Mungobohnen

Mungobohnen sind vor allen Dingen in der asiatischen Küche verbreitet. Aufgrund ihres Aussehens werden die Keimlinge der Bohnen oft mit Sojasprossen verwechselt. Daher werden sie im deutschen Handel auch häufig unter dem Namen Sojakeime oder Sojasprossen geführt.

Verbreitung und Nutzung

Mungobohnen werden insbesondere in Südostasien kultiviert und zum Beispiel in Form von Keimlingen als Wokgemüse verwendet. Die Sprossen sind darüber hinaus eine häufige Zutat in Salaten. Als Mehl verarbeitet bilden sie außerdem die Grundlage für Glasnudeln. Mungobohnen sind weniger geschmacksintensiv als verwandte Bohnensorten und werden in Deutschland in der Regel in Form von Mungobohnenkeimlingen oder als getrocknete Bohnen angeboten. In diesem Fall wird das Gemüse ähnlich wie Linsen vor dem Verzehr mehrere Stunden in Wasser eingelegt. Geschälte oder halbierte Mungobohnen können hingegen direkt weiterverarbeitet werden. Auch frittiert findet das Gemüse Verwendung, zum Beispiel als Grundlage des indischen Gerichts Dal, welches mit geschmacksintensiven Gewürzen wie Kreuzkümmel oder Koriandersamen verfeinert wird.

Anzucht und Anbau

Mungobohnen lassen sich relativ problemlos zu Hause ziehen. Die Bohnen sprießen leicht und können dann als Keimlinge verzehrt werden. Die Pflanze selbst trägt ausgereifte Früchte nur nach einem langen Sommer, weshalb der Anbau in Mitteleuropa am besten in Gewächshäusern gelingt. Die Hülsen einer ausgewachsenen Mungobohne färben sich bei Reife dunkel und tragen zwischen sieben und 20 Samen, die dann nach entsprechender Weiterverarbeitung verzehrt werden können.

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