Radieschen

Radieschen gehören zur Familie der sogenannten Kreuzblütler und sind der Gattung der Rettiche zuzuordnen. Die essbare rote Knolle wächst unter der Erde und bildet Blätter aus, die ebenfalls genießbar sind. Charakteristisch für die Pflanzen ist die feste Knolle, die eine leichte Schärfe aufweist. Radieschen werden vor allem als Rohkost gegessen und sind beispielsweise auch als Zutat in Salaten beliebt. Neben den weit verbreiteten roten Sorten existieren auch gelbe, weiße, violette und braune Arten.

Regionale Beliebtheit

Aufgrund der geschmacklichen Ähnlichkeit zum Rettich sind Radieschen vor allem im bayerischen Raum verbreitet und werden dort oft als Teil der Brotzeit roh mit etwas Salz genossen. Wegen der milderen Schärfe als beim Rettich ist das Gemüse sehr beliebt.

Anbau und Ernte

Radieschen sind verhältnismäßig anspruchslose Pflanzen und können sowohl im Garten als auch auf dem Balkon gezogen werden. Nach der Aussaat dauert es durchschnittlich vier Wochen, bevor geerntet werden kann. Saison hat das Gemüse von Frühjahr bis Herbst – dank großflächiger Zucht sind Radieschen jedoch das ganze Jahr über im Handel erhältlich.

Aufbewahrung

Nachdem die Blätter entfernt und die Radieschen in ein feuchtes Küchentuch eingeschlagen worden sind, lassen sie sich etwa zwei bis drei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. Alternativ können sie nach dem Waschen tropfnass in einen Frischhaltebeutel gegeben werden, bevor sie im Kühlschrank gelagert werden.

Herkunft

Radieschen stammen vermutlich aus Vorderasien oder China. Sie waren bereits den Völkern des Altertums bekannt. Heute werden sie weltweit angebaut und es gibt eine große Anzahl von Sorten.

Aussehen

Die knackigen Knollen müssen nicht immer rot und rund sein, es gibt sie auch in weiß, weißrot, oval oder rübenartig. Gute Qualität erkennt man an frischem vollem Kraut und festen Radieschen. Die würzigsten Radieschen erhält man von Juni bis Oktober.

Besondere Merkmale/ Geschmack

Radieschen haben saftiges Fleisch, das einen scharfen und frischen Geschmack hat, die Schale wird mitverzehrt.

Lagerung

Radieschen sind kein Lagergemüse. Im Kühlschrank halten sie sich etwa eine Woche. Das Kraut sollte möglichst entfernt werden, da dies Wasser entzieht und sie dadurch schneller welk werden.

Küchentipp

Radieschen werden meist roh sowie als Salatzutat gegessen oder als Dekoration verwendet. Für ihren scharf-würzigen Geschmack ist das in ihnen enthaltene Allylsenföl verantwortlich. Man kann Radieschen auch mit Pfeffer, Salz und Petersilie würzen, anschließend 20 min garen lassen und mit einer hellen Sauce servieren. Wenig bekannt ist, dass die frischen Blätter einen schmackhaften Salat ergeben.

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