Scholle

Schollen zählen zu den sogenannten Plattfischen und kommen vor allem im Nordostatlantik, Mittelmeer, Schwarzen Meer sowie in der Nord- und Ostsee vor. Wegen ihres bevorzugten Lebensraums am Meeresboden wird die Scholle den Grundfischen zugeordnet. Das Fischfleisch zeichnet sich durch seine zarte Konsistenz und vielfältigen Zubereitungsmöglichkeiten aus.

Eigenschaften der Scholle

Die Scholle wird in der Regel zwischen 35 und 45 Zentimeter groß. Ihr Körper ist oval und platt und weist die für den Fisch charakteristischen roten Punkte auf. Ihr Aussehen erinnert stark an das der Flunder, weswegen es oftmals zu Verwechslungen kommt. Die Scholle wird bevorzugt in den Monaten Mai bis Juli gefischt und gegessen.

Zubereitungsmöglichkeiten der Scholle

Die Scholle kann gebraten, gebacken, pochiert, gegrillt, geräuchert und eingelegt werden. Zu den bekanntesten Schollengerichten zählt die Finkenwerder Speckscholle: Hierfür wird der mehlierte Fisch mit etwas Butterschmalz in der Pfanne gebraten und mit krossen Speckwürfeln verfeinert. Man kann die Filets außerdem aufschneiden und füllen: Auch hier wird gerne auf Speck, Champignons und Zwiebeln zurückgegriffen.

Weitere Gerichte, bei denen die Scholle zum Einsatz kommt, sind die folgenden:

  • Scholle mit Süßkartoffeln und buntem Gemüse
  • Scholle mit Krabben
  • Scholle in Spinat-Sauce

Tipp: Sowohl in Restaurants als auch auf Fischmärkten findet man die sogenannte „Maischolle“, die für ihre hohe Qualität bekannt ist. In der Regel ist der Geschmack des Fisches, der in den Monaten Juni und Juli gefangen wird, jedoch besser: Im Mai sind sowohl Fettgehalt als auch Muskelstruktur nicht ideal, da sich die Scholle nicht vollständig vom Laichen erholen konnte.

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