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Innovation

Convenience de luxe - Bequemlichkeit mit bestem Gewissen

Nie zuvor waren unsere Anforderungen an die Art und Weise wie wir essen so hoch wie heute. Doch viele von uns haben gar nicht die Zeit, sich im Alltag über Stunden selbst an den Herd zu stellen. Oft kommen wir nur an den Wochenenden, an Feiertagen und besondere Gelegenheiten dazu, mit selbst gekauften Zutaten etwas leckeres zu kochen.

Aber wie können wir uns auch in der Woche gut ernähren? Hier kommt das diffuse Wort Convenience ins Spiel. Aber leidet hier nicht zwangsläufig die Qualität? Alles Vorbereitete als zweitklassiges Lebensmittel abzuqualifizieren, würde spätestens am Beispiel von Joghurt absurd. Ein konvenientes Produkt wie dieses, das jeder schon mal dem Kühlregal entnommen hat, kann ein äußerst hochwertiges Lebensmittel sein.

Das weiß auch real, wo Convenience bewusst immer breiter positioniert wird. „Das Thema ist hier allgegenwärtig“, sagt Tobias Geil. Der gelernte Koch mit Erfahrungen bis in die Drei-Sterne-Gastronomie ist bei real für Gastrokonzepte zuständig und hat auch außerhalb der derzeit vier Markthallen Frischebars entwickelt.

Von Salaten und leckeren Bio Bowls über geschnittene Früchte und Desserts bis hin zu vitaminreichen Smoothies findet der Kunde bei real eine Vielfalt, die er sonst niemals zu Hause hätte und muss sich nicht einmal um die Zubereitung kümmern.

Smoothies findet man bei real nicht nur an den Frischebars sondern auch tiefgekühlt von Wholey, einem von jungen Unternehmern ins Leben gerufene Produzent im Segment der Top-Convenience. „Durch den innerhalb von wenigen Stunden nach der Ernte stattfindenden Prozess des Schockfrostens bleiben die Nährstoffe und Vitamine im Vergleich zur Frischware aus der Obst- und Gemüseabteilung weitestgehend erhalten“, sagt Wholey-Chef Alexander Carsten. So frisch kann man sich zu Hause keinen Smoothie zubereiten, zumal der gelegentlich mühsame Prozess des Schälens und Schneidens wegfällt. 

Convenience ist, wenn das richtige Konzept dahinter steht und die Herkunft der verwendeten Produkte transparent sind, eine prima Alternative zum Selbstgemachten. Im besten Falle entsteht so eine für Nachhaltigkeit wie für Geschmack exemplarisch einstehende Marke. Keiner setzt das übrigens konsequenter um als die Rainforest Company, die konveniente Produkte mit seinen Bio Açaí Bowls To Go auf eine verblüffend moderne Weise interpretiert. Das Unternehmen, das auch real beliefert, arbeitet weltweit mit Kooperativen biologisch arbeitender Kleinbauern zusammen.

Obwohl sich immer mehr Kunden für gutes Convenience interessieren, ist man in Deutschland noch lange nicht soweit, wie in England oder in den Niederlanden. „Da ist noch viel Potenzial“, sagt Entwickler Tobias Geil und wirkt bei dieser Aussage fast enthusiastisch. Fertigprodukte in Top-Qualität können offenbar eine Menge Spaß machen!

© Arne Landwehr für den Tre Torri Verlag