Rote Bete

Die Rote Bete (auch: Rote Rübe) gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse und ist eng mit der Zuckerrübe und dem Mangold verwandt. Wie Karotten werden hauptsächlich die Wurzeln der Pflanze als Nahrungsmittel verwendet. Ihre typische rote Farbe erhält das Wurzelgemüse durch den Anteil von Betanin, welches auch als Naturfarbstoff für Lebensmittel eingesetzt wird.

Die Knolle der Pflanze erreicht ein durchschnittliches Gewicht zwischen 100 und 600 Gramm. Ursprünglich stammt die Rote Bete aus dem Mittelmeerraum, wird jedoch mittlerweile auch in Deutschland kultiviert. Die Aussaat erfolgt zwischen April und Juni. Die Rote Bete gilt als klassisches Wintergemüse und hat in Deutschland zwischen September und März Saison.

Herkunft

Die Rote Bete stammt ursprünglich von der so genannten Meerstrandrübe ab, die im östlichen Mittelmeerraum beheimatet war. Schon die Alten Griechen und Römer schätzten das schmackhafte Gemüse. Quellen belegen, dass Rote Bete bereits im 13. Jahrhundert in Deutschland angebaut wurde. Heute wird sie in allen Ländern mit gemäßigtem Klima kultiviert, in Europa hauptsächlich in Großbritannien und Frankreich sowie in den Niederlanden und in Deutschland.

Lagerung von Roter Bete

Ähnlich wie Möhren oder Kartoffeln ist auch Rote Bete lagerfähig. Voraussetzung ist ein kühler, dunkler und vor allem trockener Ort. So können die Rüben auch noch Monate nach der Ernte konsumiert werden.

Rote Bete in der Küche

Rote Bete kann sowohl roh als auch gekocht verzehrt werden. In unverarbeiteter Form kann sie beispielsweise in Salate geschnitten oder als Gemüse-Carpaccio zubereitet werden. Gekocht beziehungsweise gegart wird Rote Bete hingegen in Kartoffelgratins oder als Beilage zu Fleisch verwendet.

Ganze frische Bete vom Gemüsemarkt sollte immer mit Schale gekocht werden, da sich sonst der Farbstoff herauslöst. Im Handel ist zudem auch vorgekochte und geschälte Rote Bete erhältlich, die in Folie vakuumiert ist.

Darüber hinaus wird Rote Bete auch in folgenden Formen angeboten:

  • Rote Bete sauer eingelegt im Glas, entweder kugelförmig oder in Scheiben geschnitten
  • In Smoothies oder pur als Rote Bete-Saft
  • Rote Bete-Pulver als Nahrungsergänzungsmittel

Die Rübe ist auch als gelbes oder weißes Gemüse erhältlich. Diese Varianten enthalten kaum Betanin, unterscheiden sich im Geschmack jedoch nur geringfügig von der Roten Bete.

Küchentipp

Sehr beliebt sind auch die kleinen „Baby Beets“, die sich besonders gut für Salate und zum Garnieren eignen. In der Küche ist Rote Bete vielseitig zu verwenden: als Salat oder als Beilage, in Suppen und Eintopfgerichten wie Betenbartsch und Borschtsch, auch im Labskaus darf die vitaminreiche Rote Bete nicht fehlen.

Einfach online bestellen:

Zur Wunschzeit frisch und pünktlich liefern lassen.

Zum Lebensmittelshop