Zuckerstangen

Zuckerstangen sind eine beliebte Spezialität zur Weihnachtszeit. Meist rot-weiß gestreift und in Form eines Gehstocks gebogen, schmücken sie vor allen Dingen in den USA den Weihnachtsbaum. Auch in Deutschland ist die Süßigkeit weit verbreitet. Dabei sollen die Zuckerstangen einer Legende nach sogar aus Deutschland stammen: So soll im 17. Jahrhundert der damalige Chorleiter des Kölner Doms örtliche Zuckerbäcker gebeten haben, die Süßigkeiten für seine Chorknaben zu kreieren. Damit diese die Messe nicht durch Gerede störten, verteilte er die Zuckerstangen an die Jungen. Von Deutschland aus soll sich die Zuckerware schließlich in ganz Europa und bis in die USA verbreitet haben.

Verbreitung um 1900

Vermutlich erhielten die Zuckerstangen erst gegen 1900 ihre charakteristische rot-weiße Färbung. Zuvor war Lebensmittelfarbe weniger verbreitet und nur selten verfügbar. Zu dieser Zeit etablierte sich die Süßigkeit auch als Schmuck für den Weihnachtsbaum. Vermutlich wurde sie von schwedischen Migranten in die USA eingeführt und als Geschenk für die Kinder an Heiligabend an die Christbäume gehängt. Heute stehen rot-weiß gestreifte Zuckerstangen in vielen Darstellungen repräsentativ für das Weihnachtsfest amerikanischer Prägung.

Geschmack und moderne Varianten

Während die traditionellen, rot-weiß gestreiften Zuckerstangen typischerweise Pfefferminzgeschmack aufweisen, ist die Süßigkeit auch in zahlreichen anderen Geschmacksrichtungen und Farben erhältlich. Eine Variante, die auf die Gehstockform verzichtet, ist das schwedische Polkagrisar. Die miteinander verwobenen Zuckerstränge weisen ebenfalls den typischen Pfefferminzgeschmack auf. Zur Herstellung werden neben Zucker und Sirup mittlerweile auch andere Lebensmittelfarben verwendet.

Kleingeschnitten können Zuckerstangen auch zum Süßen von Muffins oder anderem Gebäck genutzt werden. Zerstoßen dienen sie als Ummantelung für weihnachtliche Pralinen.

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