Weichtiere

Weichtiere (lat. Mollusca) sind wirbellose Gewebetiere und leben überwiegend im Meer. Vereinzelt lassen sie sich auch auf dem Festland und in Süßwassergebieten finden. Die unsegmentierten Wirbellosen haben kein inneres Skelett und damit keine Knochen.

Klassifizierung

Generell werden Weichtiere als Schalen- oder Stachelweichtiere klassifiziert, wobei Tiere der ersteren Gattung häufiger als Nahrungsmittel verarbeitet werden. Schalenweichtiere besitzen ein Gehäuse beziehungsweise eine Schale, die aus Kalziumcarbonat und Proteinen besteht. Sie dient dem Tier als Rückzugsort und bietet gleichzeitig Schutz vor Verletzungen. Die Schale von Weichtieren ist in der Regel nicht essbar.

Muscheln

  • Austern
  • Jakobsmuscheln
  • Miesmuscheln

Schnecken

  • Weinbergschnecken
  • Asiatische Seeohren
  • Strandhornschnecken

Tintenfische

  • Kalmare
  • Sepien
  • Kraken

Krebstiere (Hummer, Langusten, Shrimps) und Weichtiere (Muscheln, Schnecken, Tintenfische), die für den menschlichen Verzehr geeignet sind, werden gemeinhin unter dem Begriff Meeresfrüchte zusammengefasst.

Weichtiere in der Küche

Muscheln, Schnecken und Tintenfische gelten als schnell verderblich und werden deswegen hauptsächlich konserviert oder schockgefrostet angeboten. Im Fachhandel und auf Fischmärkten sind zudem auch frische Weichtiere erhältlich, die dann jedoch innerhalb kurzer Zeit verarbeitet werden müssen. Frische Muscheln lassen sich beispielsweise durch eine geschlossene Schale erkennen.

Vor allem in den südlichen, am Meer gelegenen Regionen in Italien, Spanien oder Portugal sind Weichtiere und Meeresfrüchte fester Bestandteil der traditionellen Küche. Typische Gerichte, die Muscheln, Schnecken oder Tintenfische enthalten, sind beispielsweise:

  • Fritto Misto/Frutti di Mare
  • Spaghetti Vongole
  • Calamari ripieni
  • Paella
  • Pulpo
  • Austern mit Zitronensaft

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