natürlich auch nicht gleich sein. Wer im Anschluss an die Weihnachtszeit wehmütig wird und den Duft frischer Backwaren vermisst, kann sich glücklicherweise in den real-Märkten zu jeder Jahreszeit an diesem wundervollen Duft erfreuen. Hier werden nicht einfach nur industriell gefertigte Teiglinge aufgebacken – in den Hausbäckereien wird richtiges Handwerk betrieben. Mehrmals täglich entstehen hier frische Brote, knackige Vollkornbrötchen und buttrige Croissants, gebacken wird in den Märkten in Krefeld und Braunschweig sogar auf ganz speziellem Eifler Tuffstein, der ein besonders krosses Backergebnis garantiert. Und das neue Brotwelt-Konzept von real bietet mehr individuelle Wahlmöglichkeiten. Denn die Brote und Brötchen liegen wie an Marktständen in ansprechenden Schaukästen und hellen Holzkisten aus. So kann man in Ruhe auswählen. Bereits sieben Märkte (Hamburg-Oststeinbek, Rostock, Kronach, Euskirchen, Kulmbach, Lahr und Menden) sind mit dem neuen Konzept ausgestattet, in Kürze sollen weitere achtundzwanzig folgen. Und weil die Geschmäcker der Deutschen verschieden sind, variiert auch das Angebot der Backwaren je nach Region.

© Arne Landwehr für den Tre Torri Verlag